FRACHTSCHIFFREISE 5 18

17518 PSW 51 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseMSC GENEVA rollt in langer Dünung Kapstadt entgegen. Fotos: Dr. Peer Schmidt-Walther, Stralsund

Dr. Peer Schmidt-Walther

Frachter-Safari – Mit MSC GENEVA über zwei magische Linien nach Südafrika

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das gilt nicht nur im täglichen Leben, sondern auch für die moderne computergestützte Containerschifffahrt. Auf dem Papier fährt sie nach Fahrplan. Nur richten sollte man sich danach nicht ganz. Zumindest gilt das für potenzielle Passagiere. „Shore leave expire: 2.3., 00” – so steht es auf der Tafel neben dem Schiffsbüro in Kreidelettern, unterzeichnet mit „C/O”, darunter „Cpt”. Soll heißen: Alle an Bord um Null Uhr, Auslaufen zwei Stunden danach. Chief officer im Auftrag des Kapitäns. Wann ist das soweit gewesen?
Doch schon um Mitternacht. Das breite Doppelbett fängt an, heftig zu vibrieren oder besser: die Maschine im „Keller”. Soll es jetzt tatsächlich losgehen? Durch die vier Fenster flutet das warme Lichtermeer der Kanarenhauptstadt Las Palmas ins geräumige Wohnzimmer. Mit Fernblick aus rund 30 Meter Höhe. Der Vollmond direkt über dem Frachter hat sich wie angekündigt genau um diese Zeit verkrochen: Er glänzt mit seltener Totalfinsternis. Ein Fingerzeig? Auf der vorigen Reise ankerte MSC GENEVA drei Tage vor Kapstadt. Wegen Sturm war das Einlaufen unmöglich. Da kann man schnell seinen Rückflug verpassen, wenn man keine Rundreise machen möchte.
Die Reise beginnt, ein bewegter Traum mit einer gehörigen Portion Neugier. Zwischen Pier und Bordwand verbreitert sich der schwarze Wasserspalt im Zeitlupentempo. Die Kaimauern ziehen sich demütig zurück. Knapp unter dem Steven zerrt ein kräftiger Bugsierer den 275 Meter langen 63.638-Tonnen-Koloss nach Steuerbord, am Heck sein Kollege in Gegenrichtung. MSC GENEVA wird sozusagen auf dem Teller gedreht. Das lässt sich auch der allmählich wieder aus dem Erdschatten tretende Mond nicht entgehen.
Gut eine halbe Stunde dauert es, bis die Schlepper loswerfen und das Lotsenboot längsseits geht. Ganz allmählich bringt Chief Dietrich Jürgensen seine 54.320-PS-Maschine auf Touren. Die quirlige Hafenstadt fällt bald in der schäumenden Hecksee als schwacher Schein hinter den Horizont zurück. Auftakt eines langen Törns – mit dem Generalkurs immer nach Süden, unaufhaltsam durch die Wasserwüste.

Sterne beobachten und Sonne schießen
Endlich: Am dritten Seetag rutscht der Hamburger Frachter mit rund 3.900 Containern zwischen den Kapverdischen Inseln und Dakar an Kap Bon, dem westlichsten Punkt Afrikas, durch. Wie auch schon Napoleon auf dem Weg zu seiner Verbannungsinsel Sankt Helena. Nur haben wir es heute wesentlich komfortabler. Auch als die deutschen U-Boot-Fahrer, die hier hindurch 1941/42 bis tief in den Südatlantik vorstießen. Der Horizont ist wie leergefegt, wir sind auf unserem einsamen Track allein. Die vielbefahrene „Nord-Süd-Autobahn” lassen wir weit im Osten. „Hier haben wir nicht die Strömung gegenan”, begründet das der Kapitän, „sondern sie schiebt uns mit einem Knoten plus”. Time is money.

Zylmann Welcome Aboard 470Spiegelglatt gibt sich der Atlantik, die warme Luft ist feuchtigkeitsgesättigt und diesig. Der Nordost-Passat bläst feinsten gelben Staub von der Sahara herüber und überpudert alles damit. MSC GENEVA – ein Wüstenschiff?
Mit Chief mate Udo Wölms verbringe ich den Rest seiner Abendwache auf der Brücke. „Kennst Du den Planeten da oben?”, zeigt er auf einen hell leuchtenden Stern. Ich tippe richtig: der Orion. Ob ich mal sehen möchte, wie der Nachthimmel jetzt über Norddeutschland aussieht? Mit seinem PC-Programm kann der Computerfachmann jedes aktuelle Bild der Erde aufrufen.
Mitpassagier Dr. Ulrich Schrader ist passionierter Segler und möchte seine nautischen Kenntnisse auffrischen und vertiefen. Ich schließe mich begeistert an. Dritter Offizier Michael Barbera hat nichts dagegen, dass wir den Sextanten hervorkramen. „Der wird sowieso nicht benutzt”, sagt er und lässt uns machen. In der Steuerbordnock „schießen” wir die Sonne, ihre Mittagshöhe, und errechnen anhand des Winkels über dem Horizont und der Nautischen Tafeln unseren Standort. „Passt”, meint Ulli stolz, als er Breiten- und Längengrade mit dem GPS vergleicht. In die Seekarte tragen wir die aktuelle Position ein, die wir mit Zirkel, Dreiecken und Bleistift vorsichtig markieren.

Gedanken beim Wein
„Genug der Arbeit”, findet er und verabschiedet sich von der Brücke: „Du findest uns, wo gelacht und getrunken wird”, weist er mich auf das Nachmittagsprogramm hin. Zwei Decks tiefer ein schattiges Plätzchen: Im Decksstuhl auf ihrem Backbord-Balkon genießen er und sein langjähriger Freund Hans-Peter Cahrmanns (74) mit einem Gläschen Wein die tropische Sonne. An Bord ist man schnell „per Du”. Wir stellen fest, dass wir auch mal zu unterschiedlichen Zeiten auf dem Kühlschiff HANSA LÜBECK gefahren sind. Als S.N.s, sogenannte Supernumeries. „Drei Überflüssige”, witzelt Peter, „da darf man fast alles, muss aber nichts. Wie hier”.
Die beiden humorigen Rentner, auf Frachtern und Seglern befahren und immer zu einem Spaß aufgelegt, steigen leider schon in Kapstadt aus. „Hier an Bord können wir in aller Ruhe lesen und uns auf Südafrika vorbereiten. Zu Hause schaffen wir das einfach nicht”, blättert Ulli in einem Reiseführer, „wir wollen das Land nämlich auf eigene Faust erkunden. Zurück geht’s dann per Flieger”.
Weil man nicht unterhalten wird, muss man sich selbst beschäftigen und vor allem mit sich (und anderen natürlich auch) auskommen können. Für Ulli, den promovierten Wein-Chemiker, und Peter, der Vertriebschef eines großen Medienkonzerns war, keine Frage. Das sei, vor allem, wenn man allein reist, das A und O auf einem Frachter, meinen sie, als wir bei einer abendlichen Weinprobe den Gedanken- und Erfahrungsaustausch vertiefen. Die leeren Buddeln fliegen später als Flaschenpost über die Kante. Antworten bekam ich übrigens von früheren Törns schon einige.

Linien-Fieber mit Liebesbeweis
„Gleich müsste es rumpeln”, lacht Peter und meint die Überquerung des Äquators. Am vierten Seetag um 12.53 Uhr ist es soweit. Mit GPS und Sextant lauern wir in der Brückennock auf den magischen Moment. „Achtung Null! ”, ruft Ulli, als er die Sonne genau auf den Horizont „heruntergeschraubt” hat. Unsere Geräte zeigen exakt an: 00 Grad, 00 Minuten, 00 Sekunden Nord. In Sekundenbruchteilen hat sich MSC GENEVA mit fast 23 Knoten auf die Südhalbkugel geschoben. Ohne dass die Neulinge vom Schmutz der Nordhalbkugel gereinigt werden oder eine Zeremonie abgehalten wird. Zweiter Offizier René Santiago kann über unser äquatoriales Fieber nur lachen: „Na, habt Ihr wenigstens die Linie gesehen?”
Kaum den Südatlantik unterm Kiel, brist es zu sechs ruppigen Windstärken auf, vierkant von vorn. MSC GENEVA verbeugt sich dauerhaft respektvoll vor dem gewellten Ozean, aber hält ihr 22,5 Knoten-Tempo problemlos. Das Brückenthermometer zeigt 33 Grad. Wem das nicht reicht, kann noch 50 Grad drauflegen – in der Sauna. Die Temperatur des Leitungswassers, vom Meer gekühlt, sinkt hingegen spürbar ab. Verantwortlich dafür: der Agulhas-Strom aus der Antarktis. Wir dampfen, ungewohnt die Mittagssonne im Norden, westlich von Namibia, nach Süden, voll in den Herbst und die beste Reisezeit hinein. Das „wissen” auch Wale, die ihren Blas weitab in die Luft prusten wie Geysire. In der Fachzeitschrift „Marineforum” (3/07) lese ich, dass rund 1000 dieser Tiere pro Jahr durch Schiffskollisionen umkommen. Mit zunehmenden Schiffsgrößen- und Geschwindigkeiten steigt die Rate: „Größere Schiffe stellen ein Problem dar, weil sie wegen der eigenen akustischen Abschirmung nach vorn kaum von den Walen wahrgenommen werden können. Die Gefahr der Kollision nimmt bei Schiffsgeschwindigkeiten über 20 kn stark zu, weil die Wale nicht schnell genug ausweichen können”. MSC GENEVA läuft über 23 Knoten. „Merken kann man das an Bord nicht”, so der Chief mate, „höchstens hinterher als ‚Beifang’ auf dem Wulstbug sehen”. Am Ende dieses fünften Seetages werden wir wieder an Napoleon erinnert: In rund 360 Seemeilen Entfernung passieren wir St. Helena. Ihm zu Ehren wurde der bis 150 Meter unter die Wasseroberfläche reichende Seamountain, eine aus 5.000 Metern steil aufragende Bergspitze nördlich davon, „Bonaparte” genannt. Vielleicht aus ironischen Gründen.

Über die Ost-West-Linie
Noch ein magischer Moment: Fernab der angolanischen Küste kreuzen wir den Null- oder Greenwich-Meridian, der die Erde in Ost- und Westhalbkugel teilt. „Den hatten wir schon im Englischen Kanal”, ist Ulli nicht ganz so begeistert wie ich. Dennoch: Die elektronische Seekarte auf der Brücke muss als Foto-Beweis herhalten – 00 Grad, 13 Grad Süd -, denn Peter schickt diesmal kein Fax an seine Frau. Er guckt lieber in die „Braunsche Röhre” und meint damit eine Flasche Bier. Bis einen wieder Alarmsignale aus der Mittagsruhe reißen. Steward Dolrich Solana sammelt uns ein und geleitet seine Schäflein in die Crew-Messe: „For further orders from the bridge”. Peter scherzt: „Erst war nix und jetzt sitzen wir hier auch wieder nur ’rum”. Dolrich empfängt über Sprechfunk die Meldung, dass der „Brand” im Schiffsinnern jetzt bekämpft werde. Nach einer halben Stunde ist die Übung – natürlich erfolgreich – gelaufen und wir werden entlassen.

Würstchen und Seestimmungen
Höhepunkt der Woche: das Samstagabend-Barbecue. Smutje Rex Alerta und Steward Dolrich Solana haben ein Büffet auf dem Brückendeck angerichtet. Fleisch und Würstchen brutzeln auf dem Grill, dessen verlockende Düfte sich mit rußigen Schweröl-Abgasschwaden vermischen. Sogar der wachhabende Erste Steuermann Udo Wölms kann sich zwischen Radar und Seekarte verpflegen. „Der Dampfer läuft ja fast sowieso wie von allein”, grinst er kauend, „aber keine Angst, ich hab’ alles im Griff”. Nautiker sind scheinbar Zauberer. Sie können das stählerne Monstrum am Stück schweben lassen, rückwärts einparken und sogar Achten drehen. Respekt!
Es hat inzwischen zu acht bis neun Windstärken vierkant von vorn aufgebrist. Das Meer gibt sich nicht mehr ozeanblau – der Stoff, aus dem die Träume sind –, sondern nordseegrau, denn es spiegelt den Himmel. Vom friedlich säuselnden Glitzerteppich zur finster anschwellenden Bedrohung. Der meterhoch aufschäumende Südatlantik wird zur ruppigen Schlaglochpiste. Das Schiff verbiegt sich, im Fachjargon „Torsion” genannt. Je höher man an Bord kommt, desto durchdringender vibriert und rappelt alles. Vierzig Meter über dem kochenden Wasser orgelt und pfeift der Wind noch wütender um die Aufbauten.
Wenn MSC GENEVA mit ihrem Gesicht wuchtig ins Wasser knallt, dann ist die Gischt über zweihundert Meter unterwegs, um dich in der Brückennock nass zu machen. Du schmeckst die herbe Salzigkeit des Atlantiks. Wie mag es im tiefen Innern aussehen, fünftausend Meter unterm Kiel? Frank Schätzings Bestseller „Der Schwarm”, den ich gerade lese, gibt Antworten darauf. Erschreckende.

Tafelberg voraus!
Am neunten Seetag bläst es uns kalt entgegen. Nur noch 18 Grad. Die Außendeckstüren lassen sich nur mit viel Kraft aufstemmen. Pullover und lange Hosen kommen wieder aus dem Schrank. „Schuld” ist der kalte Benguela-Strom aus der Antarktis, der Namibia weitab an unserer Backbordseite die Wüste beschert hat.
Die See rennt dunkelgrün und ruppig schräg von vorn gegen den Frachter an. Der schüttelt sich unwillig bockend und schwänzelt in sich hin und her, sichtbar. Als würde er laufend Ohrfeigen bekommen. Zu lang im Verhältnis zur Breite mit den achtern liegenden Aufbauten, sagt der Fachmann. „Verdammt unangenehm!”, bringt Ulli es auf einen menschlichen Punkt, „und das am Ende unserer Reise”. Was nicht niet- und nagelfest gestaut ist, fliegt ruckartig zu Boden. Wir stehen vor dem berüchtigten „Kap der Stürme”. So hat es sein portugiesischer Entdecker Batholomeu Diaz 1488 genannt.
Nach rund 4.500 Seemeilen seit Las Palmas schält sich das hohe Küstengebirge aus dem Dunst. GPS-Position: 33 Grad 52 Minuten Süd, 18 Grad 24 Minuten Ost. Wenn sich früher ein holländischer Segler dem Felsen näherte, kassierte der Seemann, der als erster den Tafelberg sichtete, zehn Gulden und eine Flasche Wein. Heute zählt die Landmarke zu den meistfotografierten Motiven der Welt. Auch für uns. „Die Buddel steht uns zu!”, lacht Peter, Mit seinem Freund wartet er schon seit Stunden in der Steuerbord-Brückennock auf den entscheidenden Augenblick. Bald darauf präsentiert sich der charakteristische Tafelberg: ein Traumblick bei ebensolchem Wetter. Wolkenballen wabern über den Kamm, das „Tischtuch” des Felsens. Der „Cape Doctor”, ein berüchtigter heftiger Südostwind, treibt sie zu Tal. Beim Absinken in die wärmere Luft über der „Mother City” lösen sie sich allmählich auf.

Containers große Nachtmusik
MSC GENEVA stampft dem markanten Wahrzeichen Kapstadts und Südafrikas ungebremst entgegen. „Unser Liegeplatz ist frei”, hat der Kapitän erfahren. Ulli und Peter sind froh darüber und haben ihre Sachen schon „zum Absprung” gepackt. Sie fiebern vor allem den Weingegenden entgegen, betonen die beiden Genussmenschen. Beim dortigen Zoll hält man offensichtlich wenig davon, denn Chief mate Wölms rät mir: „Dann räum’ mal den Kühlschrank leer, mehr als zwölf Flaschen Bier sind nicht erlaubt. Die schwarze Gang durchsucht jeden Winkel wie die letzten beiden Male”. Zwei Stunden treibt MSC GENEVA in der Tafelbucht, an Backbord Robben Island. Auf der berüchtigten Gefängnisinsel wurde Nelson Mandela 18 Jahre lang festgehalten.
Um 16 Uhr schwingt endlich das Lotsenboot längsseits. Mister Pilot kommt an Bord, rotblond, vollbärtig: Hemd mit vier goldenen Streifen – wie jetzt auch Kapitän Schneider –, kurze Hosen, lange Strümpfe, Schuhe, alles komplett in Weiß. Britischer Kolonialstil eben. Er dreht den langen stählernen Lulatsch mit Unterstützung von drei Schleppern souverän auf dem Teller. Trotz 40-Knoten-Böen. Die erste Wurfleine fliegt auf die Pier, von bulligen Festmachern aufgenommen mit den dicken Leinen im Anhang. Ruck-zuck sind die Poller belegt. „16.50 Uhr, fest in Kapstadt”, schreibt der Chief mate ins Schiffstagebuch. „Wenn der Wind zunimmt”, runzelt Udo Wölm die Stirn, „fangen die hier erst gar nicht an, zu gefährlich”. Für ihn beginnt wieder der übliche „listenreiche” Hafen-Papierkrieg samt Lade- und Löschbetrieb und Ballast pumpen. Einklarierung und Immigration sind Kapitäns-Job: „Mit Chance dauert’s 30 Minuten, sonst eine Stunde”.
Weltweit das gleiche vielstimmige Konzert. Containers große Nachtmusik, diesmal vor der funkelnden Lichtermeer-Kulisse von Capetown. Über allem erhebt sich der Tafelberg, mystisch angestrahlt. Die Landwelt hat uns wieder.

Berauschende Aussichten
Acht Uhr morgens, das Telefon neben meinem Bett bimmelt. Udo Wölms am Apparat: „Moin, wir können los. Hast Du alles beisammen? Ich bin im Ladebüro. Mach’ hinne!” Klar doch: Pass, Geld, Fotoapparat, Reiseführer wandern in meinen kleinen Rucksack. Wie lange wir Ausgang haben, hängt vom Laden ab – wie immer. „Der Alte ruft mich an, sobald er Genaues weiß”, treibt Udo zur Eile an. Ein Terminal-Bus karrt uns zum Hafentor. Der freundliche schwarze Wächter bestellt das Taxi für uns. Fahrtziel: Victoria and Alfred Waterfront.
Bis wir uns von einem klapprigen seitlich und nach hinten offenen Kleinbus – die Firma „Rickies” kennt hier jeder – aufpicken lassen. Preiswerter Tipp einer freundlichen jungen Frau der Tourismus-Information. In höllischem Tempo brettert der Fahrer durch das quirlige Downtown der Vier-Millionen-Stadt über Palmenalleen an Betonburgen, aber auch malerischen kapholländischen und viktorianischen Häusern vorbei immer höher hinauf. Allerdings an der Abfahrt zum über 1000 Meter hohen Tafelberg, wohin wir eigentlich wollten, vorbei. „Die Seilbahn ist wegen zu viel Wind nicht in Betrieb”, sagt der Fahrer und empfiehlt uns stattdessen den nur 350 Meter hohen Signal Hill. Wir steigen schon früher aus. Der Pfad, unterhalb des 669 Meter hohen Monolithen Lions Head, zu dessen Füßen islamische Gesänge aus einer Mini-Moschee dringen, soll sich lohnen. Und tatsächlich, die Aussichten auf Stadt und Bucht sind mehr als berauschend.
Zwei Stunden später als geplant springt rumpelnd und zitternd die Hauptmaschine an. Durch das Lichtermeer von Kapstadt steuert unser Frachter auf die offene See. Das Kap der Guten Hoffnung bleibt als schwarzer Klotz an Backbord, eineinhalb Stunden später auch Kap Agulhas, der wahrhaft südlichste Zipfel Afrikas.

Entspannung total oder doch nicht?
Tiefblau, glitzernd, leicht gekräuselt die See. Mild fächelt ein Säuselwind um die Nase. Der kühle Kapwind ist wie weggeblasen. Statt kaltem Benguela- wirkt hier der warme Agulhas-Strom. Der am nächsten Tag auch mal Regenschauer über Deck peitscht, so dass das satte Tiefblau sich urplötzlich in tristes Nordseegrau verwandelt.
In der Ferne zieht im bläulichen Mittagsdunst die von gebirgigen „Mäusezähnen” und hohen, schneeweißen Dünen gesäumte Küste vorüber. Über dem Cape St. Francis kräuseln sich senkrechte Rauchsäulen – Signale des nächsten Hafens Port Elizabeth? Dass wir 21 Stunden oder 416 Seemeilen bis hierher gebraucht haben, zeigt, welche Dimensionen Südafrika hat. Und es geht ja noch weiter die Nordostküste hinauf.
„18.50 h, fest in Port Elizabeth”, schreibt der Chief mate ins Logbuch. Steward Dolrich Solana rät von einem abendlichen Stadtbummel ab: „There are some no-go-aeras, very dangerous”. Ausgeraubt zu werden, dazu habe ich einfach keine Lust. Ich bleibe also sicherheitshalber an Bord. Kapitän Schneider jedoch hält nichts von seiner kilometerlangen Wanderung ab. Für ihn ist das schon ein Landgangsritual und Ausgleichssport, der ihn zusammen mit FdH schlank und fit hält.
Vom „Juwel des Südens”, der malerischen Gardenroute mit ihrer unverfälschten Wildgarten-Natur, werde ich nichts, bis auf die vielbefahrene Uferstaße, aus der Nähe sehen. „Um acht Uhr morgens laufen wir aus”, informiert mich der Kapitän. Na, mal sehen … Vielleicht klappt es beim zweiten Anlauf auf der Rückreise.
Den Abend in P.E. gestalte ich notgedrungen mit DvDs: Informationen über Kolonialismus und Südafrika. Zum Schluss ein Kontrastprogramm, der Spielfilm „Die weiße Massai”. Eine dramatische Liebe in Afrika.
Nachts zuckt es lichtstark und himmelhoch über die Kimm – ein flammendes Wetterleuchten im 180-Grad-Blickfeld der Brücke, die jedes Mal wie die Wolkentürme über uns magisch erhellt wird. Eine gespenstische Stimmung.

Chief als Insider
Nicht so am nächsten Morgen ab zehn Uhr im Ladebüro. Da treffen sich die Deutschen bei Kaffee und Keksen zum Klönschnack über Dienstliches und Privates. Man könnte dieses tägliche Ritual auch als Nachrichtenbörse bezeichnen. Wir liegen schon seit rund vier Stunden zu Anker vor der Drei-Millionen-Stadt Durban, mit dem offiziellen Zulu-Zusatz „e Thekwini”. Nach 382 Seemeilen von Port Elizabeth. Schon ein gutes Dutzend anderer Schiffe wartet auf einen Liegeplatz in der größten Küstenmetropole Südafrikas, der Provinzhauptstadt von KwaZulu-Natal, nach Westen begrenzt von den Drakensbergen.
„Wir lagen vor Madagaskar …”, das gar nicht so weit entfernt liegt, fällt mir zu unserer Situation spontan ein. Wann wir dran sind? Ob es nach der Reihenfolge des Ankommens geht? „Nichts Genaues weiß man nicht”, so der Kapitän zur Lage und sein Chief mate ergänzt: „Über Spekulationen spekuliere ich nicht”. Eins ist sicher: Die Ladungsmengen wachsen schneller als der Hafen, wie weltweit fast überall.
Am frühen Nachmittag, ich aale mich gerade im Liegestuhl, plötzlich ein Knattern in der Luft. Anfrage auf der Brücke. „Der Lotse kommt”, freut sich Kapitän Schneider, „das gibt wieder ein paar schöne Fotos für Sie!” Diesmal kommt kein Boot, sondern ein Hubschrauber mit der Aufschrift PILOT am Leitwerk. Im Nu schwebt er über dem Heck. An einem Stahlseil baumelt der Kapitäns-Berater und wird sekundenschnell abgewinscht. Mit verwehten Haaren, vom Treppensteigen leicht außer Atem, begrüßt er uns. Der Wind habe zu stark aufgefrischt, so dass er sich für die luftige Versetzung entschieden hat. Vorzeitig, denn eigentlich sollten wir erst abends einlaufen. „Nachts wäre das zu riskant. Und weil Ihr Liegeplatz noch nicht frei ist”, informiert er den Kapitän, „parken wir das Schiff solange anderswo”. Andreas Schneider ist angetan von diesem Service: „Wir hätten sicher noch länger draußen warten müssen. So spart uns das 28.000 US-Dollar Schiffs-Tageskosten”.
Beim Abendessen überlege ich laut in der Messe, vielleicht noch zum Baden an den nahen Strand zu gehen. „Um Gottes Willen”, wehrt Landeskenner Chief Jürgensen ab, „machen Sie das bloß nicht, die ganze Gegend hier ist No-go-aerea! Besonders bei Dunkelheit. Selbst wenn Sie nichts mitnehmen. Bei einem Weißen vermuten die Typen immer das Gegenteil! Außerdem gehen fast nur Schwarze zu Fuß”. Ich bleibe sicherheitshalber lieber an Bord.

Südafrikanisches Roulette
Mitternacht ist lange vorbei – wieder nichts! Die spannende 28.000-Dollar-Gretchenfrage bleibt: Ablegen oder Warten? Südafrikanisches Container-Roulette. Auch der Countdown für meinen Rückflug läuft. „Da müssen Sie wohl umbuchen”, so der Kapitän, „wird schon klappen” beruhigt sein Erster.
Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen: Wir liegen immer noch am selben Platz. Udo Wölms und seine Kollegen haben die Restnacht nur unruhig geschlafen. „Vor heute Abend kommen wir hier nicht weg”, erklärt der Kapitän bei der Vormittags-Kaffeerunde. Seine Freude über eine mögliche Kostenersparnis ist wie verflogen.
Mit dabei ein neues Gesicht: Pfarrer Hans-Werner Casper von der Deutschen Seemannsmission. „C-a-s-p-e-r wie Selbiger, the friendly ghost”, stellt er sich mir lachend vor. Der schnauzbärtige drahtige Fünfziger aus dem Hunsrück, wie Udo Wölms Kampfsportler, ist an Bord wohlbekannt und gern gesehen. „Dann schiebt mal los!”, gibt Kapitän Schneider das Go zum Landgang für die Vierte Offizierin, den Chief mate, Schiffsmechaniker Corey Wernitzky und mich.

Safari unter Anker mit Kreuz
An der Gangway parkt der dunkelblaue Casper-Bully mit der weißen Aufschrift: Deutsche Seemannsmission – German Seaman’s Mission. Hintendran, sozusagen als Firmenlogo, ein Anker- und Kreuz-Aufkleber. Der seebegeisterte, welterfahrene Gottesmann mit „Bodenhaftung” gibt Gas. Am Hafentor nur ein kurzer Stopp. Hans Casper, nach fünf Jahren in der Stadt schon eine Institution, wird durchgewinkt. Durch die sonntägliche City steuert er auf die sechsspurige Autobahn mit Fußgänger- und Radfahrerverkehr, über grüne Hügel nach Nordwesten Richtung Pietermaritzburg. Zeit zum Fragen und Reden. Angesichts der Wohnfestungen, die wir sehen, möchten wir etwas über die persönliche Sicherheit wissen. In sein neues Haus sei jetzt schon drei Mal versucht worden einzubrechen. „In diesem Land besteht kein Schwarz-Weiß-, sondern ein Arm-Reich-Gegensatz”, erklärt er die hohe Gewaltkriminalität. Bei einer Arbeitslosenquote von 50 Prozent sei das auch nicht anders zu erwarten. Dazu die höchste Aidsrate der Welt und die Angst der Weißen, dass ihr Arbeitsplatz durch einen Afrikaner ersetzt werden könnte. Seine Frau und er führen daher überwiegend ein Leben zu Hause, hinter Stacheldraht, mit zwei Wachhunden und Alarmanlage.
Nach rund einstündiger Fahrt lesen wir TANA auf einem Hinweisschild. „The land of plenty”, übersetzt Hans das Zulu-Wort, „ein Wildtierreservat in natürlicher Umgebung, da fahren wir hin”. Kaum haben wir den Eingang passiert und die ersten Meter staubige Holperpiste im „Land der Hülle und Fülle” zurückgelegt, stoppt der Pfarrer jäh an einem Tümpel. „Schaut mal da, lauter Flusspferde!”, weist er über das Gewässer. Gleich mehrere tonnenschwere Exemplare räkeln sich genüsslich in der Sonne. Die seien gefährlicher, als sie aussehen, weiß Hans, „jedes Jahr verletzten sie mehr Menschen tödlich als andere Tiere”. Unsere Fotoapparate klicken pausenlos. Hinter den nächsten Kurven im Busch und auf den Weiden, mit weitem Fernblick auf die südafrika-typischen Tafelberge, grasende Zebras, Gnus, Büffel und Strauße, die Wappentiere des Landes. Antilopen – 20 Arten gibt es hier – preschen vor unserem nur langsam rollenden Wagen über den Weg. Unter einem Baum schubbern sich Nashörner an der Rinde. Über einen Hügel ragen „Telegrafenmasten“. Die entpuppen sich beim Näherkommen als eine Herde von Giraffen. Heia Safari!
Auf dem Rückweg nach Durban parken wir den – von der Internationen Seeleute-Gewerkschaft ITF – gesponserten Kirchenbus vor einem bombastischen Konsum- und Vergnügungstempel. Udo und ich wollen ins Internet-Café, E-mails abrufen und schreiben. Matleena und Corey gehen einfach nur Bummeln. „Das”, so Hans, „wollen die Seeleute immer wieder gern” und blättert erst mal in den neuesten PC-Magazinen. Mit Eisbechern bewaffnet schlendern wir zurück.
An Bord wird es noch mal dramatisch. Hans-Werner Casper stößt auf einen „Kollegen”, der keiner ist: „Zum Teufel noch mal, diesen dubiosen Vogel kenne ich nicht!” Der pfiffige echte Pfarrer gibt den Sherlock Holmes. Er entlarvt den trickreichen Inder, angeblich von der „Mission to Seamen”, als Betrüger mit gefälschter Legitimation. „Eingeschlichen hat er sich gegen Schmiergeld an die Torwächter”, faucht Hans. Anscheinend, so vermuten wir, hat der Unbekannte es nur auf das Geld der gutgläubigen Philippinos abgesehen. Der Andere erhebt beschwörend die Bibel gegen den „Ungläubigen”. Der kontert das Ablenkungsmanöver cool mit „Firlefanz!” und droht Polizei an. Bis Matleena als Sicherheitsoffizierin aufspringt und ihn aufgebracht von Bord jagt. Hans will am Ball bleiben, um den Fall zu lösen. Don Camillo und Peppone oder Christliche Seefahrt live.
Nach dem Bord-Krimi Abschiedsstimmung. Dazu passt unser zweites Zulu-Wort: „Siyabonga!”, dankeschön! Das gilt sowohl Hans-Werner Casper, unserem Safariführer unter Anker und Kreuz, für den eindrucksstarken Tag; auch Kapitän Andreas Schneider samt seiner Crew für eine unvergessliche 19-tägige 5.387-Wohlfühl-Seemeilen-Reise auf MSC GENEVA – über die beiden bekanntesten und wichtigsten (erdum-) spannenden Linien nach Südafrika.
www.nsb-reisebuero.de/de/meine-frachtschiffreise/routenliste

Schiffsdaten: (bisherige Schwesterschiffe: MSC LAUSANNE, MSC LEIGH, zehn weitere folgen); Bauwerft: Daewoo Mangalia Heavy Industries (DMHI), Mangalia/Rumänien; Bau-Nr.: 4052; Ablieferung: 7/2006; Reederei: NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft mbH KG; Flagge: Deutschland; Heimathafen: Hamburg; Charterer: Mediterranean Shipping Company (MSC); IMO-Nr.: 9320472; GL-Nr.: GL111704; BRZ: 50.963; DWT: 63.581 t; Schiffsgewicht: 19.033,91 t; Displacement: 82.672 t; Länge: 275 m; Breite: 32,30 m; Tiefgang (max.): 13.521 m; Höhe Kiel-Mast: 54,00 m; Crew: 23; Passagiere: 6 (max.); Klasse: GL + 100 AE5, Container Ship; TEU: 4.892 in 13 Lagen breit, bis zu 7 Lagen hoch an Deck und 8 im Raum in 8 Luken mit insgesamt 34 Bays; Hauptmaschine: 1 x MAN B&W 7 K98 MC-C; Leistung: 40.000 kW, 54.320 PS; Verbrauch/Tag: 150 t Schweröl; Hilfsdiesel: 4 x 7L27/38 je 2100 kW; Bugstrahlruder: 1 x 1500 kW; Dienstgeschwindigkeit: 24 kn; Propeller:1 , fünfflügelig, Durchmesser: 7,9 m.

Route: Hamburg-Antwerpen-Le Havre-Sines/Portugal-Las Palmas-Kapstadt-Port Elizabeth-Durban-Kapstadt-Las Palmas-Felixstowe-Hamburg; Abweichungen möglich.

Kabinen/Ausstattung: 1 Eigner-Doppelkabine, 1 Zahlmeister-Doppelkabine, F-Deck Steuerbord- bzw. Backbordseite (sehr gut schallisoliert), 1 Schlaf-, 1 Wohnraum (etwa 34 qm inklusiv Bad mit Dusche/WC), 1 Doppelbett (2,05 x 1,80 m), Kleiderschrank, Kühlschrank, TV, Video/DvD, Hifi-Anlage, 2 Sofas, Tisch, 2 Stühle, Teppichboden, viel Stauraum in Sideboards und Schubladen, Ausblick (4 Fenster: 2 nach vorn, 2 seitlich; 2 davon zu öffnen, nur nach vorn manchmal durch Container verstellt).  
1 Supercargo-Doppelkabine (etwa 27 qm inklusiv Bad mit Dusche/WC), F-Deck Mitte, 1 Schlaf- und 1 Wohnraum, 1 Bett (2,05 x 1,80 m), Kleiderschrank, Kühlschrank, TV, Video/DvD, 2 Sofas, Tisch, Schreibtisch, 2 Stühle, Teppichboden, Ausblick nur nach vorn (3 Fenster, davon 2 zu öffnen), manchmal durch Container verstellt.

Nutzungsmöglichkeiten: Sauna, Whirlpool, Fitnessraum; Video-TV im Aufenthaltsraum mit Bar, Büchern, Zeitschriften, DvDs, Videokassetten; Liegestühle (G-Deck); Waschmaschine, Trockner, Trockenraum; Handtücher, Bettwäsche, Reinigung der Kabine (wöchentlich) durch Steward.

Buchung, Preise: NSB Reisebüro GmbH, Frachtschifftouristik, Marcus Hüneke, Violenstraße 22, 28195 Bremen; Telefon 0421-3388020 · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

17518 PSW 95 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseMSC GENEVA verlässt den Hafen von Durban.

17518 PSW 3 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseDie komfortable Eigner-/Owner-Kabine mit großem Schreibtisch und Seeblick …

17518 PSW 4 MS MSC GENEVA Suedafrika Frachterreise… separiert vom Wohnraum: Schlafraum und Bad – links im Bild.

17518 PSW 8 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseNach Feierabend wird die IV. Offizierin zur Bardame.

17518 PSW 9 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseBeim Welcome drink kommen sich Passagiere und Besatzung näher.

17518 PSW 12 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseChief mate Udo, heute Kapitän, im Fahrstand auf der Brücke.

17518 PSW 23 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseDer philippinische Koch in seinem blitzsauberen Kombüsen-Reich.

17518 PSW 30 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseZu den Mahlzeiten sind (fast) alle wieder vereint. Hier in der Offiziersmesse.

17518 PSW 24 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseIm Maschinen-Kontrollraum (MKR) hat der Chief alle Funktionen im Blick.

17518 PSW 27 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseChief beim Kontrollgang an der Hauptmaschine.

17518 PSW 60 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseEinlaufen in den Hafen von Kapstadt.

17518 PSW 61 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseLotse und Kapitän (r) beim Anlegemanöver in Kapstadt.

17518 PSW 73 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseDie enge Zufahrt zum Hafen Port Elizabeth.

17518 PSW 77 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseMit dem Bus der Deutschen Seemannsmission in den Nationalpark (links Pfarrer Hans).

17518 PSW 78 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseNeugierige Nilpferde tauchen auf und beobachten ihre Umgebung.

17518 PSW 79 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreisePiste durch die Savannenlandschaft der Kap-Region.

17518 PSW 80 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseZebra lässt sich beim Grasen nicht stören.

17518 PSW 127 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseBegegnung mit zwei Giraffen im Nationalpark.

17518 PSW 111 MS MSC GENEVA Suedafrika FrachterreiseBlick vom Wanderweg zum Tafelberg auf Kapstadt und Hafen.

 

Suche

Copyright © 2017. All Rights Reserved.