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Jedes Jahr anlässlich des Hafengeburtstags, ein Spektakel: das Schlepperballett auf der Elbe erfreut sich bei den Besuchern des Hafengeburtstages Hamburg seit jeher größter Beliebtheit |
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Peter Pospiech Kreuzfahrer lieben Hamburg |
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Das erste Schiff, das Albert Ballin, Direktor der
„Hamburg-Amerikanischen Paketfahrt-Actien-Gesellschaft”, kurz Hapag, für
eine Kreuzfahrt charterte, war die AUGUSTE
VICTORIA, die Hamburg in Richtung Orient
verließ. An Bord waren 241 Passagiere, die für zwei Monate aus reinem
Vergnügen und Selbstzweck eine luxuriöse Seefahrt unternahmen. Da die Reise
ein voller Erfolg war, richtete man sich von nun an auf eine größere Zahl
von Luxusreisenden der ersten Klasse ein und baute immer größere und
schnellere Schiffe wie das erste offizielle Kreuzfahrtschiff PRINZESSIN
VICTORIA LUISE,
das 1901 mit dem Ziel Karibik in See stach. Luxus an Bord Die ersten Kreuzfahrten blieben elitären und
vermögenden Kreisen vorbehalten. Man schwelgte in Luxus: Die Damen und
Herren von Welt schlürften Austern und Champagner, verdrückten große Mengen
Kaviar und flanierten an Deck sowie in den nobel ausgestatteten Salons. Es
gab den obligatorischen Fünf-Uhr-Tee und feierlich zelebrierte Galaabende.
Eine feste Kleiderordnung und das mehrmals tägliche Umziehen waren Programm
und Ritual. Sogar ein Kleider-Knigge etablierte sich: Dauerte eine Fahrt
fünf Tage, so kleideten sich die Herren immer dunkler. Zuerst trug der Mann
von Welt einen hellgrauen Anzug, dann einen grauen, dunkelgrauen − bis er
schließlich in Schwarz erschien − ein Zeichen dafür, dass man traurig war,
weil die Reise zu Ende ging. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts
änderte sich die Einstellung der Reedereien zu ihrem Publikum grundlegend.
Immer mehr Kreuzfahrtschiffe brauchten Kundschaft. So wurden die Fahrten
auch für den Mittelstand bezahlbar, die Schiffe wurden größer. Hinzu kamen
Themen- und Eventkreuzfahrten. Die meisten Reedereien konzipieren bis heute
ihre Schiffe wie kleine Städte, bieten neben Unterkunft und Verpflegung
diverse Möglichkeiten der Zerstreuung wie Casinos, Pools, Friseure und
Discos. Fahrten, die sich weiter an den ursprünglichen Kreuzfahrt-Konzepten
mit Galas und Kleiderordnung orientieren, heißen heute „klassische
Kreuzfahrt". Hamburg – Gründerstadt der Kreuzfahrer Hamburg hat also eine lange Kreuzfahrttradition. Zum
Vergnügen und zur Entspannung mit einem Schiff
zu verreisen, war somit Albert Ballin’s Idee. Trotzdem wurde
Passagierschiffen im Hafen Hamburg jahrzehntelang keine große Bedeutung
zugemessen. Das änderte sich gewaltig seit dem triumphalen Empfang für die
QUEEN MARY 2 im Jahr 2004. Seitdem ist in der Stadt eine richtige
Kreuzfahrteuphorie ausgebrochen, die unverändert anhält. Die Begeisterung
der Hanseaten für seegehende Kreuzfahrtschiffe wird weltweit mit Staunen zur
Kenntnis genommen und die Kreuzfahrtgäste leisten einen außerordentlichen
Beitrag bei der touristischen Entwicklung Hamburgs. Beispielsweise strömten
bei den ersten Anläufen der QUEEN MARY 2 in den Jahren 2004 und 2005 jeweils
rund eine halbe Million Schaulustige in die Stadt an der Elbe, um die
Königin der Meere zu sehen. Seit den viel beachteten Besuchen der QUEEN MARY 2
ist das Interesse anderer Reedereien stark gestiegen, maritime Events wie
die Schiffstaufen der AIDA-Neubauten, der MEIN SCHIFF oder der MSC
MAGNIFICA, der traditionelle Hafengeburtstag sowie die Cruise Days und die
SeaTrade, mit mehreren Schiffsanläufen über ein Wochenende, verstärken den
Effekt. Es kommen nicht nur Kreuzfahrer, sondern auch weit mehr als eine
Million Tagesgäste. Rund 205 Millionen Euro betrug die Wertschöpfung, über
alle Bereiche, durch die Kreuzfahrtgäste in 2011. Für das laufende Jahr 2013
wird eine deutliche Steigerung erwartet. Hamburg weist die höchste Wertschöpfungstiefe aller
deutschen Häfen auf, rund 30 Prozent der Schiffsurlauber verbringen vor oder
nach ihrer Seereise mehrere Nächte in der Hansestadt. Die wirtschaftliche
Bedeutung geht weit über die rein tourismuswirtschaftlichen Umsätze hinaus,
zahlreiche Branchen und Unternehmen profitieren von der Kreuzschifffahrt.
Zum Umsatz zählen auch die Anlaufkosten der Kreuzfahrtschiffe wie Lotsen,
Liegeplatz, Logistik, Sicherheit, Verproviantierung sowie die Ausgaben der
Besatzungsmitglieder und der Tagesgäste. Im ersten Halbjahr der Kreuzfahrtsaison 2013 konnten
bis einschließlich dem 30. Juni im Hamburger Hafen
insgesamt 271.317 Passagiere und 91 Anläufe gezählt werden. Dies
entspricht einem Passagierzuwachs im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 23,8
Prozent (2012: 219.153 Passagiere im 1. und 2. Quartal).
Allein im Monat Mai 2013 wurden bei insgesamt 38
Anläufen an den Kreuzfahrtterminals in Altona, in der HafenCity und an der Überseebrücke 100.019 Passagiere abgefertigt.
Der Rekordmonat Mai stellt somit knapp
36 Prozent der Passagierabfertigung für das 1. Halbjahr 2013 dar. Der
Anteil an TurnAround-Gästen, die hier
eine Reise beginnen bzw. beenden, betrug im ersten Halbjahr 94,5
Prozent. Diese Zahl verdeutlicht die Position Hamburgs, ein bedeutsamer
TurndAround-Hafen zu sein. Für das zweite Halbjahr rechnet der Verein
Hamburg Cruise Center mit noch 85 weiteren Anläufen und cirka 230.000
Passagieren. Der Kreuzfahrtstandort Hamburg wird durch das überproportionale
Wachstum die halbe Million Passagiere bereits in diesem Jahr erreichen.
Damit wird nochmal die
Wichtigkeit unterstrichen, wie notwendig der Ausbau der Kapazitäten ist, um
die zukünftigen Herausforderungen bei immer größer werdenden Schiffen
bewältigen zu können. Jüngster Höhepunkt im zweiten Halbjahr war der
Erstanlauf AZAMARA QUEST, der mit Wasserfontänen, dem
bekannten HHLA Shanty-Chor und der traditionellen Plaque and
Key-Zeremonie an Bord gefeiert wurde. Die 10-Nächte-Kreuzfahrt „Irland,
Schottland & Deutschland – British Open” hat die AZAMARA QUEST am Morgen des
23. Juli erstmals nach Hamburg gebracht. Die internationalen Gäste aus rund
30 Ländern – am stärksten vertreten sind die USA, Deutschland und Australien
– konnten aus unterschiedlichen Landausflügen per Bus und Boot wählen.
Touren rund um Blankenese, die Speicherstadt, die Innenstadt mit
Jungfernstieg und Außenalster,
die Reeperbahn und Lübeck sowie
ein Dinner in einer kleinen Brauerei stehen auf dem Programm. Am 24. Juli
2013 legte das Schiff für 694 Gäste um 18:00 Uhr in Hamburg ab und kehrte nach 14
Nächten an die Elbe zurück. Weitere Hamburger Kreuzfahrthöhepunkte im zweiten
Halbjahr 2013 war der Erstanlauf der CARNIVAL LEGEND am
9. September 2013, die zweitgrößte Fachkreuzfahrtmesse „Seatrade
Europe” vom 24. bis 26.
September, die Weihnachtsanläufe und der erstmalige Anlauf eines Schiffes zu
Silvester (BOUDICCA von Fred. Olsen Lines). Damit ist Hamburg zur Zeit der wachstumsstärkste deutsche Kreuzfahrthafen. Großen Anteil an der rasanten Entwicklung hat der 1998 gegründete Verein Hamburg Cruise Center e.V., der sich der Förderung der Kreuzfahrt in Hamburg verschrieben hat. Derzeit verzeichnet man rund 100 Mitglieder. Neben Reedereien sind auch Dienstleister wie Lufthansa Systems, Fidelio Cruises oder Seachefs vertreten, dazu Wirtschaftsunternehmen und Händler wie zum Beispiel die Europapassage. Als Geschäftsführer konnte der langjährige HHLA-Vorstand Gerd Drossel („… ich bin ein Hafenkind”) nach seiner Pensionierung als renommierter Hafenexperte gewonnen werden. Dabei hilft die hervorragende Vernetzung in der Hansestadt, im hochkarätigen Beirat sitzen ehrenamtliche Mitarbeiter aus Wirtschaft und Politik. Die gewaltigen Steigerungsraten der vergangenen beiden Jahre führt Drossel auch auf ein Umdenken bei den Reedereien zurück: „Hamburg ist zu einem Ganzjahresziel geworden. Früher ging die Saison von April bis September, jetzt wird es immer früher, in diesem Jahr hatten wir bereits Anfang Januar begonnen und enden Ende Dezember”. Was macht Hamburg für die rund 24 internationalen,
namhaften Kreuzfahrtreedereien, wie zum Beispiel: AIDA Cruises, Cunard,
Carnival Cruise Line, TUI Cruises, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Sea Cloud Cruises, so
interessant? |
Lage des Hafens her, muss sich Hamburg nicht hinter Häfen wie Barcelona, Marseille oder gar Southampton verstecken, die aber auf ein Vielfaches an Kreuzfahrtgästen kommen: Hamburg kann das auch, wir haben tolle Möglichkeiten, selbst große Schiffe können direkt bis ins Herz der Stadt fahren, und das Wetter ist nur bedingt ein Argument, auch in Barcelona scheint nicht immer nur die Sonne”.
Hamburg-Besucher Für Besucher hat Hamburg und sein Hafen etwas
Magisches, Anziehendes und, wenn man so will, sogar etwas Hypnotisches. In
2012 erreichte die Besucher- / Gästezahl mit mehr als 5,6 Millionen einen
neuen Rekord. Aufgrund ihrer Verweildauer in Hamburg sorgten sie für rund
10,6 Millionen Übernachtungen. Hamburg bietet für jeden Besucher etwas – für
den Eiligen sowie für den länger Verweilenden – für den Kunstliebhaber oder
für den Genießer, für den Abenteurer oder den Stadtentdecker. Auf jeden Fall gehört ein näherer Besuch im weitläufigen Hamburger Hafenareal auf die Agenda. Stundenlang kann der Besucher unten an den Landungsbrücken in der Sonne sitzen und den Barkassen und Schleppern und Frachtern, und was es sonst noch alles auf dem Wasser gibt, zusehen. Die Szenerie ändert sich den ganzen Tag immer wieder in einer schönen Regelmäßigkeit, wie in einem Theater. Der Hafen bildet die Bühne und das Stück, was gezeigt wird, ist niemals das gleiche. Und wenn man sich dann tatsächlich sattgesehen haben sollte, ist ein Besuch auf Hamburgs traditionsreichstem Fischmarkt ein Muss. Seit 1703 wird hier alles verkauft, gehandelt was nicht niet- und nagelfest ist. Nachtschwärmer von der Reeperbahn stehen hier mit Fischbrötchen und Kaffee in den Händen, im Abendkleid oder Jeans, an der „Waterkant” und warten auf die Rückkehr der Lebensgeister – für manche beginnt der Tag gerade erst, für andere ist der gestrige noch nicht zu Ende. Ein besonderes Highlight ist der Brunch in der historischen Fischauktionshalle zu Jazz-, Skiffle- oder Country- und Western-Musik. Wer jetzt noch fit ist, macht eine Barkassenfahrt auf der Alster und die unzähligen Fleete. Am Nachmittag empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt und wer jetzt immer noch nicht genug hat, dem ist ein Besuch auf der „sündigsten Meile”, der Reeperbahn zu empfehlen. Wo einst Matrosen flanierten und sich vergnügten, treffen sich heute Jung und Alt zum Feiern. Doch damit ist noch lange nicht die Attraktivität der Stadt zu Ende. Es warten noch das Internationale Maritime Museum mit seinen unglaublich vielen Schätzen aus der Seefahrt, oder man genießt die wunderschönen Elbvororte, die man bequem mit den Elbfähren, den so genannten „Bügeleisen”, von der Flussseite aus bestaunen bzw. erreichen kann.
Kreuzfahrtterminals in Hamburg Der Hamburger Hafen hat sich in sehr kurzer Zeit zu einem interessanten Ziel für Kreuzfahrer entwickelt. Grund für diese rasante Entwicklung ist zum einen die ideale Innenstadtlage und zum anderen zwei sehr moderne Kreuzfahrtterminals: das Hamburg Cruise Center HafenCity und das Hamburg Cruise Center Altona. Das Letztere wurde als Ergänzung zum Terminal HafenCity im Juni 2011 nach dreijähriger Vorbereitungs- und Bauzeit offiziell eröffnet. Hier können Kreuzfahrtschiffe bis zu 300 Meter Länge abgefertigt werden. Darüber hinaus steht noch der Anleger Überseebrücke für
kleinere Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung. Nach ein paar Schritten ist der
Besucher mitten in der Stadt.
Der Kreuzfahrtterminal HafenCity liegt in unmittelbarer Stadtnähe und
verbindet in seiner Bauweise den industriellen Charme des Containerhafens
mit dem modernen Flair der HafenCity. Die vielen Schiffsanläufe im Kreuzfahrtsegment
machen es aber erforderlich, über einen weiteren Terminal nachzudenken. Der
Hamburger Senat wird sich möglicherweise für einen Anleger auf der Südseite
der Elbe entscheiden (Stadtteil Steinwerder). Wie berichtet, sei die
notwendige Infrastruktur vorhanden (eine rund 500 Meter lange Anlegepier
sowie ausreichend Platz für Parkplätze, u.a.). Umweltfreundliche Stromversorgung für
Kreuzfahrtschiffe Bleibt noch das leidige Thema des Landstromanschluss
für die mitten in Hamburg liegenden Kreuzfahrtschiffe: Obwohl ein
stadtpolitisches Thema, gibt sich Hamburg Cruise Center zuversichtlich zur
weiteren Entwicklung. Fakt ist, Nord- und Ostsee gehören zu den so genannten
Sulphur Emission Control Area’s (SECA). In einer SECA gelten für das
Verbrennen von Treibstoffen auf Seeschiffen – neben anderen strikten Regeln
für den Ausstoß von Abgasen – folgende spezielle Regeln: Seit dem 1. Januar 2010 dürfen in allen europäischen
Häfen nur noch Marinedieselöle verbrannt werden, die einen
Schwefelmassenanteil von höchstens 0,1 Prozent haben. Die Zeiten, in denen Schweröle im Pier-zu-Pier
Betrieb gefahren wurden, sind damit endgültig vorbei. Hamburg weist jährlich
rund 12.000 Schiffsanläufe auf, davon beziehen sich rund 180 auf
Kreuzfahrtschiffe (etwa 1,5 Prozent). Bevor eine allgemein gültige Landstromverbindung ins Leben gerufen wird, müssen alle Parameter eingehend geprüft werden, um einheitliche Wettbewerbsbedingungen zu erhalten. Die von den Umweltverbänden immer wieder polemisierenden Bemerkungen, wie zum Beispiel: „… Abgasnachbehandlungssysteme wie Partikelfilter sind auf dem Markt verfügbar”, treffen weitestgehend nicht zu, da es wirksame Partikelfilter in dieser Größenordnung erstens noch nicht gibt und zweitens ein nachträglicher Einbau in das bestehende Schiffsdesign ohne große Umbauarbeiten sich nicht realisieren lässt. Wohl aber sind auf dem Markt Abgaswäscher (Scrubber)
verfügbar, die sich mit relativ geringen Schiffskonturmodifikationen in den
vorhandenen Schornstein einbauen lassen. Der Hamburger Senat hat entschieden, dass das Cruise
Center Altona in 2015 eine Landstromverbindung erhalten wird. Auch die
Reedereien, wie beispielsweise AIDA und TUI Cruises, bearbeiten dieses Thema
mit großem Ernst. Strom von der Erdgas Power-Barge Bereits seit mehreren Jahren wird in Hamburg über den Einsatz von Landstrom zur Versorgung großer Schiffe diskutiert. Im Mai 2013 haben zwei bekannte Unternehmen einen wichtigen Schritt dorthin gemacht: AIDA Cruises und der angesehene Hamburger Spezialist für Schiffsantriebe Becker Marine Systems haben mit dem Bau eines schwimmenden Gaskraftwerks für eine umweltfreundliche Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen während ihrer Liegezeit im Hafen begonnen. Spezielle, seit Jahren verfügbare, mit Erdgas betriebene Verbrennungsmotoren werden, zusammen mit Generatoren, auf einer antriebslosen Barge eingebaut. Diese, in der Fachsprache so genannten GenSets, erzeugen elektrische Energie. Wird die Barge über ein Kabel mit einem Kreuzfahrtschiff verbunden, übernimmt sie dessen Energieversorgung. Das Schiff kann seine eigenen Energieerzeuger dann
abschalten. Das Erdgas wird aus Kapazitätsgründen in verflüssigter Form
(LNG) gelagert. Im Vergleich zur Nutzung von herkömmlichem Marinediesel mit
0,1 Prozent Schwefelanteil werden die Emissionen bei der Energieerzeugung
mittels Erdgas auf der Power-Barge erheblich gesenkt, so AIDA Cruises. Der
Ausstoß von Schwefeloxiden und Rußpartikeln wird gänzlich vermieden. Die
Emission von Stickoxiden (NOx) verringert sich um bis zu 80 Prozent, der
Ausstoß von Kohlendioxid um weitere 30 Prozent. Die Erdgas Power-Barge soll
künftig, je nach Bedarf, an jedem Hamburger Kreuzfahrtterminal eingesetzt
werden. Nach Aussagen der Projektpartner soll als erstes
Schiff die AIDAsol im zweiten Quartal 2014 an das schwimmende Gaskraftwerk
andocken. Die Umrüstung des Schiffes wurde Mitte 2013 abgeschlossen, so
AIDA Cruises. Schon im kommenden Jahr 2014 werde das nächste Schiff folgen. „Wir wollen
schrittweise die gesamte Flotte umrüsten”, sagte AIDA-Sprecher Hansjörg
Kunze. |
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Das Kreuzfahrt-Terminal Altona befindet sich am Nordufer der Elbe, am Edgar-Engelhard-Kai östlich neben dem letzten Terminal der ehemaligen Englandfähre. |
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Die RICKMER RICKMERS ist ein dreimastiges, stählernes Frachtsegelschiff, das heute als Museums- und Denkmalschiff bei den St. Pauli Landungsbrücken liegt. |
Auch die CAP SAN DIEGO, ein ehemaliges Stückgutschiff, liegt als Museumsschiff im Hamburger Hafen mit Blick auf die Elbphilharmonie. Foto: Cb22hh für GFDL |
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Am 23. Juli 2013 ist die AZAMARA QUEST erstmals in den Hafen von Hamburg eingelaufen. Siehe auch Video von Axel Baumann weiter unten. |
Die QUEEN ELIZABETH
zählt neben QUEEN VICTORIA
und QUEEN MARY
2 zu den drei „großen Sternen” am Kreuzfahrthimmel der Reederei Cunard
und wird in 2014 dreimal Hamburg besuchen |
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Auch die MEIN SCHIFF 1 gehört zu den ständigen Gästen in Hamburg. |
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AIDA Cruises hat Hamburg zu einem
Standardanlaufpunkt gemacht: hier die AIDAaura während eines Besuches |
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Imposant anzusehen: die Speicherstadt Hamburg – der historische Lagerkomplex der Hamburger Gründerzeit ist eine Touristenattraktion. |
Die Speicherstadt in Hamburg ist der größte auf Eichenpfählen gegründete Lagerhauskomplex der Welt und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. |
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1914 wurde das Lotsenhaus Seemannshöft
errichtet, das heute, neben den Hafen- und Elblotsen, auch den
Schiffsmeldedienst und die nautische Zentrale beinhaltet |
Ein besonderes Highlight ist der Brunch in der historischen Fischauktionshalle zu Jazz-, Skiffle- oder Country- und Western-Musik. |
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Die Hafen-Schlepper warten auf ihren Einsatz. Es sind Schiffe mit leistungsstarker Antriebsanlage, die zum Ziehen und Schieben anderer Schiffe oder großer schwimmfähiger Objekte eingesetzt werden. |
Mit den berühmten Hamburger Wassertaxis – den
„Bügeleisen” – kommt man bequem von den Landungsbrücken nach
Blankenese und kann durch die wunderschönen Hamburger Elbvororte
bummeln |
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Besucher können unten an den Landungsbrücken in der Sonne sitzen und den Barkassen, Schleppern und Frachtern – und was es sonst noch alles auf dem Wasser gibt – zusehen. |
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Besucher in Hamburg sollten unbedingt einen kleinen Abstecher zum Museumshafen Övelgönne einplanen. Neben historischen Segelschiffen ist auch ein Spaziergang im noblen Hamburger Elbvorort Blankenese
empfehlenswert. |
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