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17404 World Explorer 2 Rendering Quark ExpeditionsBis zu 125 Crewmitglieder werden sich ab Winter 2018 an Bord der WORLD EXPLORER um das Wohl der Passagiere kümmern.
Animation: Quark Expeditions, Seattle

Quark Expeditions erhält zum Jahresende 2018 Neubau WORLD EXPLORER
126 Meter langer Cruiser erhält Hybrid-Antrieb

Der amerikanische Kreuzfahrtveranstalter Quark Expeditions, Seattle, wird zum Jahresende 2018 ein neues Expeditionskreuzfahrtschiff einsetzen, das im Winterprogramm 2018/2019 zunächst 10 Antarktis-Kreuzfahrten unternehmen wird. Wie das seit über 25 Jahren speziell auf Antarktis- und Arktiskreuzfahrten spezialisierte Unternehmen jetzt mitteilte, wird der 126 Meter lange Neubau mit dem Namen WORLD EXPLORER über eine Kapazität für bis zu 176 Passagiere verfügen. Insgesamt wird das Schiff über 86 Kabinen in sechs verschiedenen Kategorien verfügen. Neben Suiten auch 3-Bett-Kabinen. Die Owners-Suite hat dabei eine Größe von 33 Quadratmeter mit einem 10 Quadratmeter großem Balkon, hingegen die Veranda Suite 20 Quadratmeter und der Balkon 5 Quadratmeter groß ist.
Die über sechs Passagierdecks verfügende WORLD EXPLORER wird auf dem Oberdeck mit einer Observation Lounge mit einem fantastischen Blick über das Meer und in den Himmel verfügen, da die Decke aus gewölbten Glas erstellt wird. Neben einer Bibliothek, einer Bar und einem Restaurant wird das Schiff auch mit einem Spa- und Fitnessbereich sowie einer Sauna ausgestattet. Bis zu 125 Crewmitglieder werden sich an Bord um das Wohl der Passagiere kümmern. Für den Activity-Bereich stehen bis zu 10 Zodiacs zur Verfügung, die Nutzung ist dabei im Reisepreis bereits enthalten, weiterhin kann man gegen eine Gebühr Kajakfahrten oder Standup Paddling unternehmen.
Das Schiff wird dieselelektrisch angetrieben und über ein Hybridsystem verfügen, wobei Rolls Royce zwei 9.000 kW starke Hauptmaschinen liefern wird. Auftraggeber der WORLD EXPLORER mit der Eisklasse 1 B ist die portugiesische Flusskreuzfahrt- und Reiseveranstalterholding Mystic Invest SGPS SA, die den Kreuzfahrer bei der West Sea Shipyard in Viana do Castelo im Norden Portugals bestellt hat. Nach verschiedenen Medienberichten sollen insgesamt sogar bis zu vier Schiffe dieses Typs in Fahrt kommen.
Quark Expeditions steht unter Kennern für authentische Expeditionen bis in die entlegensten Polargebiete, dies im Rahmen verschiedener Antarktis und Arktis Kreuzfahrten. Dabei hat der 1991 gegründete Veranstalter eine jahrelange Erfahrung bei Expeditionsreisen in den Polarmeeren vorzuweisen und gilt als Pionier bei außergewöhnlichen Routen, wie beispielsweise der spektakulären Nordostpassage. Unternehmensgründer L. Wikander und M. McDowell erfüllten sich zu Beginn der 90er Jahre den Traum, einmal selbst eine Polarexpedition zu unternehmen, daraus wurde dann ein eigenes Kreuzfahrtgeschäft, Quark Expeditions. Aktuell bietet Quark auf neun verschiedenen Schiffen einmalige Reisen durch die Polarmeere an, darunter befinden sich klassische Kreuzfahrtschiffe mit Eisklasse, aber auch Expeditionsschiffe wie die nur 12 Personen fassende HANS HANSSON oder große Eisbrecher wie die russischen KAPITAN KHLEBNIKOV oder die 50 YEARS OF VICTORY. https://www.quarkexpeditions.com/en

17404 FLQ6968 PEKING auf Combi Dock III in New York Foto Harren und PartnerErfolgreich verladen wurde in New York der 1911 bei Blohm + Voss in Hamburg erbaute Großsegler PEKING auf dem 2009 auf der Lloyd Werft in Bremerhaven erbauten Dockschiff COMBI DOCK III, das zur Bremer Harren-Gruppe gehörenden Reederei Combi Lift. Foto: Harren & Partner, Bremen

Traditionssegler PEKING schwimmt Huckepack zurück nach Deutschland
Flying P-Liner erfolgreich im Dockschiff COMBI DOCK III verladen

Nach vier Ladetagen und gehörigem Laschen geht es für den Traditionssegler im Laderaum des Dockschiffes hoch und trocken zurück nach Deutschland. Gut 12 Tage sind für die Rückreise in die Elbmündung geplant. Nach der derzeitigen Planung soll das Dockschiff um den 28. Juli am Brunsbüttel Elbe Port festmachen, wo die historische Viermastbark am Montag den 31. Juli ausdockt werden soll. Anschließend geht es mit Schlepperhilfe elbaufwärts, durch das Stör-Sperrwerk bis zur Peters-Werft nach Wewelsfleth. Da die Passage des Stör-Sperrwerkes nur bei Hochwasser erfolgen kann, wird dieses dann vermutlich erst gegen 22.00 Uhr erfolgen. Den genauen Zeitplan für die Verholung wird die Stiftung Hamburg Maritim auf deren Webseite veröffentlichen: https://www.stiftung-hamburg-maritim.de. Zudem sind für die Verholung Begleitfahrten für Schiffsfreunde mit historischen Schiffen ab Brunsbüttel und Glückstadt vorgesehen.
Die Peters Werft hatte in einem Ausschreibungsverfahren den umfangreichen Sanierungsauftrag erhalten, an dem sich auch die Werften Blohm + Voss, die Emder Werft und Dock GmbH sowie eine ARGE aus Elsflether Werft und Bremerhavener Dockgesellschaft (Bredo) beteiligt hatten. An der Stör soll die PEKING in den nächsten drei Jahren originalgetreu saniert und als Museumsstück hergerichtet werden. Hierfür stellt der Bund für Rückführung und Instandsetzung insgesamt 26 Millionen € zur Verfügung. Das Schiff soll anschließend zum zentralen Schauobjekt des neuen „Deutschen Hafenmuseums” in Hamburg werden. Der genaue Liegeplatz für die restaurierte PEKING steht noch nicht fest, aber aus Sicht der Stiftung Hamburg Maritim wäre der ideale Liegeplatz vor dem Hansahöft (Kaispitze vor dem Schuppen 52).
Die 1911 in Hamburg erbaute Bark PEKING war einer der legendären „Flying-P-Liner” der Reederei Ferdinand Laeisz, deren Schiffe alle ein „P” als ersten Namensbuchstaben tragen. Alle Frachtsegler der Reederei waren in der Salpeterfahrt eingesetzt. Dabei wurden ausgehend Exportwaren für Chile geladen, z.B. auch Steinway-Flügel für dort lebende Auswanderer-Familien. Zurück segelten die Schiffe voll abgeladen mit Guano in Säcken, ein wichtiger Grundstoff für Dünger in Europa. Auf jeder Reise wurde zweimal Kap Horn umsegelt, die PEKING allein brachte es auf 34 Kap-Horn-Umrundungen.
1932 machte der Segler die letzte Reise unter Segeln, wurde außer Dienst gestellt und zum stationären Internats-Schiff umgebaut. Im Medway an der englischen Ostküste lag sie unter dem Namen ARETHUSA bis 1974 vor Anker und wurde dann erworben vom South Street Seaport-Museum. Dies ließ den Rumpf des Seglers auf einer schottischen Werft in Stand setzen und anschließend über den Atlantik nach New York schleppen. Dort wurde sie wieder aufgetakelt und nahm zur 200-Jahr-Feier der amerikanischen Unabhängigkeit 1976 ihren prominenten Liegeplatz in Manhattan ein. Fortan diente sie als Museumsschiff und Touristen-Attraktion. Als das South Street Seaport-Museum in den Jahren ab 2000 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet, wurde die PEKING für viel Geld zum Verkauf angeboten.
Schon damals hatte die frisch gegründete Stiftung Hamburg Maritim Interesse an dem berühmten Viermaster gezeigt, wegen der ganz erheblichen Restaurierungskosten jedoch wieder Abstand genommen von dem Projekt. Über Jahre fand sich kein Übernahme-Interessent, so dass das South Street Seaport-Museum das Schiff am Ende sogar als Geschenk anbot.
Die PEKING ist einer von vier noch existierenden Windjammern aus der Flotte der legendären „Flying P-Liner” der Laeisz-Reederei: Die PASSAT liegt seit 1960 als Museumsschiff in Travemünde, die POMMERN als Museumsschiff in Mariehamn (Finnland) und die ehemalige, bei der Tecklenborg Werft erbaute PADUA ist der letzte noch fahrende Flying-P-Liner und bereist unter dem Namen KRUZENSHTERN als Ausbildungsschiff unter russischer Flagge die Weltmeere. Christian Eckardt

50-Tage-Bilanz für die Elbfähre: Geglückter Neustart für Elb-Link-Fährschiff GRETE

Zweite Elbfähre trifft zu Dockung bei GDD ein

17404 Grete 1 04022017 C EckardtMit einem überaus zufriedenen Blick zurück zieht die Betreibergesellschaft der neuen Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel eine positive Bilanz der ersten 50 Tage: Mehr Passagiere, mehr Pkws und auch mehr Frachteinheiten als im Vorjahreszeitraum sprechen dabei eine klare Sprache. Der Neustart der Fährlinie ist rundum geglückt! „Immer mehr Autofahrer erkennen offenbar die Attraktivität der Fährroute gerade im Nord-Süd-Verkehr”, so Elb-Link-Geschäftsführer Bernd Bässmann: „Die Route übers Wasser ist kürzer, schneller und günstiger als der Landweg über die dauerverstopfte A7 und den nervenraubenden Hamburger Elbtunnel.”
Nach dem Insolvenzverfahren des früheren Betreibers wurde Anfang des Jahres eine neue Gesellschaft gegründet, die Elb-Link Fährgesellschaft mbH. Sie nahm nach kurzer Unterbrechung die Fährverbindung Ende Mai, wieder auf und verbindet seitdem mit dem Fährschiff GRETE die Häfen Brunsbüttel und Cuxhaven bis zu sechsmal in jede Richtung. In der Vergangenheit hatten zwei Schiffe die Route zehn Mal täglich bedient. Trotz Verzichts auf die zweite Fähre, die bisher unter dem Marketingnamen ANNE-MARIE verkehrte, konnte Elb-Link seine Beförderungsleistungen deutlich steigern, wie das Unternehmen am vergangen Freitag in Cuxhaven mitteilte.
In den ersten 50 Tagen wurden rund 52.500 Passagiere über die Elbe transportiert, im Schnitt 1.050 pro Tag; im Vorjahreszeitraum waren es (mit zwei Schiffen) nur 47.065 Personen (entsprechend 941/Tag). Die Zahl der beförderten Pkw bzw. Wohnmobile stieg von 12.100 im Vergleichszeitraum 2016 auf nunmehr 14.250 in den ersten 50 Tagen 2017. Selbst die Frachtzahlen weisen ein Plus aus: 1.800 Frachteinheiten in diesem Jahr stehen 1792 im Vergleichszeitraum 2016 gegenüber.
Die Auslastung der GRETE konnte damit mehr als verdoppelt werden, was die Rentabilität der Betreibergesellschaft deutlich steigert und nicht zuletzt den Erhalt des Betriebes langfristig absichert. Mit dem Neustart auf der Elbe verbindet sich aber auch eine Reihe von Verbesserungen für die Fahrgäste: Die Überfahrt dauert jetzt nur noch maximal 75 Minuten, anstatt wie früher 90 Minuten, dank verkürzter Liegezeiten, einer Steigerung der Motorenleistung und damit einhergehender höheren Geschwindigkeit.
Mit der Wiedereröffnung des Traditionsrestaurants Seestern direkt am Fähranleger in Cuxhaven verbessert sich zudem auch das Speisenangebot an Bord, das nun zu einem großen Teil frisch aus der Seestern-Küche geliefert werden kann. Der Anteil der Convenience-Produkte im Bord-Restaurant sinkt entsprechend.
„Gleich auf der ersten Abfahrt von Cuxhaven hat der Ansturm von Passagieren und Fahrzeugen unsere Erwartungen bei weitem übertroffen”, so Bernd Bässmann, der bisherige Operative Leiter und heutige Geschäftsführer der Elb-Link Fährgesellschaft mbH. Auf der jetzt unter deutscher Flagge fahrenden GRETE wurde nun auch eine deutschsprachige Besatzung eingesetzt und das bisherige Servicepersonal blieb der Fährgesellschaft fast komplett treu. Somit fließen Erfahrung und Know-how in die neue Gesellschaft mit ein.
Das 90 Meter lange, in Norwegen erbaute Doppelend-Fährschiff bietet 150 Pkw bzw. 16 Lkw und 55 Pkw Platz auf bis zu zwei Decks Platz. Während der Überfahrt sogen ein Bordcafé, Restaurant und Spielecke für die Kleinen für Kurzweil und Entspannung.
Elb-Link verfügt zudem nun über ein völlig neues, kundenfreundliches Buchungssystem, und die Website wurde ebenfalls neu gestaltet. Intern wird künftig auf ein effektives Yield-Management gesetzt. In der Kombination mit dem einschlägigen Wissen um den Elbe-Fährdienst stellen die organisatorischen Neuerungen eine perfekte Ausgangsbasis für einen reibungslosen Neustart dar.
Bässmann: „Positiv sehen wir die gute Verkehrsentwicklung seit dem vergangen Jahr, insbesondere mit Blick auf das vermehrte Frachtaufkommen. Aber auch die steigenden Passagier- und Pkw-Zahlen geben uns Rückenwind. Zumal die Fähre – nicht zuletzt auf Grund der Verkehrsprobleme auf der Dauerbaustelle A7, im Nadelöhr Elbtunnel sowie aktuell bei der Sanierung der B5 Itzehoe-Brunsbüttel – eine gute Alternative zum allgegenwärtigen Stau darstellt.”
Das zweite, bislang auf der Elbe als ANNE-MARIE eingesetzte Fährschiff, die unter Malta-Flagge fahrende SAAREMAA wurde inzwischen nach mehrwöchiger Aufliegezeit am Steubenhöft in Cuxhaven mit Hilfe von zwei Schleppern nach Bremerhaven überführt. Bei German Dry Docks (GDD) lässt der Eigner, die estländische Reederei Saaremaa Laevakompanii eine Dockung zur Wartung und Überholung des Schiffes durchführen. Über die anschließende Verwendung des Fährschiffs gibt es bislang noch keine Informationen. Aktuell ist seitens der Elb-Link Fährgesellschaft kein Einsatz eines zweiten Fährschiffes geplant.
Jedoch ist ein kurzfristiger Einsatz der SAAREMAA als Ersatzfähre noch möglich, da an der GRETE noch einmal im Dock noch Einstellungsarbeiten zur Optimierung der Antriebsanlage und der Propelleranlage notwendig sind, wie Bernd Bässmann auf Nachfrage mitteilte. Ein konkreter Termin steht hierfür aber noch nicht an.
http://die-elbefaehre.de/home/ · Christian Eckardt

17404 DISNEY FANTASY 2 30012012 C EckardtDie 2012 von der Meyer Werft gelieferte DISNEY FANTASY. Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Meyer Werft baut weiteren Neubau für Disney Cruise Line
2.500 Passagiere fassender Cruiser soll 2022 in Fahrt kommen

Die Meyer Werft in Papenburg wird zu den bereits zwei fest bestellten Neubauten für die amerikanische Disney Cruise Line noch einen dritten Neubau fertigten, der im Jahr 2022 in Fahrt kommen soll, wie das emsländische Familienunternehmen am Wochenende (16.7.) mitteilte.
Im März 2016 hatte Disney der Meyer Werft bereits den Auftrag für die beiden jeweils 135.000 BRZ großen familienfreundlichen Schiffe zur Ablieferung 2021 und 2023 verkündet, dieser dritte Neubau soll nun terminlich zwischen den beiden Neubauten in Fahrt kommen. Als Neuerung im Zusammenhang mit der Verkündung des dritten Neubaus ist auch die Mitteilung, dass alle drei Schiffe mit umweltfreundlichen Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden sollen, weitere Details liegen zu den Neubauten bislang aber noch nicht vor.
„Wir haben festgestellt, dass zwei Schiffe nicht genug sind, um die ganzen neuen Möglichkeiten zu zeigen, mit denen wir Familien-Kreuzfahrten auf ein neues Level bringen wollen”, erklärte Bob Chapek Vorsitzender von Walt Disney Parks and Resorts, am Wochenende im kalifornischen Anaheim auf einem Disney-Event im Rahmen der D32-Expo. Jedes Schiff solle „Weltklasse Familien-Unterhaltung und fantasievolle Innovationen” bieten, so Chapek.
Die drei Neubauten mit einer Tonnage von je BRZ 135.000 werden bei gleicher Kabinenzahl von 1.250 für rund 2.500 Passagiere geringfügig größer als die beiden jüngsten Schiffe der Flotte, die 2011 bzw. 2012 von der Meyer Werft gelieferten DISNEY DREAM und DISNEY FANTASY. Bereits vor knapp 20 Jahren kamen die DISNEY MAGIC und DISNEY WONDER von der italienischen Fincantieri-Werft für die 1995 gegründete amerikanische Reederei Disney in Fahrt, die aber nur über jeweils 875 Kabinen verfügen. Die Disney Cruise Line bietet seinen vornehmlich amerikanischen Kunden auf den Schiffen mit den markanten Doppelschornsteinen, wovon der vordere eine Attrappe ist, ein Umfeld, in dem sich Familien wohlfühlen, Erwachsene erholen und Kinder in Disney-typische Fantasiewelten eintauchen können, wie bislang nur Disney sie erschaffen kann. Für seine Exzellenz in den Bereichen Unterhaltung, Speisen, Angebote für Kinder und Jugendliche, Wellness-Einrichtungen und Gästeservice hat Disney Cruise Line mehr als 250 angesehene Preise der Reisebranche erhalten.
Das Unternehmen ist zudem Branchenführer in den Bereichen Innovation und wegweisende Kreativität. Mit dem Launch der DISNEY DREAM und DISNEY FANTASY in 2011 und 2012 führte es als erstes Unternehmen der Branche verschiedene Neuerungen ein. Dazu gehören eine neuartige Wasserrutsche („AquaDuck”) sowie virtuelle Bullaugen („Magical Portholes”) in den Innenkabinen, durch die in Echtzeit das Meer, aber auch animierte Disney Charaktere erspäht werden können. www.disneycruise.com · Christian Eckardt

17404 Mein Schiff 6 laeuft HH an Foto C EckardtMEIN SCHIFF 6 läuft Hamburg an. Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Zum Schnäppchenpreis aufs Schiff

Travelzoo prognostiziert rosige Zeiten für Urlauber mit Lust aufs Meer

10.000 Passagiere mehr auf dem Meer – allein mit den drei jüngsten Schiffen MEIN SCHIFF 6, AIDAperla und MSC MERAVIGLIA wachsen die Kreuzfahrt-Kapazitäten in der Größenordnung einer deutschen Kleinstadt. Laut Travelzoo, dem internationalen Herausgeber von exklusiven Reise-Deals gibt es dadurch so viele Kreuzfahrt-Schnäppchen wie nie zuvor. Dabei wird ein markanter Anstieg auf beiden Seiten festgestellt, in dem die Angebote mit Ersparnissen von bis zu 40 Prozent sowie die Nachfrage auf der Reise-Webseite deutlich zunehmen.
„Kreuzfahrten umgibt noch immer der Nimbus eines teureren Urlaubs, doch der Markt verändert sich. Ob zweiwöchiger Strandurlaub oder Kreuzfahrt – die Preise dafür nähern sich immer mehr an”, sagt Christian Smart, Geschäftsführer Travelzoo Deutschland und prognostiziert rosige Zeiten für Urlauber mit Lust aufs Meer: „Das Kapazitätswachstum bei den Kreuzfahrten übertrifft schon das Marktwachstum. Allein an Bord der drei neuen Schiffe von TUI, AIDA und MSC könnten bei einer durchschnittlichen Reisedauer von acht Nächten 450.000 zusätzliche Gäste pro Jahr ihren Urlaub auf See verbringen. Das Passagierwachstum ist in ganz Europa laut Branchenverband CLIA im vergangenen Jahr mit einem Plus von 217.000 nur halb so groß ausgefallen. Damit werden die Preise tendenziell weiter sinken und immer mehr Angebote entstehen.” Bereits in den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat sich die Anzahl von Kreuzfahrt-Deals bei Travelzoo im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. „Wenn neue Schiffe in den Markt kommen, folgen Kreuzfahrt-Deals mit satten Preisabschlägen mittlerweile auf dem Fuße. Für Urlauber, die gerne einmal aufs Schiff möchten, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, eine Kreuzfahrt zum kleinen Preis zu ergattern”, so Smart.
Die Reedereien lassen sich schon heute einiges einfallen, um neue Zielgruppen für Kreuzfahrten zu begeistern. So hat beispielsweise TUI Cruises mit der Rainbow Cruise in diesem Jahr eine erste Tour für die LGBT-Community aufgelegt, im September sticht Vegan-Travel mit der COLUMBUS mit der ersten reinen veganen Hochseekreuzfahrt in See, wieder andere wie die Full-Metal-Cruise haben längst Kultstatus: Die für 2018 angesetzte Kreuzfahrt für Heavy-Metal-Fans war zur Buchungsfreigabe im Juni innerhalb von nur 40 Minuten ausgebucht. Themenkreuzfahrten für spezielle Interessen oder zu großen Events, gerne mit bekannten Stars oder Sportgrößen an Bord, bleiben einer der großen Kreuzfahrt-Trends. Immer mehr Urlauber buchen außerdem kombinierte Reiseangebote, die eine Kreuzfahrt mit Badeurlaub, Rundreise oder Hotelaufenthalt verbinden. „An den hohen Klickzahlen bei Travelzoo und steigenden Buchungszahlen erkennen wir ein wachsendes Interesse für solche Kombi-Reisen”, so Smart.
Travelzoo ist ein globales Media Commerce Unternehmen mit mehr als 28 Millionen Mitgliedern in Asien, Australien, Europa und Nordamerika. Seit mehr als 15 Jahren publiziert Travelzoo® von 25 Büros weltweit Angebote von mehr als 2.000 Reise- und Erlebnisanbietern. Dabei recherchieren die Experten von Travelzoo Angebote und testen Preis, Verfügbarkeit und Qualität. https://www.travelzoo.com/de/ · Christian Eckardt

17404 Seatrade 2015 Foto Christian EckardtHochkarätige Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Kreuzfahrtindustrie werden sich vom 6. bis 8. September – wie zuletzt im Jahr
2015 – in Hamburg auf der Seatrade treffen.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Europäische Werften profitieren von der boomenden Kreuzfahrtindustrie

75 neue Kreuzfahrtschiffe bis 2025

Urlaub auf dem Meer boomt wie nie zuvor. Um den gestiegenen Bedarf an Betten gerecht zu werden, müssen neue Kreuzfahrtschiffe her, was die Bestellzahlen an Neubauten steigen lässt. Der Auftragsbestand liegt derzeit bei 75 Neubauten und einem Auftragsvolumen in Höhe von rund 47,6 Milliarden US-Dollar. Dabei wird der Bau von Kreuzfahrtschiffen von drei großen Werften dominiert, die alle in Europa angesiedelt sind: Fincantieri, Meyer Werft und STX France. Die italienische Werft Fincantieri, einschließlich der Vard-Gruppe baut 29 Schiffe, deren Auslieferung bis 2025 vorgesehen ist. Die Meyer Werft in Papenburg und im finnischen Turku hat Verträge für 17 Neubauten und STX France für zwölf Schiffe. Bei den MV Werften in Wismar, die zu Genting-Gruppe Hong Kong gehören, stehen sechs Schiffe in den Auftragsbüchern. Die hervorragende Auftragslage bei den europäischen Werften spiegelt auch die kommende Kreuzfahrtmesse Seatrade Europe wieder, der wichtigste Branchentreffpunkt für die Kreuzfahrtindustrie, die vom 6. bis 8 September 2017 auf dem Hamburger Messegelände stattfindet.
Der aktuelle Auftragsbestand wird die globale Kreuzfahrtflotte bis 2025 um rund 250.000 Betten erweitern – eine Steigerung von 40 Prozent. Analysten gehen davon aus, dass die Gesamtkapazität der weltweiten Flotte um mindestens 50 Prozent wachsen wird. Das Passagiervolumen steigt von 24 Millionen in 2016 auf 30 Millionen in 2022, 35 Millionen in 2026 und 40 Millionen Kreuzfahrtreisenden im Jahr 2030. Zusätzlich zu den Neubauten investieren die Kreuzfahrtreedereien verstärkt in die Modernisierung ihrer bestehenden Flotte. Die Ausgaben in diesem Bereich betrugen allein im vergangenen Jahr rund 1,5 Milliarden US-Dollar.
„Wenn es darum geht, die verbesserte Rentabilität des Kreuzfahrtsektors und seinen unnachgiebigen Wachstumshunger zu erklären, gibt es eine Neuerung, die alle anderen weit überragt: das Mega-Schiff. Ich denke, dass in Zukunft noch viele und größere Kreuzfahrtschiffe folgen werden”, so Branchenexperte Tony Peisley. „Mit dem Kauf von vier Werften versucht Genting Hong Kong die ambitionierten Expansionspläne seiner drei Marken Crystal Cruises, Star Cruises und Dream Cruises zu erfüllen. Doch letztendlich wird dieser Schritt auch für andere Unternehmen eine willkommene Option sein, die aufgrund der vollen Auftragsbücher der europäischen Werften frustriert sind.”
Kyriakos Anastassiadis, Chairman CLIA Europa und CEO Celestyal Cruises erklärt: „Die europäische Schiffsbauindustrie bleibt weltweit führend beim Bau komplexer Passagierschiffe wie beispielsweise Kreuzfahrtschiffe und Megayachten. Es ist wichtig, dass die Werften in Europa mit ihrer einzigartigen Expertise weiter mit dem sich schnell entwickelnden Kreuzfahrtsektor mitwachsen – im Sinne des Wohlergehens der Kreuzfahrtbranche.”
Und wie sieht es mit neuen Technologien aus? Insgesamt bei elf der 75 in Auftrag gegebenen Schiffe wird Flüssigerdgas (LNG) als Treibstoff sowohl auf See als auch im Hafen verwendet: zwei Schiffe der Marke Royal Caribbean International, zwei Kreuzfahrtschiffe von MSC Cruises und sieben Flottenmitglieder von Carnival.
Gianni Onorato, Chief Executive Officer MSC Cruises dazu: „Die heutige Auftragssituation spiegelt die Erwartung der Branche eines langfristigen, nachhaltigen Wachstums wider. Es wird zusätzliche Kapazitäten geben, die die erhöhte Nachfrage nach Kreuzfahrturlaub decken werden. Niemals zuvor haben Kreuzfahrtunternehmen sich über einen so langen Zeitraum an Schiffsneubestellungen gebunden. Mit bis zu zehn neuen Schiffen, die unsere Flotte bis 2026 ergänzen werden, beabsichtigt MSC Cruises zum allgemeinen Beliebtheitswachstum der Branche beizutragen. Und da einige der neuen Fahrzeuge mit Flüssigerdgas angetrieben werden, sind wir stolz darauf, Teil der kollektiven Anstrengung zu sein, den ökologischen Fußabdruck der Branche noch weiter zu reduzieren.”
Die Seatrade Europe, führende Fachmesse der europäischen Kreuzfahrt- und Flusskreuzfahrtindustrie, findet erneut in Hamburg, Deutschlands berühmter Hafenstadt, statt – organisiert durch die Hamburg Messe und Congress GmbH in Zusammenarbeit mit Seatrade (UBM EMEA). Entscheidungsträger und Fachleute der Branche nutzen die Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen, Trends zu setzen und neue Geschäftsverbindungen zu knüpfen. Zu den Ausstellern zählen Werften, Schiffsausrüster, Lebensmittel- und Getränkehersteller, Klassifikationsgesellschaften, Kreuzfahrthäfen, Schiffsmakler und andere mehr. Die Betriebsabläufe auf den Schiffen – von an Bord eingerichteten Kleinkrankenhäusern bis zu Restaurant-Großküchen, von der Abfallentsorgung bis zur Unterhaltungstechnik, sind hochkomplex und erfordern eine perfekte Logistik. Auf der parallel zur Messe abgehaltenen Konferenz erörtern hochrangige Experten alle Themen, die die Branche aktuell beschäftigen. Die Seatrade Europe öffnet ihre Pforten vom Mittwoch, 6. September bis Freitag, 8. September 2017. Die gute Auftragslage der Werften, die Zukunft von Kreuzfahrtschiffen und neue Technologien sind einige der Themen, die auf der Seatrade Europe diskutiert werden. Das Panel „The Future of the Cruise Industry in Europe” beginnt am Mittwoch, 6. September um 10:30 Uhr. www.seatrade-europe.com · Christian Eckardt

Kreuzfahrtwoche im September 2017
Zeitgleich zur Seatrade vom 1. bis 10. September illuminiert Lichtkünstler Michael Batz den Hamburger Hafen in den Blue Port und dieser verwandelt sich somit wieder in eine riesige Showbühne für die wichtigsten Kreuzfahrtevents. Zum zweiten Mal wird Hamburg über zehn Tage alle einschlägigen Veranstaltungen bündeln und interessierte Besucher wie auch Branchenexperten einladen. Die Höhepunkte sind: die Fachmesse Seatrade Europe – Treffpunkt der europäischen Kreuzfahrtindustrie (6. bis 8. September), die Hamburg Cruise Days – Europas größte öffentliche Kreuzfahrtveranstaltung (8. bis 10. September) sowie zwei vom CLIA, dem weltweit größten Kreuzschifffahrtsverband, organisierte Veranstaltungen (5. bis 6. September).
www.hamburgcruisedays.de/event/programm/hamburger-kreuzfahrtwoche/

17404 Ovation of the Seas 1 26022016 C Eckardt   Gehört die Zukunft in der Kreuzfahrtindustrie den Mega-Schiffen, wie der OVATION OF THE SEAS von der Meyer Werft? Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

17404 nicko cruises Schiffsneubau nickoVISION Foto nicko cruises pgDie Gäste der neuen nickoVISION können wählen zwischen dem Panorama-Restaurant, dem Spezialitäten-Restaurant und „Mario’s Grill”. Eine Vielfalt
an Getränken genießen die Reisenden im Panorama-Salon oder der VISIONbar.
Animation: nicko cruises, Stuttgart

nicko cruises setzt ab 2018 Schiffsneubau nickoVISION ein

Modernes Design mit innovativem Konzept zielt auf Fluss-Neulinge

Der Stuttgarter Spezialist für Flusskreuzfahrten nicko cruises wird im nächsten Jahr einen neuen 5-Sterne-Flusskreuzer in Dienst stellen, die nickoVISION und möchte mit dem Schiff mit einem modernen Design mit offener Architektur sowie viel Raum und Freiheit vor allem Neukunden ansprechen, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.
Auf einer Länge von 135 Metern wird die nickoVISION Platz für 220 Passagiere bieten. Die 14 Quadratmeter großen Kabinen sind in modernem Design und mit optimaler Raumnutzung gestaltet. Auf dem Mittel- und Oberdeck verfügen die Kabinen allesamt über französische Balkone. Schon von außen fällt die nickoVISION mit ihren großen Glasflächen und der markanten Linienführung auf.
Im Inneren des Schiffs erwarten die Gäste helle, öffentliche Bereiche im edlen und zugleich modernen Interieur. Die Übergänge zwischen Panorama-Salon, Panorama-Bar und Panorama-Restaurant sind offen und fließend gestaltet. Zu den Highlights zählen der kleine Außenpool zum Abkühlen sowie der Wellness-Bereich mit Sauna, Dampfbad und Fitnessgeräten.

Ein Schiff – unzählige Möglichkeiten
„Bei der Planung des Neubaus sind umfangreiche Marktforschungserkenntnisse und Erfahrungswerte eingeflossen, um den aktuellen Ansprüchen moderner Flussreise-Interessenten gerecht zu werden”, sagt Guido Laukamp, Geschäftsführer bei nicko cruises Flussreisen. „Das Ergebnis ist ein Schiff, das ansprechende Kabinen, mehrere Restaurants und Bars sowie zahlreiche Freizeit- und Rückzugsmöglichkeiten bietet, wie sie sonst eher von Hochseeschiffen bekannt sind”, erläutert Laukamp das Konzept der nickoVISION.

Spontanes Erleben und individuelles Genießen
An Bord werden bis zu 54 Crewmitglieder die Gäste unter anderem kulinarisch in drei verschiedenen Restaurants verwöhnen. Sie können wählen zwischen dem Panorama-Restaurant, dem Spezialitäten-Restaurant und „Mario’s Grill”. Eine Vielfalt an Getränken genießen die Reisenden im Panorama-Salon oder der VISIONbar.
„Unsere Marktforschung hat beispielsweise ergeben, dass sich Gäste aus der kommenden Best-Ager-Generation nicht schon morgens festlegen möchten, wo und was sie abends essen. Der Neubau nickoVISION ist unsere Antwort auf die veränderten Ansprüche dieser Kunden. Sie möchten ihren Urlaub individueller und spontaner gestalten können, als es bisherige Flussschiffkonzepte zulassen”, erklärt Guido Laukamp. Die Zahl der tatsächlichen Gäste aus dieser Zielgruppe sei bisher zwar noch überschaubar und auch konventionelle Flussschiffe seien weiterhin beliebt. Trotzdem will nicko cruises schon jetzt vorbereitet sein auf die nachrückenden Fluss-Interessenten und arbeitet an einem passenden Angebot. „Das neue Schiff ist unsere Vision für alle, die Flusskreuzfahrten bisher als angestaubt empfanden – und beispielsweise auch für Gäste, die vorher auf der Hochsee gereist sind und nun ihre erste Flussreise ausprobieren möchten. Wir denken, dass unsere nickoVISION einen Trend setzten wird”, erläutert Laukamp die Namensgebung.
Ab Juli 2018 wird die nickoVISION auf ein- und zweiwöchigen Donau-Routen eingesetzt. Die Taufreise von Frankfurt nach Passau wird vom 25. Juni bis 2. Juli 2018 stattfinden. Gebaut und bereedert wird der neue Flusskreuzer von der renommierten Reederei Scylla AG, für die mittlerweile weit über 20 Flusskreuzfahrtschiffe, mehrheitlich unter Schweizer Flagge, in Europa fahren.
Seit 2015 gehört das Unternehmen nicko cruises zur portugiesischen Flusskreuzfahrt- und Reiseveranstalterholding Mystic Invest SGPS, SA. Aktuell bereist nicko cruises mit seiner Flotte aus 21 unterschiedlichen Flusskreuzern 17 Flüsse und mehr als 20 Länder auf zwei Kontinenten. Christian Eckardt · www.nicko-cruises.de

17404 LT Kiel 2017 01 Foto WSV LuebeckVor genau 50 Jahren, am 5. Juli 1967 wurde der Leuchtturm Kiel nach dreijähriger Bauzeit in Dienst gestellt. Foto: WSV Lübeck

 

Der Leuchtturm Kiel seit 50 Jahren im Dienst der Schifffahrt

Jeder der einmal nach Kiel auf dem Wasserweg gereist ist, kennt den weiß-roten Kieler Leuchtturm, draußen in der Kieler Außenförde. Vor genau 50 Jahren, am 5. Juli 1967 wurde der Leuchtturm nach dreijähriger Bauzeit in Dienst gestellt. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck würdigte den 50. Geburtstag mit einer Feierstunde.
Mit fünfzig Jahren zählt der Leuchtturm Kiel zu den jüngsten der rund 200 Leuchttürme, für die die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes an der deutschen Küste verantwortlich ist. Trotz moderner Radar- und Satellitensysteme spielen die Leuchttürme als visuelle Schifffahrtszeichen auch heute eine wichtige Rolle.
Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Der Leuchtturm Kiel ist ein starkes Symbol für die Sicherheit auf See. Seit 50 Jahren liefert er der Berufs- und Sportschifffahrt verlässlich wichtige Signale beim Navigieren und bei der Positionsbestimmung. Damit ist er ein entscheidender Mosaikstein einer umfassenden Verkehrssicherung an der deutschen Küste. Ich danke allen, die seit 50 Jahren zur maritimen Sicherheit rund um den Kieler Leuchtturm beitragen.”
Der Ältermann der Lotsenbrüderschaft NOK II / Kiel / Lübeck / Flensburg, Kapitän Stefan Borowski: „Der ‚Turm’, den wir wie einen alten Kameraden so nennen, bietet dort, wo die Kieler Förde und die westliche Ostsee zusammentreffen, die ideale Lotsenversetzstation. Für die im Einsatz befindlichen Lotsenboote ist er ein hervorragender Schutzhafen, der Deckung vor See, Wind und Eis gewährleistet. Für die Versorgung der Boote und deren Besatzungen hat er die Funktion eines Mutterschiffes.”
Der Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer überbrachte die Grüße der Landeshauptstadt Kiel: „Der Leuchtturm ist ein maritimes Wahrzeichen der Kieler Förde und unserer Stadt. Er ist eine Wegmarke und ein Willkommensgruß für Schiffe und Menschen aus aller Welt. Wir hoffen, dass die Geschichte des Leuchtturms weiter erfolgreich fortgeschrieben wird.”
Der Amtsleiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck Henning Dierken würdigte die Ingenieurleistung bei Planung und Bau des Turmes. „Alle 20 Leuchttürme im Amtsbereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck haben ihre eigene Geschichte. Jedes Bauwerk hat seine Besonderheiten und keiner gleicht dem anderen. Das Besondere am Leuchtturm Kiel ist,
dass er als einziger in Deutschland eine rund um die Uhr besetzte Lotsenstation beherbergt. Jährlich befahren etwa 25.000 Fahrzeuge die Kieler Förde als Zufahrt zum Seehafen Kiel und zum Nord-Ostsee-Kanal. Außerdem gibt es nicht nur während der Kieler Wochen starken Sportbootverkehr. Die Passage der Friedrichsorter Enge und der Kreuzungsbereich vor Kiel Holtenau (NOK-Verkehr / Kieler Hafen) werden genauso wie die Ansteuerung der Kieler Förde von der Verkehrszentrale Travemünde überwacht.”
Die sichere nächtliche Ansteuerung des Reichkriegshafens Kiel war der Marine und der Schifffahrt bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiges Anliegen. Seit 1892 lagen daher an den Stationen Stollergrund, Bülk und Gabelsflach drei bemannte Feuerschiffe vor Anker. Diese wurden 1922 durch das Feuerschiff KIEL ersetzt.
Die Gründe für den Ersatz dieses Feuerschiffes durch ein festes Bauwerk waren seinerzeit unter anderem eine Verbesserung der Navigationshilfe durch die Einrichtung fester Leuchtfeuersektoren, die dauernde Aufrechterhaltung des Seezeichenbetriebes auch bei Eis sowie eine Verbesserung der Lotsenunterkünfte.
Das entscheidende Argument aber war die Wirtschaftlichkeit. Lagen die Personal- und Unterhaltungskosten des Feuerschiffes bei 1,2 Millionen DM pro Jahr – kalkulierte man für einen Leuchtturm mit 250.000 DM pro Jahr. Damit waren die Weichen für die Planung des Turmes gestellt. Der Baubeginn für das für die damalige Zeit ausgesprochen anspruchsvolle Bauwerk erfolgte im Jahre 1964.
Die Baukosten lagen bei 9,5 Millionen DM. Nach heutigem Lohn- und Preisstand dürfte er heute das Fünffache kosten. Die Fundamentform ist aufgrund von Modellversuchen bei der Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffsbau in Berlin entwickelt worden. Die 50 Meter langen Schenkel stehen im rechten Winkel zueinander. Im Schutz der Molen können so die Lotsenversetzboote auch bei stärkerem Seegang anlegen und liegen.
Als Schifffahrtszeichen dient der Leuchtturm Kiel als Leit- und Orientierungsfeuer und wird von der Verkehrszentrale in Travemünde fernüberwacht. Die Umweltdaten, wie Wasserstand, Windstärke und Windrichtung, werden online in die Büros des WSA Lübeck und des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie in Hamburg übertragen. Die wichtigen Umweltdaten werden den Verkehrszentralen und der Schifffahrt aktuell zur Verfügung gestellt. Christian Eckardt

17404 Blick in den Geirangerfjord Foto Cruise Norway Terje RakkeBlick in den Geirangerfjord. Foto: Cruise Norway, Terje Rakke

Dicke Luft in den Fjorden – Norwegische Fjorde für

ältere Kreuzfahrtschiffe zukünftig gesperrt?

Für die derzeit stark boomende Kreuzfahrtindustrie ziehen möglicherweise bald neue dunkle Wolken auf. Nicht nur in den überfüllten Mittelmeerhäfen wie Dubrovnik, Malta oder Venedig regt sich mittlerweile Widerstand gegen die Massen an Kreuzfahrtschiffen, die tausende Tagestouristen in die zum Teil sowieso schon überfüllten historischen Städte bringen. Auch im Land der Fjorde und Trolle trübt sich der Himmel für die Traumschiffe und ab dem Jahr 2019 könnten Fjorde für ältere Kreuzfahrtschiffe gesperrt werden.
Kreuzfahrten in die norwegischen Fjorde sind äußerst beliebt und locken Tausende deutsche aber auch internationale Touristen an. So liegen allein in diesem Jahr im imposanten Geirangerfjord, der seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, über 180 Kreuzfahrtschiffe unterschiedlichster Größe und Alters mit zum Teil weit mehr als 4.000 Passagieren vor Anker. Teilweise ankern bis zu vier Schiffe an einem Tag in dem bis zu 260 Meter tiefen Fjord. Jährlich besuchen etwa rund 700.000 Touristen diese „Perle der norwegischen Fjorde”, der auf 15 Kilometer Länge von mächtigen Berggipfeln umgeben ist, die bis zu 1.700 Meter in die Höhe ragen.
Während der Liegezeit im Fjord laufen für den notwendigen Schiffsbetrieb der riesigen schwimmenden Hotels die Maschinenanlagen weiter und verpesten mit ihren Abgasen die Luft. Bei Windstille hängen riesige Abgaswolken mitunter tagelang in den Fjorden. Somit geht es nach den neuesten Plänen des norwegischen Umweltministers Vidar Helgesen um den Schutz der Fjorde. Dabei könnten einige der beliebtesten Fjorde Norwegens für manche Kreuzfahrtschiffe bald tabu sein.
Nach den Plänen des Ministeriums von Helgesen wird das Seefahrtsamt nun aufgefordert, bis Ende 2018 ein Regelwerk zu erstellen, das fünf bekannte Fjorde für Kreuzfahrtschiffe gesperrt werden, die nicht den neuesten Umweltanforderungen entsprechen. Konkret geht es dabei nicht nur um den Geirangerfjord, sondern auch um den Nærøyfjord, den Aurlandsfjord, den Synnulvsfjord und den inneren Tafjord, die alle als Weltkulturerbe eingestuft sind.
Ziel dieser Maßnahme ist es, den Ausstoß von Stickoxiden und Schwefeloxiden zu verringern und den Gewässerschutz zu verschärfen, da wohl offensichtlich immer noch häusliche Abwässer aus den Schiffen in den Fjorden entleert werden. Nach der Einschätzung von Helgesen wären ungefähr etwa die Hälfte der Schiffe von dieser Maßnahme betroffen, die aktuell die norwegischen Fjorde befahren, vor allem aber die Schiffe, die vor dem Jahr 2000 gebaut wurden. Hiervon könnten dann auch einige deutsche Veranstalter betroffen sein, so dass die Kreuzfahrtreedereien entweder ihre Schiffe umfangreich modernisieren oder gegen neuere Einheiten austauschen müssten. Dies wäre aber aufgrund der aktuell starken Nachfrage bei den Werften nicht so schnell umsetzbar.
Konkret könnten die neuen Vorschriften so aussehen, die das Norwegian Maritime Authoritys (NMA) am 5. Mai 2017 dem Umweltministerium vorgelegt hat. Dabei geht es unter anderem um die Forderung zum Einbau von Stickoxid-Filtern, das nur Treibstoffe mit niedrigem Schwefelgehalt zulassen werden, sichtbare Rauchentwicklung bei den Emissionen eingeschränkt werden müssen, eine Dokumentationspflicht für die Kreuzfahrtschiffe eingeführt wird und das strengere Gewässerschutzmaßnahmen, wie das Verbot von der Einleitung Abwasser jeglicher Art, auch das Abwasser aus der Rauchgaswäsche, umgesetzt werden.
Zudem schlägt das NMA eine Begrenzung der Hafenanläufe je Tag bzw. Woche in den betroffenen Fjorden und eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor, um somit den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen zu reduzieren.
„Dieses sind spezifische Maßnahmen, die die Umwelt in diesen Fjorden schützen sollen und gleichzeitig die Schiffe, die in den Fjorden verkehren, noch umweltfreundlicher zu machen. Es ist unser Eindruck, dass die Kreuzfahrtschiffsindustrie und auch ihre Kunden die Umweltschutzanforderungen als natürlichen und positiven Teil des Geschäfts verstehen”, erklärte NMA-Generaldirektor Olav Akselsen bei der Vorstellung des Berichtes.
Norwegische Umweltverbände begrüßen die Pläne des Umweltministeriums und gehen sogar noch einen Schritt weiter und schlagen vor, den Geirangerfjord komplett für große Schiffe zu sperren. Die großen Schiffe sollten dann außerhalb des Fjordes vor Anker gehen und die Passagiere anschließend mit kleineren Elektrobooten in den sehr beliebten Fjord zu bringen.
Die norwegische Marketingorganisation „Cruise Norway”, der sich die meisten Kreuzfahrthäfen Norwegens angeschlossen haben, kritisiert die vorliegenden Pläne. Grundsätzlich begrüße man die Umweltschutzziele, jedoch plant das Ministerium eine viel zu schnelle Umsetzung der Pläne. Da Reedereien ihre Reiserouten zwei bis drei Jahre im Voraus planen, bräuchte man aktuell für die Umsetzung mehr Zeit als bis zum Jahr 2019. Dies bestätigte auch Andrea Kamjunke-Weber vom Columbus Cruise Center in Bremerhaven, denn für das Jahr 2019 liegen jetzt schon für die Columbuskaje einige feste Buchungen der Reedereien vor, die Nordlandreisen anbieten.
Sollten ältere Schiffe nicht entsprechend umgebaut werden können, hätte dies Einfluss auf das zukünftige Routing und auf die Einstiegshäfen in Nordeuropa. Gerade von den derzeit sehr stark boomenden Kreuzfahrtterminals in Kiel, Hamburg und Bremerhaven startet ein Großteil der Schiffe in den Sommermonaten in Richtung Nordland bzw. Norwegen. Bislang halten sich die Kreuzfahrtreedereien mit Statements zu diesem Thema noch zurück, da man erst konkrete Details des norwegischen Umweltministeriums zu den geplanten Maßnahmen abwarten möchte. www.cruise-norway.no · Christian Eckardt

17421 Hotel und Hostel Dock Inn Warnemuende 2 03062017 C EckardtEin deutschlandweit einzigartiges neues Hotel bzw. Hostel – das Dock Inn in Warnemünde – das nicht nur junge Menschen anspricht, in einem
einzigartigen maritimen Ambiente, öffnete in diesem Frühjahr seine Türen und bietet einen einmaligen Blick auf Hafen, Werft und Fähren.
Fotos: Christian Eckardt, Bremerhaven

Maritime Übernachtung im Überseecontainer

Dock Inn hat in Sichtweite des Kreuzfahrtterminals in Warnemünde eröffnet

Viele individuell fahrende Kreuzfahrtpassagiere reisen meist schon ein, zwei Tage vor der eigentlichen Abfahrt ihres Kreuzfahrtschiffes an und nutzen die Zeit, um sich einmal die Hafenstädte wie Hamburg, Kiel, Rostock oder Bremerhaven in Ruhe anzuschauen. Viele Hoteliers bieten inzwischen gerade für die Kreuzfahrtgäste besondere Leistungen, wie ein Taxidienst vom Hotel zum Terminal an.
Ein deutschlandweit einzigartiges neues Hotel bzw. Hostel, das nicht nur junge Menschen anspricht, in einem ausgesprochen einzigartigen maritimen Ambiente, öffnete in diesem Frühjahr seine Türen und bietet einen einmaligen Blick auf Hafen, Werft und Fähren: Das aus 64 farblich unterschiedlichen Überseecontainern erbaute Dock Inn in Warnmünde im Wohngebiet Molenfeuer. Hier schlafen die maximal 188 Gäste in ehemaligen ausrangierten Überseecontainern aus der Frachtschifffahrt, die in vier Lagen übereinandergestapelt wurden.
Die Container wurden seinerzeit nach der ISO-Norm gebaut und sind 12,19 Meter lang, 2,40 Meter breit und 2,591 Meter hoch. Die Container erreicht man über einen offenen Laubengang, wobei die öffentlichen Terrassen mit bequemen Sitzmöbeln auf jeder Etage ausgestattet sind. Bei der Gestaltung der Räume wurde viel Liebe zum Detail aufgewendet und grundsätzlich gilt hier, dass die Außenfarbe eines jeden Containers sich auch innen wiederfindet, wobei das Interieur aus hochwertigem Mulitplex-Holz an Frachtkisten erinnert. Die Wand am Kopfende des Containers wurde entfernt und durch ein bodentiefes Fenster ersetzt. Im Eingangsbereich findet sich eine kleine Couch mit Fernseher und das vollwertig ausgestattete Bad teilt den Container in zwei Hälfen. In jedem Raum gibt es WLAN, wobei die Energie für das gesamte Objekt vorwiegend aus Solarstrom gewonnen wird. Es gibt genügend Schrankfläche in jedem Raum und die Betten sind sehr bequem. Selbst in einigen Kabinen auf Kreuzfahrtschiffen ist es unbequemer und enger als in den Containerräumen des Dock Inn.
Sieben Jahre brauchten Petra Kave, gelernte Theaterpädagogin und der studierte Hotelfachmann Christoph Krause, die selbst viel mit dem Rucksack auf der Erde unterwegs waren, um dieses einzigartige Projekt von der ersten Idee bis zum Eröffnungstermin im April 2017, entsprechend aller Bau- und Brandvorschriften, zu realisieren. Dabei ist das Dock Inn nicht nur eine Übernachtungsstätte, sondern soll auch Treffpunkt und Veranstaltungsort für Kunst und Kultur werden. Das Thema Container zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Haus, denn es gibt einen Wäscherei-Container oder auch einen Kino-Container, der auch zum Meeting-Raum umfunktioniert werden kann.
Auch der Lobbybereich ist aus Containern gestaltet, ebenso der Fritz-Zocker-Kontainer. Dort stehen Kicker, Flipper und andere Spielgeräte für die Gäste bereit. Im weitläufigen Lobby- und Restaurantbereich gibt es über 110 Sitzplätze, an denen man die leckeren Gerichte aus dem Frontcooking-Restaurant im italienischen Stil mit Bar-Container zu sehr moderaten Preisen zu sich nehmen kann. Andererseits steht für Gruppen bis 30 Personen auch eine voll ausgestattete Küche als Kombüse zum gemeinsamen Kochen bereit.
Im Anbau des Hotels hat erst kürzlich eine 540 Quadratmeter große Boulderhalle mit dem Betreiber Felshelden eröffnet und im Sommer soll im oberen Teil die Spa-Container mit Sauna und Blick auf den Seekanal und die Kranbrücke der Warnow-Werft eröffnen, wobei die Nutzung im Übernachtungspreis enthalten ist.
Einerseits richtet sich der Hostelbereich an junge Menschen, der Hotelbereich an ein weltgereistes und Lifestyle-affines Publikum, die zwar auf viel Schnickschnack aber nicht auf eine gute Qualität bei der Übernachtung verzichten möchten.
Das Dock Inn bietet insgesamt 42 Doppelzimmer, zwei Suiten, 15 Vier- und fünf Achtbett-Zimmer. Werden zwei Container zusammengeschweißt, entstehen dadurch großzügig geschnittene Hafensuiten für zwei Personen oder Acht-Bett-Zimmer, die in Hostels auch Dorms genannt werden.
Das Dock Inn punktet aber auch bei der Lage: In direkter Nachbarschaft wird gerade noch an einem großen Parkhaus gebaut, das Kreuzfahrtterminal Warnemünde ist in Sichtweite und direkt gegenüber dem Eingang befindet sich der S-Bahn-Halt Warnemünde-Werft. Auch die Strandpromenade ist nach nur einem 15-minütigen Fußweg leicht zu erreichen.
Das Dock Inn ist dabei Teil des Gesamtprojektes „Molenfeuer Warnemünde” auf dem ehemaligen Bahngelände mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 150 Millionen Euro. Unter anderem gehören dazu auch 400 neue Eigentums- und Mietwohnungen, ein Parkhaus sowie ein Gesundheitszentrum. Investor ist die Gruppe Köster & Nissen GbR aus Rostock. Ab 19 Euro pro Person und Nacht kostet eine Übernachtung in dieser einmaligen Container-Unterkunft. Christian Eckardt
DOCK INN Warnemünde · Zum Zollamt 4 · D-18119 Warnemünde · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · www.dock-inn.de

17421 Dock Inn ueber einen offenen Laubengang erreicht man die Container C EckardtÜber einen offenen Laubengang erreicht man die Container.

17421 Dock Inn Warnemuende Doppelzimmer 2 C EckardtSelbst in einigen Kabinen auf Kreuzfahrtschiffen ist es unbequemer und enger als in den Containerräumen – hier eine Zweibett-Kabine – des Dock Inn.

17421 Dock Inn geraeumiges Bad C Eckardt

Das vollwertig ausgestattete Bad teilt den Container in zwei Hälfen.

17421 Dock Inn modernes Bad mit Dusche C Eckardt Es hat eine große Dusche mit einer Glastür.

 

17421 Dock Inn Lobby und Restaurantbereich C EckardtIm weitläufigen Lobby- und Restaurantbereich gibt es über 110 Sitzplätze, an denen man die leckeren Gerichte aus dem Frontcooking-Restaurant
im italienischen Stil mit Bar-Container zu sehr moderaten Preisen zu sich nehmen kann.

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