Die ganze Welt der KreuzfahrtMai Juni 2017

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 Das neueste Luxus-Schiff von Silversea Cruises, die SILVER MUSE belegt in der Flotte schon jetzt einen ganz besonderen Platz. Denn es stellt für maximal 596 Gäste durch zahlreiche Optimierungen und viele neue Ideen die konsequente Weiterentwicklung dar – bei gewohnt bestem Service, höchstem Komfort, echter Gastfreundschaft, einzigartigen All-Inclusive-Lifestyle. Ein Schiff, das den Bedürfnissen anspruchsvoller Individualisten entspricht und abermals die Kategorie der Luxus-Kreuzfahrten neu definiert. Fotos: Silversea Cruises, Frankfurt am Main

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17301 EDITORIAL 117301 Antarktis 4

 

 

 

17301 HAMBURG 217301 BINNEN 5

 

 

MSC FANTASIA Index

17301 NORROENA 6

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INHALT MAI JUNI 2017 2

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17302 Tulpenblüten im Keukenhof P1070568 Foto Philipp RademannDie Tulpenblüte bestätigt den Frühling auch im Keukenhof in Holland. Foto: Philipp Rademann, Karlsruhe

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Adressen+Links Adressen und Links von Kreuzfahrt-Reedereien, Veranstaltern + Fährlinien sowie Spezial-Reisebüros für Kreuzfahrten u.a.  

Anläufe und Passagen Anläufe und Passagen 2017 – Kreuzfahrtschiffe in deutschen Häfen und im Nord-Ostsee-Kanal. 

Zurückliegende Ausgaben Zurückliegende Ausgaben des SeereisenMagazin

Götakanal Der Götakanal – das Blaue Band Schwedens. Ein einzigartiger Wasserweg zwischen Göteborg und Stockholm.

Grönland Grönland 2009 Grönland 2012 Grönland-Expeditionen – Stationen zweier Kreuzfahrten in eine Wunderwelt aus Schnee und Eis.

Hafenportraits Hafenportraits Hier möchten wir Ihnen Kreuzfahrthäfen und ihr Umland vorstellen

Hausboot Genusstörn auf den Berliner Gewässern. Jede Menge Natur und Kultur zwischen Köpenick und Potsdam.

Kalender Der Kreuzfahrtkalender – die Kreuzfahrt-Destinationen und ihre Hauptreisezeiten.

Kataloge Kataloge Die 2017er bis 2019er Kataloge der Reedereien und Kreuzfahrt-Veranstalter.

Mallorca Mallorca Teil 1 Mallorca Teil 2 Eine innige Liebeserklärung an Mallorca – Ein Landgang der besonderen Art in zwei Teilen.

MediaDaten MediaDaten  – Alle Informationen mit Leserstatistik.

Schiffsportraits Schiffsportraits See- und Flussschiffe – Aktuelle Schiffsportraits, aktualisierte und historische. Neustes Schiffsportrait: MS ASARA

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Titelseite Auf dem Titel kreuzt die SILVER MUSE von Silversea Cruises, Monaco und Frankfurt am Main · Im April 2017 lief sie endlich vom Stapel: die SILVER MUSE – das neueste Flaggschiff der Silversea-Flotte. Mit acht Gourmet-Restaurants bietet sie schlichtweg das beste kulinarische Erlebnis auf hoher See. Mit weniger als 300 Luxus-Suiten, höchstem Komfort und individuell gestalteten Außenbereichen ist sie der Inbegriff der legendären Silversea-Qualität und setzt ganz neue Maßstäbe in punkto Luxus-Kreuzfahrten.

www.silversea.com/de · Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! · +49 (0)69-2222 12283

Seite 3 Editorial: Unser Vorschlag: G 20 auf einem Kreuzfahrtschiff · Am 7. und 8. Juli soll in Hamburg der G 20 stattfinden. Die Regierungschefs und ihre Wirtschafts-, Finanz- und Außenminister aus den 19 wichtigsten Industriestaaten der Welt und der EU wollen sich treffen, um die Weichen der Weltpolitik neu zu stellen. Man will über Wirtschaft, Handel und auch Krisen sprechen. Das ist die wichtigste Konferenz des Jahres, ein Ereignis von Weltgeltung. Putin und Trump und die wichtigsten Entscheider des Weltgeschehens werden kommen. Miteinander reden ist immer gut und Einigkeit noch besser. Also nichts gegen dieses Treffen und den politischen Sinn. Aber alles gegen den vorgesehenen Konferenzort: die gläsernen Hamburger Messehallen. Einen instabileren Versammlungsort hätte man kaum wählen können. Ein Glashaus mitten in der Stadt.

Seite 4 TopNews: Erstanlauf der THOMSON CELEBRATION in Bremerhaven · Rundes Jubiläum für Expeditionskreuzfahrtschiff FRAM · TUI Cruises-Neubau MEIN SCHIFF 6 stellt sich erstmals in Kiel und Hamburg vor · Ex-Commandante Francesco Schettino muss für 16 Jahre ins Gefängnis · Ponant-Kreuzfahrtyacht LE SOLÉAL erstmals in Kiel · Die neue Elbefähre Elb-Link ist wieder da! Neustart am 22. Mai unter neuen Vorzeichen · Baubeginn für die HANSEATIC nature mit erstem Stahlschnitt · TUI Cruises übernimmt MEIN SCHIFF 6 in Finnland · Mehr als 1 Millionen Besucher beim Hafengeburtstag in Hamburg · MIDNATSOL eröffnet Kreuzfahrtsaison 2017 in Bremerhaven · Neues Parkplatzkonzept an der Columbuskaje mit nun 800 Parkplätzen · AIDAperla ist auf dem Weg nach Mallorca · Silversea enthüllt neues Design der SILVER CLOUD EXPEDITION

17302 In Port Antonio passt nur die HAMBURG an die Pier Foto Ina Kurz

In Port Antonio, an der Nordost-Küste Jamaikas, passt nur die HAMBURG an die Pier. Foto: Herbert Fricke, Hamburg

Seite 5 Mit der HAMBURG auf den Spuren von Columbus · Die HAMBURG ist das kleine Schiff der großen Möglichkeiten. Die HAMBURG kommt an Piers und Liegeplätze, die von großen Schiffen nicht angelaufen werden können. Ihre wahre Größe liegt im Minimalen. So erreicht die HAMBURG auch solche Destinationen, die für andere Schiffe unerreichbar sind. Plantours Kreuzfahrten baut auf diesen Vorteil und richtet seine Routen danach aus. Der HAMBURG-Passagier hat keine Wasserrutsche, keine Kletterwand und keine Eislauffläche. Dafür hat er das Privileg, ziemlich exklusiv ganz besondere und oft entlegene Paradiese erkunden zu können. Wer eine Karibik-Reise auf der HAMBURG bucht, segelt quasi auf den Spuren von Columbus. Auch 525 Jahre nach dem berühmtesten Entdecker kann man selbst noch so einiges in „Westindien” entdecken. So läuft die HAMBURG beispielsweise Port Antonio auf Jamaika an. Eine 70 Meter kurze Pier, auf der die Palmen direkt neben dem Poller stehen.

17302 Norwegian Joy legt an der Columbuskaje an 7 27042017 C Eckardt

Die NORWEGIAN JOY beim Anlegen an der Columbuskaje in Bremerhaven. Foto: Christan Eckardt, Bremerhaven

Seite 6 Kurzbesuch auf der NORWEGIAN JOY · Das Kreuzfahrtschiff wurde speziell für den chinesischen Markt konzipiert, aber ... Die rund 900 Millionen US-Dollar teure NORWEGIAN JOY bietet nach Angaben der Reederei modernste Gastronomie, die besonders auf das chinesische Publikum ausgerichtet wurde. Daher werden u.a. Woks zur frischen Zubereitung der Speisen verwendet. In dem größten Einkaufszentrum der Flotte finden die Passagiere eine große Auswahl von außergewöhnlichen Duty-Free-Shops bis hin zu Geschäften mit weltbekannten Luxusmarken. Das innovative Design und der maßgeschneiderte Komfort an Bord soll den chinesischen Gästen ein „First Class at Sea”-Erlebnis vermitteln.

17302 MSC Fantasia in Genua06 2015 Kai Ortel

Morgenidylle in Genua, die MSC FANTASIA hat gegenüber dem Yachthafen soeben am Ponte dei Mille festgemacht. Foto: Kai Ortel, Berlin

Seite 7 Mit der MSC FANTASIA auf den Spuren ihrer Vorgängerin – Teil 1 – Italienisch für Fortgeschrittene · 2003 habe ich den Artikel „Italienisch für Anfänger” veröffentlicht, einen Bericht über meine erste Kreuzfahrt. Unternommen hatte ich diese mit der MELODY der damals noch jungen, aber aufstrebenden Kreuzfahrtreederei MSC. Vieles hat sich seitdem geändert – Zeit genug also, mit derselben Reederei und auf (fast) derselben Route wie seinerzeit, erneut in See zu stechen. Das Schiff diesmal: die viermal so große MSC FANTASIA. Geblieben ist schon mal der Einstiegshafen. Wie damals geht es auch an diesem heißen Juli-Tag am altehrwürdigen Ponte dei Mille in Genua an Bord. Zu übersehen ist die riesige MSC FANTASIA dort nicht, denn während die MELODY hinter der alten Stazione Marittima bestenfalls hervorlugte, stellt das 18 Decks hohe MSC-Schiff, erbaut im Jahr 2008, das Gebäude fast in den Schatten. Berührungsängste? Gibt es auf einem derartigen Schiff praktisch keine mehr.

17302 Schwarzbrauenalbatrosse 2038 Ton Valk Schwarzbrauenalbatrosse sind sehr treu und legen großen Wert auf Paarbindung, unter anderem durch die Fiederpflege des Partners.
Foto: Ton Valk, Preetz

Seite 8 Antarktis-Expedition mit MS PLANCIUS – Weiter als an das Ende der Welt – Teil 1 · Von Ushuaia auf die Falklandinseln, Süd Georgien, Süd Orkneys und die Antarktische Halbinsel wird diese Expedition führen. Als wir bei unserer MS PLANCIUS ankommen, begrüßt uns der Expeditionsleiter Andrew. Wir kennen ihn bereits von einer Reise rund Spitzbergen und wissen uns gut aufgehoben. Die Besatzung zeigt den Gästen ihre Kabinen und wir stellen beim Hotelpersonal viele vertraute Gesichter fest. Es ergibt sich deswegen ein ganz herzliches Wiedersehen, als ob wir ein bisschen wie nach Hause kommen. Kurz darauf heißt es „Leinen los” und es folgt in der Lounge die obligatorische Sicherheitseinweisung komplett mit angelegten Rettungswesten. Kapitän Evgeny Levakov stellt sich vor und bei einem Glass Prosecco werden die Gäste dann mit dem kompletten Expeditionsteam bekannt gemacht. Für Morgen liegt ein ganzer Seetag vor uns, um die Falklandinseln zu erreichen.

17302 9142 Norroena Hirtshals 2017 Kai OrtelJeden Samstagmorgen kehrt die NORRÖNA von ihrer wöchentlichen Rundreise aus Island und Tórshavn ins norddänische Hirtshals zurück.
Foto: Kai Ortel, Berlin

Seite 9 Nach Island bei Wind und Wetter – Auf Wikinger-Kreuzfahrt mit der NORRÖNA · Sie hat den vielleicht schwersten Job von allen Fähren in Nordeuropa. Ganzjährig verkehrt die NORRÖNA zwischen dem norddänischen Hirtshals, den zwischen Schottland und Island gelegenen Färöer-Inseln und Island selbst. Die Nordsee ist hier zu Ende, der Nordatlantik beginnt. Das bedeutet nicht nur, dass das Wasser hier ungleich tiefer und die Wellen länger sind, auch Wind und Wetter werden hier selbst in der Hochsaison widerspenstiger. Für die Abfahrten im Winter weist die auf den Färöer-Inseln beheimatete Reederei Smyril Line bei der Buchung sogar auf „Zusätzliche Bedingungen” hin. Darin heißt es u. a., dass sich die Reederei das Recht vorbehält, „den Fahrplan zu ändern und entsprechend früher oder später abzulegen”.

17302 Echter Rasen in Abu Dhabi P1020922 Foto Dieter Bromund

Echter Rasen vor dem Eingangsbau des zukünftigen Palasts der Herrscherfamilie. Hier trainieren auch deutsche Fußballmannschaften aus der Bundesliga. Die hohe Palme ist die Verkleidung eines Sendemastes, der Handys versorgt. Ohne mobile Telefone wäre in Abu Dhabi das Zusammenleben undenkbar. Foto: Dieter Bromund, Bremen

Seite 10 Stippvisite in Abu Dhabi – Enkel, Gin Tonic und der Muezzin · Wir hatten acht Tage geplant, mit Absichten, doch ohne Programm. Der Louvre Abu Dhabi war noch immer nicht eröffnet, das Guggenheim Abu Dhabi auch noch nicht, der neue Palast des Scheichs sah noch immer nach Baustelle aus. Emiratis arbeiten nicht, jedenfalls für Besucher nicht sichtbar. Wer in den Shops schafft, trägt europäische oder indische Kleidung. Arabische Herren in makellos weißen Kanduras und vielfältig drapierten Kopftüchern sahen wir in den vielen Shopping Malls nur flanieren, gelegentlich begleitet von Damen in schwarzen bodenlangen Umhüllungen, die manchmal Kinder mit sich führten. Solche schwarz gekleideten Weiblichkeiten traten ohne Männer nur in Gruppen auf, selten ohne Handy. In den Emiraten dürfen, anders als in Saudi Arabien, Frauen auch Auto fahren. 

Seite 11 KreuzfahrtMagazin · Nachrichten aus der Kreuzfahrt · Start der Nordeuropareisen auf der MSC FANTASIA in Kiel · Hansa Touristik zeigt auf der OCEAN MAJESTY wieder eine Dauerausstellung zeitgenössischer Kunst · MS HAMBURG umrundet Südamerika in 115 Tagen · Erstmalig PALAZZO auf hoher See: Preisgekrönte Artistik an Bord der EUROPA 2 · Vegane Küche jetzt neu an Bord bei Oceania Cruises – Über 250 pflanzenbasierte Gerichte von Frühstück bis Dinner · Die Full Metal Cruise geht in die Verlängerung · Nach der Cruise ist vor der Cruise · Themenkreuzfahrt auf der COSTA DELIZIOSA mit DJ Bobo · Circus Roncalli an Bord der EUROPA 2 · Segeln mit G Adventures: Neue Törns in Montenegro und Indonesien · AIDA Cruises ist in diesem Jahr Gala-Gastgeber der GOLDENEN BILD DER FRAU · FTI Cruises präsentiert Jahresprogramm 2017/18 auf der BERLIN · CRYSTAL SYMPHONY nimmt erstmals Kurs aufs südliche Afrika

17302 Alte Korkeich an der Algarve P1050042 Foto Philip Duckwitz

Die Korkeiche wird erstmals nach 25 Jahren geschält und dann alle 9 Jahre. Dieser Baum in der Mitte ist 150 Jahre alt. Foto: Philip Duckwitz, Köln

Seite 12 Landgang an der Algarve – eine verkorkste Gegend und ein Inselparadies vor Portugals Südküste · Die alte Korkeiche hat schon 150 Jahre auf dem Ast. Das erste Mal wurde sie geschält, als sie 25 Jahre alt war. Hier in São Brás nahe Portugals Küste ist sie beheimatet in einem steinigen Garten nahe der Fabrik, in der ihre Rinde verarbeitet wird. Damals war sie noch rank und schlank und wies einen Umfang von etwa 30 Zentimetern auf. Heute ist sie dick und stämmig mit einem Umfang von fast einem Meter fünfzig. Im Alter wird man dick. Die Menschen werden sie verstehen. Danach ging es ihr alle neun Jahre an die Rinde. Denn der Kork, den sie liefert, ist begehrt. Mehr als 100 Kilo hat die Korkeiche schon geliefert. Noch viermal Schälen und dann geht sie in Rente. Mehr als zehnmal wird ein Baum nicht geschält.

17302 MS ASARA auf dem Rhein Foto PhoenixReisen Bonn

MS ASARA, das neueste Flussschiff von Phoenix Reisen, auf dem Rhein. Foto: Phoenix Reisen, Bonn

Seite 13 Flusskreuzfahrten im Aufwind – Schiffsreisen im Binnenland werden immer populärer · Ob Donau, Elbe, Havel, Rhein, Wolga oder Jangtse: Binnenkreuzfahrten werden für viele als Urlaubsalternative immer attraktiver. Vor allem, seit entsprechende Serien über die TV-Schirme flimmern, liebäugeln immer mehr Menschen mit dem Urlaub auf dem Wasser. Aufmerksame Stewards, ein Kapitän zum Anfassen, verlockende Reiseziele, erstklassiger Komfort und natürlich immer schönes Wetter – spätestens bei der Schlussmusik seufzt selbst der skeptische Zuschauer: D a s möchte ich auch! Das Kreuzfahrtfieber greift um sich. Rund eine halbe Million Deutsche entscheiden sich alljährlich für eine Flusskreuzfahrt in Europa, und die Nachfrage (2016 um 2,8 %; Hochsee-Kreuzfahrten um 11,3 %) steigt. Und damit auch die Zahl der Schiffe (2015 wurden z.B. 31 Schiffe in Dienst gestellt, 2017 sollen mehr als ein Dutzend Neubauten zur europäischen Flotte stoßen).

17302 EMERALD DAWN 7 weihnachtliche Deko in der Fussgaengerzone von Hoorn C EckardtWeihnachtliche Straßen-Deko auch in der Fußgängerzone von Hoorn, Niederlande. Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven 

Seite 14 Festtags-Flusskreuzfahrten an Weihnachten und Silvester – Mit der EMERALD DAWN auf einer veganen Silvesterkreuzfahrt · In der Weihnachtszeit locken viele Städte entlang der schönsten europäischen Flüsse mit prachtvollen Weihnachtsmärkten und hübsch geschmückten Gassen. Flusskreuzfahrten über die Feiertage sind ideal, um abseits vom Feiertagsstress zu entspannen. Dabei kann man tagsüber die bezaubernden Weihnachtsmärkte in den Städten entlang von Rhein, Main und Donau u.a. entdecken. Abends lässt man sich dann ganz entspannt an Bord des Schiffes mit einem schönen Menü verwöhnen. An Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes kann man das Weihnachtsfest in gediegener Atmosphäre genießen, die Bordrestaurants sind festlich geschmückt und die Küchencrew verwöhnt Sie mit kulinarischen Hochgenüssen. Die mehr Kalorien des Festtagsmenüs lassen sich bei den umfangreichen Fitness- und Sportmöglichkeiten an Bord wieder leicht abtrainieren.

17302 PSW 116 MS SANS SOUCI im Hafen Peenemuende mit Ex NVA Korvette

MS SANS SOUCI im Hafen Peenemuende mit Ex-NVA-Korvette und Kraftwerk der Wehrmachts Raketen Versuchsanstalt.
Foto: Dr. Peer Schmidt-Walther, Stralsund

Seite 15 SANS SOUCI – die sorglose Flussreise und Lob der Langsamkeit zwischen Saale, Havelland und Ostseestrand · Mit dem nur fingerdicken Steuerhebel dirigiert Kapitän Peter Grunewald seine 82 Meter lange und 9,50 Meter breite SANS SOUCI wie spielerisch von der Spandauer Pier in die Fluss-Fahrrinne. Doch hinter dem freundlichen Hünen stecken rund 35 Jahre Binnenschiffer-Erfahrung auf europäischen Flüssen und Kanälen. Das Steuerhaus ist bereits in seiner Versenkung verschwunden. Voraus wölbt sich die Charlottenbrücke. „Der Einzige, der noch übersteht, bin ich”, grinst der Mann am Außenfahrstand, geht aber gleich darauf mit eingezogenem Kopf in die Hocke. „Hier haben wir ja noch 80 Zentimeter Luft”, gibt sich Grunewald gelassen, „da kommen noch ganz andere Dinger.” Die 80 Passagiere erleben das knappe Manöver-Schauspiel beim Frühstück im Restaurant.

Seite 16 FlussreisenMagazin – Nachrichten aus der Fluss-Touristik · Erstmals Jugendreisen mit 1AVista auf dem Fluss · Erfolgreicher Premieren-Auftakt bei A-ROSA auf der Seine · Erste Reisen der A-ROSA VIVA durch die Normandie · Mit A-ROSA die Normandie erleben · Weitere Highlights entlang der Seine · MIGUEL TORGA startet nach Taufe in die Douro-Saison – Achttägige Kreuzfahrten auf dem „Goldenen Fluss” · Neubau AMADEUS QUEEN verstärkt ab 2018 die Lüftner-Flotte · nicko cruises lockt mit besonderem Muttertags-Angebot auf den Fluss · Saisonauftakt: mit nicko cruises auf dem Fluss – „Viel erleben und noch bequemer genießen” · Mit der HEIDELBERG auf Main und Donau quer durch Deutschland · Herbstliche Flusslandschaft trifft auf abwechslungsreiches Landprogramm · Wohlfühl-Schiff im „nicko-boutique”-Stil · Neues Prunkstück ASARA für Phoenix getauft · Mit den Wiener Philharmonikern auf der Donau

17302 25 Cruise Smeralda Grimaldi Lines Palermo

Kurz nach der hier beschriebenen Reise wurde die IKARUS PALACE in CRUISE SMERALDA umbenannt und erhielt den blauen Grimaldi Lines-Anstrich. Foto: Grimaldi Lines, Palermo

Seite 17 Leaving Livorno – Mit der IKARUS PALACE von Livorno nach Barcelona · Eine knapp 20 Jahre alte Autofähre, eine renommierte Reederei, und eine Fährlinie, die einen EU-Hafen mit einem anderen verbindet – kaum etwas Besonderes, sollte man meinen, zumal in der Nebensaison. Doch die Fahrt mit der IKARUS PALACE von Livorno nach Barcelona im April 2016 ist, nun ja, speziell. Oder vielmehr die Umstände, ehe es endlich tatsächlich zu der Schiffsreise kommt. „Partenza – Livorno” – Abfahrt – Livorno. Mehr sagt mein Ticket nicht aus über den Beginn der bevorstehenden Fährreise nach Spanien, und auch eine anderweitige Information bezüglich der Einschiffung hat es seitens Grimaldi Lines nicht gegeben im Vorfeld der Reise.

17302 PSW MS NORHOLM 37 Wohnen am Wasser in Norwegen sehr beliebt Das kleine südnorwegische Svelvik. Wohnen am Wasser ist auch in Norwegen sehr beliebt. Foto: Dr. Peer Schmidt-Walther, Stralsund

Seite 18 MS NORHOLM – der Gips-Express – Mit dem gelben Gold vom Sund nach Norwegen · Hochaufragend passiert der norwegische 4.700-Tonnen-Frachter NORHOLM die Nordmole, die von Heringsanglern belagert ist. Ruckzuck reißen sie ihre Schnüre mit zappelnder Beute aus dem Wasser und lassen mit nach oben gereckten Köpfen die rot-blaue Stahlwand respektvoll passieren. Im Zeitlupentempo stemmt die Ziegelgrabenbrücke ihre Arme in den niesligen April-Himmel. Die Ampel springt auf Grün, und der 94 Meter lange Mini-Bulker fädelt sich in Schleichfahrt durch das Nadelöhr in den Südhafen. Noch eine ruhige Drehung, dann sind die Leinen fest. Auf der Pier dröhnen schon ungeduldig die Bagger und schlagen ihre Schaufeln in den gewaltigen Gipsberg, der mit Güterzügen vom Spreewald-Kraftwerk Jänschwalde bei Cottbus herangekarrt worden ist.

Seite 19 NordseeMagazin · Neues von der Waterkant · Viel los in Bremerhaven · Ruhige Sturmflutsaison in Niedersachsens Häfen · Theaterstück über erste deutsche Atlantik-Expedition der METEOR feiert am 11. Mai Premiere am Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven · Sicherheit für die Sail 2020 · 187.000 Babys für die Elbe · Hoffnung für die Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel · Beim Einsatz fern der Heimat Wege sparen · Wasser im Meer schützt Land vor Überschwemmung · Weniger Fisch nach dem Brexit? · Neuer Seenotrettungskreuzer auf Kiel gelegt · Valeska und Lilli getrennt · Fischereihafen wird Flaniermeile · Kegelrobben mit viel Nachwuchs

Seite 20 HamburgMagazin · Rund um den Michel und die HafenCity · Lage um Nordkorea beunruhigt die Kreuzfahrtbranche · Patin Lena tauft AIDAperla in Palma · Schnell mal rüber nach Helgoland · Zwei neue Eisbrecher: Stark und sauber · Gigantismus in der Kreuzfahrtbranche geht weiter · Ausweichen in asiatische Gewässer? · Der Schierlingswasserfenchel macht Wirtschaftspolitik · Prekäre Situation der Handelsschifffahrt · Vier neue Ostsee-Fähren für Stena Line · Frauenpower in den Häfen · Eiskalt auf See

Seite 21 OstseeMagazin · Informationen vom Mare Baltikum · Zu Saisonbeginn haben die Fähren ihre Frequenzen erhöht · Auftakt zu 16 Reisen mit MSC MAGNIFICA · Jens hält die Fäden zusammen – Über den Terminalmanager und die Arbeit seines Teams für die Kreuzfahrt in Warnemünde und im Rostocker Seehafen · AIDAdiva eröffnete Kreuzfahrtsaison in Warnemünde und feierte auf der Überfahrt von der Karibik zehnjähriges Jubiläum · Pinguine grüßten aus der Ferne / Rostocker Seemann unterstützt AWI-Klimaforscher in der Antarktis · Patenhilfe von der Ostsee / Rostocker beim Jubiläum des Seemannheims in Alexandria · Größere Schiffe mit mehr Passagieren in Rostock · Rostock-Warnemünde – Werftbecken wird zum Mehrzweckhafen

Seite 22 Vorschau auf die Ausgabe Juli/August 2017

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17304 Thomson Celebration 2 19052017 C EckardtErstmalig machte am 19. Mai am Columbus Cruise Center, Bremerhaven, das Kreuzfahrtschiff THOMSON CELEBRATION von Thomson Cruises fest.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Erstanlauf der THOMSON CELEBRATION in Bremerhaven

Erstmalig machte jetzt in Bremerhaven am Columbus Cruise Center das Kreuzfahrtschiff THOMSON CELEBRATION des britischen Reiseveranstalter Thomson Cruises mit rund 1.200 Gästen fest. Die Passagiere nutzten den Aufenthalt in der Seestadt für Besichtigungstouren in den Havenwelten oder für Fahrten nach Bremen und Worpswede.
In diesem Jahr ist dieser Anlauf des 1984 als NOORDAM in Frankreich für die Holland America Line erbauten Kreuzfahrtschiffes, der einzige an der Unterweser. Am Kreuzfahrtterminal in Wismar, das ebenfalls vom Columbus Cruise Center betrieben wird, stehen zwei weitere Anläufe mit der in Valletta beheimateten THOMSON CELEBRATION in dieser Sommersaison an.
Für das nächste Jahr hat sich Thomson Cruises erneut in Bremerhaven angemeldet, dann wird jedoch die deutlich größere TUI DISCOVERY (ex SPLENDOUR OF THE SEAS) mit einer Kapazität für 2.076 Passagiere an der Unterweser erwartet. Im Zusammenhang mit der im Jahr 2016 erfolgten Indienststellung dieses Schiffes wurde der ursprüngliche geplante Präfix „Thomson” im Schiffsnamen durch TUI ersetzt, der auch bei den übrigen Schiffen bis Ende 2017 geändert werden soll.
Das britische Unternehmen Thomson Cruises, Tochter von TUI Travel, betreibt derzeit sechs Schiffe und erhält im nächsten Jahr sowie im Jahr 2019 von dem deutschen Kreuzfahrtveranstalter TUI Cruises die MEIN SCHIFF 1 und die MEIN SCHIFF 2, die dann die Namen TUI EXPLORER und TUI EXPLORER 2 erhalten.
Zwei Schiffe werden zum Ende des Jahres die Flotte von Thomson Cruises verlassen, da die Charterverträge mit der zypriotischen Reederei Celestyal Cruises auslaufen. So gehen die THOMSON MAJESTY und die THOMSON SPIRIT, Schwesterschiff der oben genannten THOMSON CELEBRATION, an den Eigner wieder zurück, der diese dann ab dem nächsten Winter selber vermarkten wird. Christian Eckardt

17304 FRAM vor Bremerhaven 4 06042015 C.EckardtAm 19. Mai 2007 wurde das Hurtigruten Expeditionsschiff FRAM feierlich von der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit in Oslo getauft.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Rundes Jubiläum für Expeditionskreuzfahrtschiff FRAM

Vor zehn Jahren – am 19. Mai 2007 – wurde das Hurtigruten Expeditionsschiff FRAM feierlich von der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit in Oslo getauft und hat seitdem mehr als 700.000 Seemeilen zurückgelegt, das entspricht fast 33 Erdumrundungen. Dabei ist die unter norwegischer Flagge fahrende FRAM in faszinierende Regionen dieser Erde auf Entdeckungsreise gegangen.
Erst kürzlich hatte die FRAM, nach Abschluss der Antarktis-Saison, eine erneute planmäßige zweiwöchige Werftzeit bei der Bredo Dockgesellschaft in Bremerhaven absolviert, so dass die FRAM nun aufgefrischt und in einem technisch einwandfreien Zustand in die kommende Jubiläumssaison starten kann.
Seit seiner Indienststellung hat das Expeditionsschiff mit seinen maximal 256 Gästen schon viel von der Welt gesehen und die entlegensten Winkel der Erde erkundet. Der Fokus dabei sind die polaren Regionen, für deren extreme Bedingungen das Schiff speziell entwickelt und ausgestattet wurde. Seinen Namen erhielt es zu Ehren der ersten FRAM, dem 1892 im Auftrag des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen erbauten Schiffes, das unter seiner Führung auf Nordpol-Expedition ging und mit dem der ebenfalls norwegische Polarforscher Roald Amundsen seine große Expedition zum Südpol bestritt.
Die Antarktis ist auch eine feste Größe im Fahrplan des Hurtigruten Expeditionsschiffes FRAM, das im Jahr 2007 von der italienischen Fincantieri-Werft geliefert wurde. Alljährlich von Oktober bis März sind die Gewässer um die Antarktische Halbinsel, Südgeorgien und die Falklandinseln das Zuhause der FRAM und ihrer Crew mit Expeditionsteam – niemand kennt sich hier so gut aus wie die versierten Hurtigruten Experten. Auf ihren Antarktis-Reisen werden maximal nur 200 Gäste mit an Bord genommen, so ist es möglich, Regionen zu erkunden und Anlandungen an Stellen zu unternehmen, die nur wenigen Besuchern der Antarktis zugänglich sind.
Weitere Klassiker der Expeditions-Seereisen sind die Reisen in arktischen Gewässern, zum Beispiel nach Grönland, wo es an der Westküste in die Diskobucht und auch bis hoch hinauf nach Thule geht, oder im Osten in das größte Fjordsystem der Welt und in den Nordost-Grönland-Nationalpark. Auch Spitzbergen und Island kennt das Team der FRAM von zahlreichen Umrundungen wie seine Westentasche. Wenn für das Expeditionsschiff der Saisonwechsel von der Arktis in die Antarktis oder umgekehrt ansteht, zählen Höhepunkte an den europäischen sowie nord- und lateinamerikanischen Küsten zum Reiseplan.
Auch für ein so weitgereistes Schiff wie der 114 Meter langen FRAM gibt es noch allerhand zu entdecken und die nächste Dekade hält gleich zu Beginn spannende, neue Ziele bereit. So begibt sich der Cruiser in der Saison 2018/19 erstmals auf Expedition an die karibische Küste und erkundet die Naturschönheiten Mittelamerikas. Höhepunkte dieser Reisen werden u. a. die San Blas Inseln und Bocas del Toro in Panama, die Corn Islands vor der Küste Nicaraguas, die kolumbianische Isla de la Providencia sowie die Inselgruppe Cayos Cochinos vor Nicaragua und das Lighthouse Reef von Belize sein.
In den polaren Regionen wartet ein ganz besonderes Highlight auf das Expeditionsschiff und seine Gäste: Die Fahrt in die Nordwestpassage im arktischen Kanada zählt zu den großen Herausforderungen der Seefahrt. Im Spätsommer 2018 nimmt die FRAM dann seine Gäste mit auf die Spuren von Amundsen und anderer großer Entdecker zur 15-tägigen Erkundung dieser legendären Route. https://www.hurtigruten.de · Christian Eckardt

17304 Mein Schiff 6 2 Hamburg 14052017 C EckardtDie MEIN SCHIFF 6 wird bis Mitte August 2017 auf verschiedenen Routen vom Basishafen Kiel in Nordeuropa und im Baltikum unterwegs sein.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

TUI Cruises-Neubau MEIN SCHIFF 6 stellt sich erstmals in Kiel und Hamburg vor

Das Kreuzfahrtschiff MEIN SCHIFF 6 stellte sich jetzt erstmals in Kiel (11. Mai) und anschließend am Sonntag (14. Mai) in Hamburg vor. Nach einer Bauzeit von knapp 23 Monaten hatte TUI Cruises die MEIN SCHIFF 6 erst am 9. Mai offiziell von der Meyer Turku Oy Werft im finnischen Turku übernommen. Am Ostseekai in Kiel machte das Wohlfühlschiff von TUI Cruises fest und an Bord wurden unter anderem Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und der Geschäftsführer des Seehafens Kiel, Dr. Dirk Claus begrüßt.
Am Kreuzfahrtterminal in Hamburg-Altona machte der 295,30 Meter lange Kreuzfahrer dann am frühen Sonntagmorgen fest. Hier war auch Ausstieghafen für die in Kiel gestartete Mitarbeiterfahrt mit rund 2.500 Gästen. In der Diamant-Bar am Heck des Schiffes begrüßten Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises und Kapitän Kjell Holm bei der Übergabe der Admiralitätsplakette im Rahmen des Erstanlaufes der Hansestadt, Kapitän Uwe Harfenmeister, dem Wachleiter der Nautischen Zentrale in Hamburg, Jens Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Port Authority HPA sowie Christian Koopman, Geschäftsführer des Hafenagenten PWL Port Services.
In den nächsten Tagen folgen einige Vorabfahrten mit Reisebüropartnern und ersten Gästen, bevor der Neubau am 1. Juni in einer einzigartigen Inszenierung im Hamburger Hafen von der Elbphilharmonie getauft wird. Taufpatin ist Iveta Apkalna, die lettische Titularorganistin des Konzerthauses.
Das neue Schiff mit einer Vermessung von 98.785 BRZ bietet auf 15 Decks Platz für rund 2.500 Gäste, für die insgesamt 1.267 Kabinen bereitstehen, 82 Prozent davon sind Balkonkabinen. Neben dem technischen Fortschritt stand auch bei dem Bau der MEIN SCHIFF 6 das Wohlfühlerlebnis für den Gast im Fokus. Das auf dem Schwesterschiff MEIN SCHIFF 5 im letzten Jahr erfolgreich eingeführte Restaurantkonzept, wie das Hanami – by Tim Raue und das alpenländisch inspirierte Schmankerl befinden sich ebenso wieder an Bord wie der 25-Meter lange Außenpool.
Das innovative Studio bringt neben einer hervorragenden Raumakustik mit Hilfe einer Hologramm-Bühne perfekte visuelle Illusionen auf die Bühne. Da keine Schwester der anderen gleicht, gibt es auch Neues an Bord: Der Nachtclub Abtanz Bar wurde multifunktional umgestaltet, so dass er künftig tagsüber unter anderem auch als Location für Vorträge oder Lesungen dient. Zudem wird hier ein „Escape Room” installiert: Interessierte Gäste können gegen Eintritt als Team knifflige Rätsel und andere Herausforderungen lösen. Damit setzt TUI Cruises auf den neuesten Trend der Unterhaltungsszene. Mit weiteren kleineren baulichen und gestalterischen Veränderungen wie beispielsweise der Überdachung des Outdoor-Sportbereiches mit Sonnensegeln und einem großzügigen Lounge-Bereich zum Zuschauen und Mitfiebern folgt TUI Cruises den Wünschen seiner Gäste.
Bis zur Ablieferung der beiden vergrößerten Schwesterschiffe MEIN SCHIFF 1 und MEIN SCHIFF 2 in den Jahren 2018 und 2019 will TUI Cruises eine der weltweit umweltfreundlichsten Kreuzfahrtflotten betreiben. Durch die Indienststellung der MEIN SCHIFF 6 ist TUI Cruises seinem Unternehmensziel noch einmal bedeutend nähergekommen. Wie alle Neubauten, verbraucht auch der jüngste Flottenzuwachs rund 30 Prozent weniger Energie und damit Treibstoff als Schiffe vergleichbarer Größe, teilt das Unternehmen mit. Außerdem verfügt es über ein umfassendes Abgasnachbehandlungssystem, welches die Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent, die Stickoxidemissionen um bis zu 75 Prozent und den Partikelausstoß um bis zu 60 Prozent reduziert. „Zudem haben wir uns bewusst dafür entschieden, das Abgasnachbehandlungssystem weltweit und zu jeder Zeit einzusetzen und nicht nur in den Sonderemissionsgebieten wie beispielsweise Nord- und Ostsee. Wir gehen hier weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und setzen uns damit an die Spitze der Branche”, erklärte Wybcke Meier, CEO TUI Cruises im Rahmen der feierlichen Plakettenübergabe.

Fahrtgebiete der MEIN SCHIFF 6
Nach der Tauf- und Jungfernfahrt ist die MEIN SCHIFF 6 bis Mitte August 2017 auf verschiedenen Routen vom Basishafen in Kiel in Nordeuropa und im Baltikum unterwegs. Im Anschluss startet in Hamburg eine Transatlantikreise der MEIN SCHIFF 6 nach New York. Im Anschluss kreuzt der jüngste Flottenzuwachs dann in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada und ab November 2017 in Mittelamerika. https://tuicruises.com · Cristian Eckardt

17304 Mein Schiff 6 Key Meyer HPA Wybke Meyer Kjell Holm Christian Koopmann PWL und Kapitaen Uwe Harfenmeister von der Nautischen Zentrale Foto C EckardtIn der Diamant-Bar am Heck des Schiffes begrüßten Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises und Kapitän Kjell Holm bei der Übergabe der Admiralitäts-
plakette im Rahmen des Erstanlaufes der Hansestadt, Kapitän Uwe Harfenmeister, den Wachleiter der Nautischen Zentrale in Hamburg (rechts), Jens Meyer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hamburg Port Authority HPA (ganz links) sowie Christian Koopman, Geschäftsführer des Hafenagenten PWL Port Services (2. von rechts).
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

17304 Costa Atlantica Kapitaen Francesco Schettino 20052010 Bremerhaven Foto Costa Kreuzfahrten HHDiese Aufnahme von Francesco Schettino entstand im Jahr 2010 in Bremerhaven, als er noch Kapitän der COSTA ATLANTICA war.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

Ex-Commandante Francesco Schettino muss für 16 Jahre ins Gefängnis

Der ehemalige Kapitän der COSTA CONCORDIA muss mehr als fünf Jahre nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes für 16 Jahre ins Gefängnis. Das Kassationsgericht in Rom bestätigt am Freitag Abend, 12. Mai 2017, ein Urteil, das 16 Jahre Haft für Francesco Schettino vorsieht, wie verschiedene italienische Nachrichtenagenturen berichten.

17304 Le Soléal beim Anlegen am Ostseekai Foto Ponant HHLE SOLÉAL beim Einlaufen in den Kieler Hafen. Foto: Ponant Kreuzfahrt, Hamburg

                               Ponant-Kreuzfahrtyacht LE SOLÉAL erstmals in Kiel

Die Kreuzfahrtreederei Ponant brachte am 12. Mai eine französische Brise an die Kieler Förde: Aus dem niederländischen Harlingen kommend machte die LE SOLÉAL erstmals in der Landeshauptstadt am Ostseekai fest. Ein wahres Erlebnis und seltener Anblick für Besatzungsmitglieder und die zahlreichen Kreuzfahrtfans vor Ort – denn die Schiffe von Ponant sind meist in Polarregionen oder tropischen Gefilden unterwegs.
Traditionell begrüßt wurde die 2013 in Italien erbaute LE SOLÉAL durch Kiels ersten stellvertretenden Stadtpräsidenten Robert Vollborn sowie durch den Geschäftsführer des Seehafens Kiel, Dr. Dirk Claus. Beide übergaben Stefanie Vollmuth, Director Sales & Marketing für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Ponant, und Erwan Le Rouzic, Kapitän der LE SOLÉAL, die traditionelle Erstanlaufplakette. Vollmuth zeigte sich begeistert: „Als Weltmarktführer für Luxusexpeditionskreuzfahrten sind die Schiffe unserer Flotte eher in den Polarregionen oder auf tropischen Expeditionen im Pazifik anzutreffen. Aus diesem Grund freuen wir uns umso mehr, dass die LE SOLÉAL heute in Kiel ist und Norddeutschland einen Besuch abstattet.” Komplett ausgebucht legte die Kreuzfahrtyacht am Abend wieder ab und setzt ihre Reise „Von der Nordsee zur Ostsee” mit Kurs auf Kopenhagen fort.

LE SOLÉAL im Detail
Seit 2013 ist die LE SOLÉAL Teil der Flotte von Ponant. Getreu der Unternehmensphilosophie setzt die französische Kreuzfahrtreederei auf Schiffe von kleiner Größe: Sowohl die 142 Meter lange LE SOLÉAL als auch ihre drei Schwesterschiffe sind kleine, feine Yachtkreuzfahrtschiffe, ausgestattet mit 122 bis 132 Kabinen sowie Suiten und bieten Platz für maximal 264 Passagiere. Die hochmoderne Flotte von Ponant steht für höchsten Komfort an Bord sowie französische Lebensart – angefangen beim Service bis hin zur gastronomischen Vielfalt. Die zwischen 2010 und 2015 gebauten Schiffe von Ponant bilden damit nach Unternehmensangaben die jüngste Flotte in diesem Segment.
Die französische Kreuzfahrtreederei und Weltmarktführer für Luxusexpeditionskreuzfahrten wurde 1988 von Jean-Emmanuel Sauvée und einem Dutzend Offiziere der französischen Handelsmarine gegründet. Die Reederei steht heute für höchsten Komfort an Bord sowie französische Lebensart. Dank der kleinen Kreuzfahrtschiffe mit Yachtcharakter gewährt die Reederei Reiseerlebnisse in die abgelegensten Regionen der Welt. Christian Eckardt · www.ponant-kreuzfahrt.de

17304 Offizielle Plakettenuebergabe an Bord Foto Ponant HHOffizielle Plakettenuebergabe an Bord der LE SOLÉAL, von links, Erwan Le Rouzic (Kapitän LE SOLÉAL), Mirko Steiner (Satori & Berger), Stefanie Vollmuth (Director Sales & Marketing Ponant), Robert Vollborn (1. Stellv. Stadtpräsident Kiel), Dr. Dirk Claus (Geschäftsführer Seehafen Kiel).
Foto: Ponant Kreuzfahrt, Hamburg

17304 Grete 2 04022017 C EckardtDie 98 Meter lange GRETE mit einer Kapazität für rund 150 Fahrzeuge verkehrt nun unter deutscher Flagge sowie mit deutschsprachiger Besatzung.
Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

                  Die neue Elbefähre Elb-Link ist wieder da! Neustart am 22. Mai unter neuen Vorzeichen

Die Fährverbindung auf der Unterelbe zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven ist ab 22. Mai 2017 gesichert. Das Fährschiff GRETE nimmt dann mit täglich bis zu sieben Abfahrten pro Richtung seine Fahrt wieder auf. Im März dieses Jahres wurde nach dem Insolvenzverfahren und der Einstellung des Fährdienstes eine neue Betreibergesellschaft gegründet, die Elb-Link Fährgesellschaft mbH.
Mit dem Neustart auf der Elbe verbinden sich eine Reihe von Veränderungen, die zum einen Vorteile für den Fährverkehr bringen und zum anderen Effizienz und wirtschaftliche Rentabilität der Gesellschaft absichern: Die Überfahrt dauert jetzt nur noch 60 Minuten, anstatt wie früher 90 Minuten, dank verkürzter Liegezeiten, einer Steigerung der Motorenleistung und damit einhergehender höheren Geschwindigkeit. Eingesetzt wird zurzeit nur das eine Fährschiff GRETE, die Brunsbüttel und Cuxhaven täglich bis zu sieben Mal verbindet. Bisher verkehrten zwei Fährschiffe, die GRETE und die baugleiche ANNE-MARIE auf der Route zehn Mal täglich.
Die Neugründung erfolgt in Form eines so genannten Management-Buyouts. Somit bleiben künftig wichtige Schlüsselpersonen an Bord, deren Erfahrung und Know-how in die neue Gesellschaft mit einfließen. Die Geschäftsführung hat Bernd Bässmann, der bisherige Operative Leiter, übernommen. Tatkräftig unterstützt wird das neue Management-Team seitens der Verantwortlichen in den beiden Bundesländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie von den Kommunen und Hafenbetreibern. Auch die estnischen Schiffseigner haben grünes Licht gegeben und die Bereitstellung der GRETE für den 22. Mai fest zugesichert.
Die 98 Meter lange GRETE mit einer Kapazität für rund 150 Fahrzeuge verkehrt nun unter deutscher Flagge sowie mit deutschsprachiger Besatzung. Auch das bisherige Personal blieb der Fährgesellschaft fast komplett treu. „Zudem bekommen wir ein völlig neues, kundenfreundliches Buchungssystem, und unsere Website wird ebenfalls neugestaltet. Wir sind zusätzlich über externe Buchungsportale buchbar und setzten intern künftig auf ein effektives Yield-Management. Zusammen mit unserem einschlägigen Wissen um den Elbe-Fährdienst stellen die organisatorischen Neuerungen eine perfekte Ausgangsbasis für einen reibungslosen Neustart dar”, erklärte Bässmann zum Neustart der Fährlinie.
„Positiv sehen wir die gute Verkehrsentwicklung seit dem vergangen Jahr, insbesondere mit Blick auf das vermehrte Frachtaufkommen. Aber auch die steigenden Passagier- und Pkw-Zahlen werden uns Rückenwind geben. Zumal die Fähre – nicht zuletzt auf Grund der Verkehrsprobleme auf der Dauerbaustelle A7, im Nadelöhr Elbtunnel sowie aktuell bei der Sanierung der B5 Itzehoe-Brunsbüttel – eine gute Alternative zum ständigen Stau in den Gebieten darstellt.”
Die einfache Überfahrt für einen Pkw inklusive Fahrer ist online nun ab 19 Euro buchbar; Motorräder kosten ab 14 Euro, Fahrräder ab 4 Euro. Beim Personentransport liegen die Preise zwischen 5 Euro für Kinder und 7 Euro für Erwachsene; Kinder unter sieben Jahren fahren kostenlos. Für Tagestouren auf die andere Seite der Elbe gibt es attraktive Hin-und-Rückfahrt-Tickets, von denen vor allem Familien profitieren. Christian Eckardt · www.elb-link.de 

17304 Stahlschnitt Hanseatic Nature Foto Hapag Lloyd Cruises HHIm Rahmen einer offiziellen Zeremonie übergab Roger Vassdal, Senior Vice President der VARD Operations in Rumänien, der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises symbolisch eine stählerne Schiffssilhouette der HANSEATIC nature. V.l.n.r.: Kay Rasmus, Geschäftsführer und CFO von Hapag-
Lloyd Cruises, Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises, Roger Vassdal, Senior Vice President der VARD Operations,
Ronny Langset, Senior Vice President / Yard Director VARD Langsten.
Fotos: Hapag-Lloyd Cruises, Hamburg

Baubeginn für die HANSEATIC nature mit erstem Stahlschnitt
Taufe und Jungfernfahrt des Expeditionsneubaus im April 2019

17304 HLC Expi Neubau Hapag Lloyd Cruises HH


Am 9. Mai 2017 begann mit dem Stahlzuschnitt der Bau des ersten von zwei Expeditions-Neubauten von Hapag-Lloyd Cruises in der VARD Werft im rumänischen Tulcea. Dort gab Karl J. Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburger Kreuzfahrtanbieters, das offizielle Startzeichen für die Bauphase der HANSEATIC nature. Mit den beiden neuen Expeditionsschiffen erweitert das Unternehmen seine Flotte und baut somit seine Vorreiterrolle im Expeditionssegment aus.
Dazu übergab im Rahmen einer offiziellen Zeremonie Roger Vassdal, Senior Vice President der VARD Operations in Rumänien, der Geschäftsführung von Hapag- Lloyd Cruises symbolisch eine stählerne Schiffssilhouette der HANSEATIC nature.
„Nach einer intensiven Planungsphase freuen wir uns, mit dem ersten Stahlschnitt den Baubeginn der HANSEATIC nature einzuläuten. Das Segment der Expeditionskreuzfahrten bietet derzeit ein enormes Potential und mit gleich zwei neuen Schiffen stellen wir uns zusammen mit unserer äußerst beliebten BREMEN ideal für die Zukunft auf”, sagt Karl J. Pojer. Die Kiellegung der HANSEATIC nature erfolgt im Juni 2017. Die Taufe und Jungfernfahrt sind für April 2019 geplant. Der zweite Neubau, die HANSEATIC inspiration, folgt zeitversetzt ein halbes Jahr später. Den Auftrag für die beiden 138 Meter langen und 22 Meter breiten Expeditionsschiffe, die im Fünf-Sterne-Segment positioniert werden, erhielt im letzten Jahr die norwegische VARD Group, ein Beteiligungsunternehmen der italienischen Fincantieri-Werft. Am rumänischen Standort in Tulcea erfolgt der Bau des Schiffskörpers, bevor dieser dann in die norwegische VARD Langsten Werft überführt wird, wo der Innenausbau stattfindet. HANSEATIC nature und HANSEATIC inspiration werden mit moderner Technik und Umwelttechnik ausgestattet und bieten Platz für je maximal 230, bzw. bei Antarktisreisen 199 Gäste. Mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe PC6 werden sie in den polaren Regionen Arktis und Antarktis, aber auch in Warmwasser-Destinationen wie dem Amazonas und der Südsee eingesetzt. Die bordeigenen Zodiacs, teilweise mit umweltfreundlichem Elektroantrieb, machen Anlandungen in Expeditionsgebieten ohne Häfen möglich, für wassersportliche Aktivitäten gibt es eine Marina. www.hl-cruises.de · Christian Eckardt

17304 MEIN SCHIFF 6 an der Werft in Turku Foto TUI Cruises HHAm 14. Mai wird die MEIN SCHIFF 6 erstmals in Hamburg erwartet, wo dann am 1. Juni das Schiff in einer einzigartigen Inszenierung im Hamburger Hafen vor der Elbphilharmonie getauft wird. Foto: TUI Cruises, Hamburg

TUI Cruises übernimmt MEIN SCHIFF 6 in Finnland

Die Meyer Werft hat es mal wieder vorzeitig geschafft – sechs Tage früher als geplant nahm die Hamburger Kreuzfahrtreederei TUI Cruises am 9. Mai ihr neuestes Kreuzfahrtschiff, die MEIN SCHIFF 6 in Finnland bei der Werft Meyer Turku Oy in Empfang. Dies feierten bei einer offiziellen Zeremonie mit geladenen Gästen Wybcke Meier und Frank Kuhlmann, CEO und CFO TUI Cruises, sowie Dr. Jan Meyer, Geschäftsführer der finnischen Meyer Werft.
„Auch bei unserem vierten Neubau haben wir ein starkes Augenmerk auf das Thema Umweltschutz gelegt. Modernste Technologien machen die MEIN SCHIFF 6 zu einem der energieeffizientesten weltweit. Die Abgasnachbehandlung reduziert die Schiffsemissionen um ein Vielfaches. Damit ist auch unser jüngster Neubau eines der umweltfreundlichsten Kreuzfahrtschiffe ihrer Klasse”, so Wybcke Meier weiter. „Im Schiffsbau geht es um kontinuierliche Verbesserungen der Technik, des Schiffsdesigns, der Produktionsprozesse und des Schiffbauteams. Auf der MEIN SCHIFF 6 arbeiten wir sehr eng mit TUI Cruises zusammen und verbessern uns stetig durch die Erfahrungen der bisherigen Schiffe und das Gäste-Feedback. Ich möchte mich bei TUI Cruises für ihr langjähriges Vertrauen und die Zusammenarbeit bedanken”, so Dr. Jan Meyer. Die 295,30 Meter lange MEIN SCHIFF 6 ist der vierte Neubau, den der Ableger des Papenburger Familienunternehmens abliefert, zwei weitere Neubauten, die etwas größeren MEIN SCHIFF 1 und 2 folgen in den Jahren 2018 und 2019.
Mit rund 1.000 Besatzungsmitgliedern verlies der Neubau mit Platz für 2.534 Passagiere unter dem Kommando des langjährigen Kapitäns Kjell Holm die finnische Werft in Richtung Deutschland. Erster deutscher Hafen ist der Seehafen Kiel, darauf folgen einige Vorabfahrten mit Reisebüropartnern und ersten Gästen. Am 14. Mai wird die MEIN SCHIFF 6 erstmals in Hamburg erwartet, wo dann am 1. Juni das Schiff in einer einzigartigen Inszenierung im Hamburger Hafen vor der Elbphilharmonie von Iveta Apkalna, die lettische Titularorganistin des Konzerthauses, getauft wird.

TUI Cruises investiert in Umweltschutz
Bis 2020 will TUI Cruises eine der weltweit umweltfreundlichsten Kreuzfahrtflotten betreiben. Durch die Indienststellung der unter Malta-Flagge fahrenden MEIN SCHIFF 6 ist TUI Cruises seinem Unternehmensziel noch einmal bedeutend nähergekommen. Wie alle Neubauten verbraucht auch der jüngste Flottenzuwachs rund 30 Prozent weniger Energie und damit Treibstoff als Schiffe vergleichbarer Größe. Außerdem verfügt es über ein umfassendes Abgasnachbehandlungssystem, welches die Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent, die Stickoxidemissionen um bis zu 75 Prozent und den Partikelausstoß um bis zu 60 Prozent reduziert. Von CO2 über Schwefeloxide (SOx) bis hin zu Stickoxiden (NOx) hat TUI Cruises flottenübergreifend die Emissionen pro Person und Übernachtung deutlich gesenkt.
„Zudem haben wir uns bewusst dafür entschieden, das Abgasnachbehandlungssystem weltweit und zu jeder Zeit einzusetzen und nicht nur in den Sonderemissionsgebieten wie beispielsweise Nord- und Ostsee. Wir gehen hier weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und setzen uns damit an die Spitze der Branche”, so Wybcke Meier, CEO TUI Cruises.

Wohlfühlen der Gäste steht im Fokus
Neben dem technischen Fortschritt stand auch bei dem Bau der MEIN SCHIFF 6 mit seinen 15 Passagierdecks Wohlfühlen im Fokus. Das bereits auf dem Schwesterschiff MEIN SCHIFF 5 erfolgreich eingeführte Restaurantkonzept wie das Hanami by Tim Raue und das alpenländisch inspirierte Schmankerl befinden sich ebenso an Bord wie der 25-Meter-Pool.
Das innovative Studio bringt neben einer hervorragenden Raumakustik mit Hilfe einer Hologramm-Bühne perfekte visuelle Illusionen auf die Bühne. Da keine Schwester der anderen gleicht, gibt es auch Neues an Bord: Der Nachtclub Abtanz Bar wurde multifunktional umgestaltet, so dass er künftig tagsüber unter anderem auch als Location für Vorträge oder Lesungen dient. Zudem wird hier ein Escape Room installiert: Interessierte Gäste können gegen Eintritt als Team knifflige Rätsel und andere Herausforderungen lösen. Damit setzt TUI Cruises auf den neuesten Trend der Unterhaltungsszene. Mit weiteren kleineren baulichen und gestalterischen Veränderungen wie beispielsweise der Überdachung des Outdoor-Sportbereiches mit Sonnensegeln und einem großzügigen Lounge-Bereich zum Zuschauen und Mitfiebern folgt TUI Cruises den Wünschen seiner Gäste. Absolutes Urlaubsfeeling und schöne Rückzugsorte schaffen neue Strandkörbe an der Außenalster Bar & Grill, der Überschau Bar sowie dem Champagner Treff. Hier können es sich die Gäste gemütlich machen und den Blick über die Weiten des Ozeans schweifen lassen.
Insgesamt finden die Gäste 13 Restaurants und Bistros und die gleiche Anzahl an Bars und Lounges an Bord.

Fahrtgebiete der MEIN SCHIFF 6
Nach der Tauf- und Jungfernfahrt ist die MEIN SCHIFF 6 bis Mitte August 2017 auf verschiedenen Routen in Nordeuropa und im Baltikum unterwegs. Im Anschluss startet in Hamburg die Reise der MEIN SCHIFF 6 nach New York. Ab September 2017 kreuzt der jüngste Flottenzuwachs dann in den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada, ab November in Mittelamerika. https://tuicruises.com · Christian Eckardt

17304 Hafengeburtstag HH AIDAprima 2017 Foto Christian LietzmannDie AIDAprima war Mittelpunkt der Musik- und Lichtinszenierung, die den Himmel über der Elbe in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelte.
Foto: HHM Christian Lietzmann

Mehr als 1 Millionen Besucher beim Hafengeburtstag in Hamburg

Anlässlich des 828. Hafengeburtstag Hamburg präsentierte AIDA Cruises als Hauptsponsor am Samstagabend das große Geburtstagsfeuerwerk – für den Hafen und zum Einjährigen der AIDAprima. Dabei war das Schiff Mittelpunkt einer einmaligen Musik- und Lichtinszenierung, die den Himmel über der Elbe in ein leuchtendes Farbenmeer verwandelte.
Das größte maritime Volksfest im Norden erlebten nach Veranstalterangaben vom 5. bis zum 7. Mai 2017 mehr als eine Million Zuschauer in Hamburg, im Fernsehen oder in den sozialen Netzwerken. Allein rund 355.000 Kreuzfahrtbegeisterte verfolgten live am Samstagabend das Prime Time Special auf den AIDA Kanälen.

Großes AIDA-Feuerwerk
Pünktlich am Samstagabend verließ dann die AIDAprima den Liegeplatz am Cruise Center Steinwerder, passierte zunächst die Hamburger Waterfront und anschließend die Elbphilharmonie, um dann die exklusive Position an den Landungsbrücken einzunehmen. Das Manöver wurde begleitet von einem Geburtstagsständchen der singenden Besucherschar entlang der Wasserlinie. Um 22:30 Uhr folgte dann eine spektakuläre Lichtshow und ein 15-minütiges Feuerwerk. Kurz darauf verabschiedete sich die AIDAprima aus dem Hafen in Richtung Nordsee. Die AIDAprima ist bereits 52-Mal ab Hamburg zu 7-tägigen Rundreisen mit Kurs auf die schönsten Metropolen Westeuropas wie London, Paris, Brüssel und Amsterdam aufgebrochen.

Mehr als 300 schwimmende Gäste
Zuschauermagnete des Hafengeburtstages waren zudem die rund 300 schwimmenden Gäste. Ob Windjammer, historische Segler, Einsatzschiffe, Kreuzfahrtriesen oder kleine Jollen – sie alle wurden von den Besuchern herzlich begrüßt. Viele der Schiffe konnten im Rahmen von Open Ship Aktionen erkundet werden. Rund 70.000 Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich einmal wie ein echter Seemann zu fühlen. Bei zahlreichen Paraden, dem einzigartigen Schlepperballett, Seenot-Rettungsübungen, Showfahrten historischer Dampf- und Segelschiffe sowie spannenden Wettkämpfen wie den HafenCity Championships mit Drachenbootrennen und Segelregatten wurde die maritime Vielfalt für Jung und Alt erlebbar. Bei der traditionellen Auslaufparade am Sonntagnachmittag säumten tausende Besucher das Elbufer und verabschiedeten die Schiffe aus aller Welt, die sich wieder auf große Fahrt begaben.

Kulturelle Vielfalt und Festival-Flair
Kulturliebhaber, Musikfreunde, Kunstinteressierte und Fans maritimer Lebensart kamen bei 200 Programmpunkten an drei Tagen auf ihre Kosten: Viele Museen und Institutionen beteiligten sich am Hafengeburtstag und ließen mit verschiedensten Lesungen, Führungen, Open Art und kulturellen Angeboten keine Wünsche offen. Zahlreiche musikalische Live Acts verwandelten das Elbufer in eine stimmungsvolle Festivalfläche, bei der das Spektrum von Charts über Rock und Pop, Punk und Heavy Metal bis hin zu Shantys und Klassik reichte. Mit den durchweg kostenlosen Konzerten nationaler und internationaler Stars glich der Hafengeburtstag einem riesigen maritimen Open Air Festival.
Zum krönenden Abschluss der Feierlichkeiten machten dann am Sonntag, 7. Mai 2017, die AIDAluna am Cruise Center Hafencity und die AIDAsol am Kreuzfahrterminal in Altona fest und am Abend konnten die Schaulustigen dann beide AIDA-Schiffe in einer kleinen Auslaufparade bewundern. AIDA Cruises zeigt mit 82 Anläufen von insgesamt sechs AIDA-Schiffen in diesem Jahr die stärkste Präsenz im Hamburger Hafen und ist erneut ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hansestadt und Magnet für viele Hamburger und Gäste.
Die Veranstalter ziehen insgesamt ein positives Fazit und freuen sich schon jetzt auf den 829. Hafengeburtstag Hamburg, der vom 10. bis 13. Mai 2018 stattfindet. Dann wird beispielsweise die AIDAperla, das Schwesterschiff der AIDAprima, an der Elbe präsent sein. Ab März 2018 verkehrt die AIDAperla von Hamburg aus für die 7-tägige Metropolen-Kreuzfahrt. Zunächst wird aber das deutsche Model Lena Gercke den zwölften AIDA-Neubau am 30. Juni in Palma de Mallorca taufen. www.hamburg.de/hafengeburtstag · www.aida.de · Christian Eckardt

17304 Midnatsol 2 05052017 C Eckardt Am Freitag, den 5. Mai, lief das norwegische Kreuzfahrtschiff MIDNATSOL der Reederei Hurtigruten mit rund 160 Gästen, aus der Antarktis kommend, erstmalig das moderne Terminal in Bremerhaven an. Foto: Christian Eckardt, Bremerhaven

MIDNATSOL eröffnet Kreuzfahrtsaison 2017 in Bremerhaven
Bis Dezember werden rund 150.000 Gäste an der Weser abgefertigt

Die Kreuzfahrtsaison 2017 am Bremerhavener Columbus Cruise Center (CCCB) ist offiziell eröffnet: Am Freitag (5. Mai) lief das norwegische Kreuzfahrtschiff MIDNATSOL der Reederei Hurtigruten mit rund 160 Gästen, aus der Antarktis kommend, erstmalig das moderne Terminal in Bremerhaven an. Inoffiziell wurde die Abfertigungsanlage bereits schon am 26. April mit der Ankunft des Kreuzfahrtschiffes HAMBURG in Betrieb genommen, wobei der kleine Cruiser nach der Ausschiffung der Passagiere zur geplanten Werftliegezeit zur benachbarten Lloyd Werft verholte.
Für 120 Gäste der MIDNATSOL endete die Reise in Bremerhaven, während eine überschaubare Zahl von nur 40 restlichen Gästen die Reise am späten Abend mit Kurs auf die norwegische Hansestadt Bergen fortsetzte. Von dort wird das 135 Meter lange Kreuzfahrtschiff, das Platz für zu bis 620 Passagieren bietet, nun wieder in den sommerlichen Fahrplan entlang der traditionellen Postschiffsroute bis hoch nach Nordnorwegen eingesetzt. Gänzlich unbekannt ist die MIDNATSOL in Bremerhaven aber nicht, lag es doch schon zweimal für Überholungsarbeiten bei der Bremerhavener Dockgesellschaft (Bredo) im Fischereihafen. Dort lag in den letzten Tagen ein weiteres Kreuzfahrtschiff der Hurtigruten-Reederei, die FRAM, die nach Abschluss der planmäßigen Werftzeit am Sonntag (7. Mai) vom Bremerhavener Kreuzfahrtterminal zu einer 12-tägigen Reise entlang der norwegischen Küste mit Zielhafen Tromsö startete.
Für die Mitarbeiter am CCCB gibt es in dieser Saison viel zu tun und allein in diesem Monat erfolgen schon 14 Schiffsabfertigungen und am Samstag den 13. Mai liegen mit der ASTOR, DEUTSCHLAND und der MEIN SCHIFF 3 gleich drei Kreuzfahrtschiffe zeitgleich am Terminal, so das bis zu 7.000 Passagiere an dem einem Tag aus- und am Nachmittag wieder einsteigen werden. Insgesamt rechnet man in Bremerhaven in diesem Jahr von rund 150.000 Kreuzfahrtgästen.
Zur neuen Kreuzfahrtsaison werden am CCCB wieder eine Reihe bekannte, als auch neue Gesichter erwartet. Jahrelange treue Kunden, wie vor allem Phoenix Reisen laufen mit allen vier, deutschsprachigen Hochseeschiffen (ALBATROS, AMADEA, ARTANIA und DEUTSCHLAND), insgesamt 37 Mal das Kreuzfahrt-Terminal an. Danach folgen TUI Cruises und Costa Kreuzfahrten mit jeweils 11 Anläufen. In diesem Jahr gibt es an der Columbuskaje somit sieben Doppelanläufe, drei 3-fach Abfahrten sowie eine 4-fach Abfertigung. Sowohl die MEIN SCHIFF 3 als auch die MEIN SCHIFF 4 von TUI Cruises laufen das CCCB erstmalig an. Auch Costa Kreuzfahrten ist ein Neukunde in Bremerhaven und am 30. Mai 2017 wird zum Erstanlauf die COSTA MAGICA erwartet. Zu diesem besonderen Ereignis begrüßt die Stadt Bremerhaven und das CCCB seine Gäste mit einem bunten Programm aus Show und Snacks, sowie einem großen Informationsstand auf der öffentlichen Besuchergalerie in der Steubenstraße 7b.
Neben dem Erstanlauf der MIDNATSOL und der COSTA MAGICA nehmen auch die THOMSON CELEBRATION von Thomson Cruises am 19. Mai 2017 und die SEVEN SEAS NAVIGATOR von Regent Seven Seas Cruises am 23. September 2017 erstmals Kurs auf die Unterweser. Den Saisonabschluss bilden die beiden Weihnachtsanläufe der Reederei Saga Cruises mit ihren Schiffen SAGA SAPPHIRE am 5. und der SAGA PEARL 2 am 15. Dezember 2017.

Neues Parkplatzkonzept
Zu Beginn der neuen Saison wurde am Kreuzfahrtterminal auch ein neues Parkplatzkonzept umgesetzt, da sich durch den Anlauf immer größerer Schiffe auch ein Bedarf an weiterem Parkraum darstellt. Zu den bestehenden 350 Parkplätzen direkt am Terminal ist eine weitere 8.000 Quadratmeter große Fläche im Einfahrtsbereich zum Terminal mit weiteren 450 Parkplätzen entstanden. Diese Fläche befindet sich nur 500 Meter fußläufig vom Haupteingang des Kreuzfahrt-Terminals und steht ausschließlich Langzeitparkern zur Verfügung. Somit verfügt das CCCB ab dieser Saison über drei verschiedene Parkflächen. Dafür wurde extra ein neues Leitsystem installiert. Bereits an der Steubenstraße an der Zufahrt zur Columbuskaje wird über die Parkplätze P1 (Kurzzeitparker), P2 (Valet Parken) und P3 (Langzeitparker) informiert. Die Parkflächen P1 sowie P2 befinden sich direkt am Terminal. Auf P2 werden nur die PKW’s für das Valet Parken, zum Beispiel für Kunden von Kühne + Nagel, bereitgestellt und entgegengenommen. Christian Eckardt

17304 PM AIDAperla verlaesst Nagasaki Foto AIDA CruisesDie AIDAperla hat am Nachmittag des 3. Mai 2017 den Hafen von Nagasaki verlassen. Foto: AIDA Cruises, Rostock

AIDAperla ist auf dem Weg nach Mallorca

Das neueste Schiff von AIDA Cruises, die AIDAperla, hat mittlerweile die japanische Hafenstadt Nagasaki in Richtung Palma de Mallorca verlassen. Als nächster Stopp ist Singapur für den 9. Mai 2017 geplant. Dort geht ein großer Teil der Crewmitglieder an Bord. Außerdem werden Waren für die Ausstattung des Schiffes geladen. Am 30. Juni 2017 wird das 12. Flottenmitglied von Model und Moderatorin Lena Gercke in Palma de Mallorca getauft.
Bereits am 1. Juni 2017 erreicht AIDAperla ihren neuen Heimathafen und läuft zum ersten Mal Palma de Mallorca an. Von hier aus bereist das 300 Meter lange und 37,60 Meter breite Schiff das westliche Mittelmeer. Die Hauptstadt der Lieblingsinsel der Deutschen, Palma de Mallorca, sowie Barcelona sind die Start- und Zielhäfen für die siebentägigen Reisen nach Rom (Civitavecchia), Korsika und Florenz (Livorno).
Zu den vielen Highlights an Bord gehören der Beach Club unter einem wetterunabhängigen und UV-durchlässigen Foliendom sowie das Four Elements mit Wasserrutschen und Klettergarten. Der exklusive Body & Soul Organic Spa begeistert mit verschiedenen Saunen, mehreren Indoor- und Outdoor-Pools, einem Tepidarium oder einem Kaminzimmer, die zur vollkommenen Entspannung einladen. Das Lanaideck mit Infinity Pools, gläserne Fahrstühle, zwei Skywalks, modernste LED-Technik und Flugwerke für außergewöhnliche Artistenshows sowie eine interaktive schwebende Kugel für das Entertainmentprogramm ergänzen das vielseitige Angebot. Neben dem Kids- und Teens Club gibt es an Bord auch einen Mini Club für die Betreuung von Kleinkindern ab 6 Monaten.

AIDAprima feiert Geburtstag beim Hamburger Hafengeburtstag
Das Schwesterschiff, die AIDAprima feiert derweil in Hamburg im Rahmen des Hamburger Hafengeburtstages ihren einjährigen Geburtstag. Nach der Taufe im letzten Jahr eine spektakuläre Taufinszenierung für AIDAprima. Seitdem ist das Flaggschiff 52-mal ab Hamburg zu siebentägigen Rundreisen mit Kurs auf die schönsten Metropolen Westeuropas wie London, Paris, Brüssel oder Amsterdam aufgebrochen.
Zum diesjährigen 828. Hafengeburtstag Hamburg können Gäste der AIDAprima ein Geburtstagsständchen singen: In einer Videobox in der AIDA Welt in der HafenCity kann man dem Schiff ein ganz eigenes Ständchen zum Besten bringen. Aus allen Videobeiträgen wird dann im Anschluss der Geburtstagssong für AIDAprima kreiert.
Unter dem Hashtag #aidacelebration kann jeder Fan seine AIDA Eindrücke des Hafengeburtstags-Wochenende teilen und diese auf einer Social Wall entweder auf www.aida.de  oder auf der großen LED-Wand in der AIDA Welt in der HafenCity einsehen. Natürlich darf die Geburtstagstorte nicht fehlen: Über das Wochenende verteilt werden mehrere tausend Geburtstagstörtchen verschenkt.
Darüber hinaus erwarten die Besucher der 100 Quadratmeter großen AIDA Welt viele weitere Überraschungen. Neben zahlreichen Kinderaktionen können sich Gäste hautnah vom AIDA Gefühl in der Showkabine inspirieren lassen oder per 3D-Brillen und einem digitalen Schiffsmodell auf Erkundungstour gehen. Außerdem gibt es einen GIF Booth mit digitalem Output, heißt, echte Momente verwandeln sich in bewegte Bildsequenzen. Die Animationen lassen sich ganz einfach per E-Mail verschicken und können über Facebook, Twitter oder Instagram geteilt werden. Auch im Beachclub HAMBURG del mar erfahren Besucher mehr über das AIDA Urlaubsangebot.
Als Hauptsponsor schickt die Reederei vier Kreuzfahrtschiffe in die Hansestadt und präsentiert am Samstagabend das große AIDA Feuerwerk. „Hamburg und AIDA gehören zusammen. Gemeinsam haben wir die Hansestadt zu einer der wichtigsten Kreuzfahrtmetropolen in Nordeuropa entwickelt”, bekräftigt Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability, AIDA Cruises. „Wir freuen uns, bereits zum 6. Mal Hauptsponsor des Hafengeburtstag Hamburg sein zu dürfen und diesen stetig weiter mit entwickeln zu können.”
Höhepunkte der Geburtstagsfeier von AIDAprima sind am Samstagabend, 6. Mai 2017, um 22:30 Uhr das große AIDA Feuerwerk und die fulminante Lichtershow von Bord und von Land. Vom Beachclub HAMBURG del mar aus haben Zuschauer den optimalen Blick auf das Feuerwerk und das bunte Treiben auf dem Wasser. AIDAprima wird dafür gegen 19:45 Uhr den Liegeplatz in Steinwerder verlassen und sich vor den Landungsbrücken positionieren. Für alle, die gern das vergangene Jahr von AIDAprima ab Hamburg Revue passieren lassen möchten und nicht live beim Feuerwerk dabei sein können, gibt es ab 22:00 Uhr einen Facebook Livestream, der vom Entertainment Manager Stephan Hartmann von Deck aus moderiert wird. Nach dem farbenfrohen Spektakel, welches den Nachthimmel über dem Hafen zum Leuchten bringen wird, nimmt AIDAprima Kurs auf die schönsten Metropolen Westeuropas.
Neben AIDAprima besuchen drei weitere AIDA Kussmundschönheiten den Hafengeburtstag Hamburg. Den Auftakt macht AIDAvita, die am Freitag, 5. Mai 2017, gegen 8:00 Uhr am Cruise Center Steinwerder anlegen wird. Das Auslaufen ist für 19:30 Uhr geplant. Bevor sich AIDAvita aus dem Hafen verabschiedet, nimmt das Schiff Kurs auf eine kleine Hafenrundfahrt vorbei an den Landungsbrücken und der Hamburger Elbphilharmonie. Anschließend macht sich AIDAvita auf den Weg zu einer 14-tägigen Selection Kreuzfahrt nach Großbritannien und Irland.
Zum krönenden Abschluss der Feierlichkeiten werden am Sonntag, 7. Mai 2017, AIDAluna von 8:00 bis 18:30 Uhr am Cruise Center Hafencity und AIDAsol von 8:00 bis 19:30 Uhr in Altona festmachen. Besucher können zum Abschluss der Feierlichkeiten beide AIDA Schiffe in einer kleinen Auslaufparade bewundern. Anschließend nimmt AIDAluna Kurs auf die Schönheiten Norwegens. AIDAsol bricht zu einer viertägigen Kurzreise nach Amsterdam und London auf.
AIDA Cruises zeigt mit 82 Anläufen von insgesamt sechs AIDA Schiffen in diesem Jahr die stärkste Präsenz im Hamburger Hafen und ist erneut ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hansestadt und Magnet für viele Hamburger und Gäste. www.aida.de · Christian Eckardt

17304 SILVER CLOUD EX3958 UC150511 Animation Silversea CruisesZu den Renovierungen im Inneren wird der Rumpf der SILVER CLOUD EXPEDITION durch eine Multi-Millionen-Dollar-Umrüstung eisverstärkt.
Animationen: Silversea Cruises, Monaco + Frankfurt am Main

Silversea enthüllt neues Design der SILVER CLOUD EXPEDITION
Luxus-Expeditionsschiff setzt neue Maßstäbe

Die monegassische Luxusreederei Silversea Cruises veröffentlicht eine Auswahl an Renderings, die eine Vorschau auf das modern gestaltete Interieur der SILVER CLOUD nach ihrer Umwandlung in ein Expeditionsschiff mit Eisklasse ermöglichen. Die zugehörigen Umbauten finden zwischen August und Oktober dieses Jahres statt. Erstmals 1994 in See gestochen, bietet die SILVER CLOUD dabei weiterhin den gewohnten Luxus und Komfort des Silversea-Lifestyles, kombiniert mit der Kraft und Manövrierfähigkeit eines Expeditionsschiffs mit Eisklasse.
Die neuen Renderings der SILVER CLOUD zeigen das luxuriöse Interieurdesign der öffentlichen Bereiche, wie zum Beispiel von La Terrazza, The Restaurant, der Observation Lounge, Panorama Lounge und der Venetian Lounge. La Terrazza beispielsweise erhält neue Teakholzböden, stilvolle Polstermöbel und eine erweiterte Beleuchtung, die das Restaurant in einem vollkommen neuen Licht erstrahlen lässt. Im The Restaurant wurden zusätzlich edle neue Teppiche und Polster verlegt. Dank umfangreicher Sanierungsmaßnahmen findet sich auf der SILVER CLOUD nun eine Observation Lounge, sowie ein mit modernsten Technogym-Geräten ausgestattetes Fitnessstudio.

Eisklasse mit Klasse
Zusätzlich zu den Renovierungen im Inneren wird der Rumpf des Schiffes durch eine Multi-Millionen-Dollar-Umrüstung so verstärkt, dass die SILVER CLOUD sowohl polare als auch nicht-polare Gebiete befahren kann.
Dank des Interieur-Updates können Expeditionsgäste der SILVER CLOUD auch weiterhin den Silversea-Luxus mit allen Annehmlichkeiten und gewohntem All-Inclusive-Lifestyle genießen. Eine auf 248 Personen in nicht-polaren, sowie nur 200 Personen in polaren Regionen begrenzte Gästekapazität bedeutet außerdem, dass Reisende den höchsten Grad an personalisiertem Service an Bord genießen können. Die besonders niedrige Kapazität in Polarregionen gewährleistet darüber hinaus, dass alle Gäste die exklusiven Ziele der SILVER CLOUD gleichzeitig per Zodiac erkunden können.

Luxuriöses Interieur und exklusive Routen
„Als das erste Schiff in unserer Flotte nimmt die SILVER CLOUD seit Gründung der Reederei einen einzigartigen Platz in der Geschichte von Silversea ein. Es ist ein besonderes Gefühl, nun weitere Details ihres Upgrades veröffentlichen zu dürfen. Wir freuen uns darauf, Gäste an Bord der neuen SILVER CLOUD zu begrüßen und mit Ihnen das luxuriöse Interieur sowie die exklusiven Routen zu erleben”, so Barbara Muckermann, Chief Marketing Officer bei Silversea Cruises.
Als die SILVER CLOUD im Jahre 1994 unter Antonio Lefebvre das erste Mal in See stach, setzte sie einen neuen Standard in der Luxuskreuzfahrt-Branche. Sein Sohn, Manfredi Lefebvre, übernahm 2001 den Vorsitz bei Silversea und hat seither die Flotte von vier auf mittlerweile acht Schiffe – ein neuntes Schiff, die SILVER MUSE kam im April 2017 in Fahrt – erweitert. Im Zuge der stetigen Erweiterung des Angebots kreierte die Reederei mit dem Launch der SILVER EXPLORER im Jahr 2008 erstmals auch Expeditionskreuzfahrten.
Das handverlesene Team der SILVER CLOUD wird aus bis zu 19 engagierten Experten bestehen, die Gästen stets eindrucksvolle Erlebnisse auf der Reise ermöglichen. Ob seltene Sehenswürdigkeiten, nie zuvor gehörte Klänge, historisches Wissen oder atemberaubende Geschichten zu den jeweiligen exklusiven Gebieten – das neue Programm der SILVER CLOUD hat für jeden Gast etwas zu bieten. Die täglichen Präsentationen und Vorträge von Fachleuten im hochmodernen Theater an Bord werden außerdem in alle Suiten per Live-Stream übertragen.

Über Silversea Cruises
Silversea Cruises gilt unter dem Vorstand von Manfredi Lefebvre d’Ovidio als Vorreiter in der Luxus-Kreuzfahrtindustrie. Silversea bietet Gästen persönliche und ausschließlich mit großzügigen Suiten ausgestattete kleine und wendige Schiffe: SILVER CLOUD, SILVER WIND, SILVER SHADOW, SILVER WHISPER, SILVER SPIRIT und die SILVER MUSE mit entspannter Atmosphäre und lässiger Eleganz. Zusammen mit den Expeditionsschiffen SILVER EXPLORER, SILVER GALAPAGOS, SILVER DISCOVERER und SILVER CLOUD EXPEDITION umfassen die Silversea Routen 800 faszinierende Destinationen auf sieben Kontinenten, wie beispielsweise dem Mittelmeer, der Karibik sowie den Polar-Regionen. www.silversea.com/de · www.silversea.com/de/expeditionen

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17304 SILVER CLOUD Veranda Suite UC67911 Animation Silversea Cruises... Annehmlichkeiten und gewohntem All-Inclusive-Lifestyle genießen. Hier drei Suiten-Beispiele.

17304 SILVER CLOUD La Terrazza Restaurant Foto Silversea Cruises FfmDas La Terrazza Restaurant erhält neue Teakholzböden, stilvolle Polstermöbel und eine erweiterte Beleuchtung.

Ponant-Kreuzfahrtyacht LE SOLÉAL erstmals in Kiel

Editorial 3

 

 

Unser Vorschlag: G 20 auf einem Kreuzfahrtschiff

Am 7. und 8. Juli soll in Hamburg der G 20 stattfinden. Die Regierungschefs und ihre Wirtschafts-, Finanz- und Außenminister aus den 19 wichtigsten Industriestaaten der Welt und der EU wollen sich treffen, um die Weichen der Weltpolitik neu zu stellen. Man will über Wirtschaft, Handel und auch Krisen sprechen. Das ist die wichtigste Konferenz des Jahres, ein Ereignis von Weltgeltung. Putin und Trump und die wichtigsten Entscheider des Weltgeschehens werden kommen. Miteinander reden ist immer gut und Einigkeit noch besser. Also nichts gegen dieses Treffen und den politischen Sinn.
Aber alles gegen den vorgesehenen Konferenzort: die gläsernen Hamburger Messehallen. Einen instabileren Versammlungsort hätte man kaum wählen können. Ein Glashaus mitten in der Stadt. Wie gemacht für Steinewerfer. Und bei Steinen wird es nicht bleiben. In allen Ländern hat man solche Gipfelkonferenzen stets in abgelegene Gebiete außerhalb von Ballungsräumen gelegt. Auch in Deutschland wurden derart wichtige Konferenzen bisher abseits von Großstädten abgehalten: in Heiligendamm beispielsweise, abgelegen am mecklenburgischen Ostsee-Ufer, leicht zu umzäunen, leicht zu beschützen. Oder – wie im Sommer 2015 – auf Schloss Elmau im bayrischen Süden, ebenfalls gut zu schützen und zu überwachen.
Welcher Teufel hat die Bundesregierung nun geritten, diese Konferenz mitten in eine deutsche Großstadt zu legen, direkt neben das angrenzende und ohnehin hochsensible Schanzenviertel in Hamburg, die Heimat vieler tausend Rebellen gegen den Staat und seine Institutionen. Muss man eine so weltwichtige Konferenz wirklich in Steinwurfnähe  zur „Roten Flora” und zur Hafenstraße veranstalten? Ich halte das für eine total überflüssige Provokation. Jean-Claude Juncker geht ja auch nicht im Brüsseler Stadtteil Moelenbek spazieren. Marine Le Penn lässt sich wohlweislich nicht in den Pariser Banlieues blicken. Und selbst Donald Trump käme nie auf die Idee, seine Gäste in die New Yorker Bronx einzuladen.
Aber Angela Merkel (CDU) will es offensichtlich wissen. Sie lässt im Juli zur Hauptferienzeit ein Heer von Polizisten nicht in ihren wohlverdienten Sommerurlaub fahren – Urlaubssperre in allen Bundesländern – sondern Bundespolizisten, Landespolizisten, Grenzpolizisten mit Hunderten von Polizeiautos und Mannschaftswagen nach Hamburg karren. Über 10.000 Polizeibeamte sollen Extra-Schichten schieben, in Turnhallen übernachten, nur um die hohen Damen und Herren aus aller Welt vor einem tobenden Polit-Mob zu schützen. Meuterer aus ganz Europa werden anreisen, um in Hamburg einen Krieg der Molotow-Cocktails, Pyrobomben und Pflastersteine zu entfachen. Oder – ich hege den Verdacht – will man der Bevölkerung am brennenden Beispiel vor Augen führen, wie dringend die Bundeswehr auf Einsätze im Inland vorbereitet werden sollte?
Schon jetzt wird den Anwohnern der betroffenen Stadtteile nahegelegt, sich Anfang Juli möglichst außerhalb der Stadt aufzuhalten oder an den Tagen 6., 7. und 8. Juli ihre Wohnungen und Häuser nicht zu verlassen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat schon jetzt heftige Schluckbeschwerden, wenn er an den Juli denkt. Zwar hatte er der Anfrage aus Berlin noch zugestimmt, als die Bundesregierung ihr Vorhaben für Hamburg plante. Aber seine Bauchschmerzen sind jetzt unübersehbar. Zumal die Hamburger mit der Ablehnung der Olympischen Spiele ja gezeigt haben, wie sehr sie gegen solche Massenspektakel sind.
Und dann natürlich die Frage nach dem Geld: vorsichtig werden rund 500 Millionen Euro deutscher Steuergelder für den Schutz dieses Gipfels veranschlagt. In Kanada hat der vorige G 20-Gipfel schon das Doppelte, also rund eine Milliarde Dollar, verschlungen. Das ist mehr als die ganze hochumstritten teure Elbphilharmonie gekostet hat. Das ist auch mehr als alle deutschen Kitas zusammen kosten! Aber ich merke, dass ich schon argumentiere wie die „Störer”, die zu Tausenden nach Hamburg kommen werden.
Also schalte ich meine Vernunft ein und mache einen sicheren und viel, viel preisgünstigeren Vorschlag: Veranstaltet diesen G 20-Gipfel doch auf einem Kreuzfahrtschiff! Und diesen Luxusdampfer lasst Ihr auf der Ostsee kreuzen, beschützt von Marinebooten aus Warnemünde oder Flensburg. Welch eine luxuriöse Bleibe mit allem Komfort für die Hohen Damen und Herren! Außenkabine mit Blick auf die Ostsee! Bordküche mit erlesenen Köstlichkeiten. Kurze Wege, reger Austausch. Was will man mehr? Die Theater auf der AIDAprima etwa oder auf der EUROPA 2 oder auf der MEIN SCHIFF 5 fassen genauso viele Menschen wie das Auditorium einer Messehalle. Alle technischen Erfordernisse sind vorhanden! Die Konferenz könnte in Ruhe und fruchtbarer Abgeschiedenheit stattfinden. Ungestört von Lärm und Stress und mancherlei Gefahren!
Stattdessen setzt Ihr Euch in eine gläserne Messehalle, die ja notgedrungen zur Festung werden muss. Zehntausend Polizisten als Beschützer. Johlende Menschenmassen ringsherum. Gepanzerte Wasserwerfer, Gummigeschosse, Tränengas, möglicherweise Tote und Verletzte. Und in diesem Hexenkessel wollt Ihr noch einen ruhigen Gedanken fassen? Ich sage Euch – gerade auch in diesem Fall: Navigare necesse est. Geht raus auf See!
Ihnen allen einen schönen Sommer, an Land, an Bord, wo immer Sie uns lesen.
Herzlich, Ihr Herbert Fricke

 TRENDZIEL CUBA 517305 Cuba Fricke Cubas Flagge ueber Vergangenheit und ZukunftCubas Flagge weht hier in Havanna über Vergangenheit und Zukunft.


Text: Herbert Fricke · Fotos: Ina Kurz

Mit der HAMBURG auf den Spuren von Columbus

Jamaika, Jungferninseln, Cuba

Die HAMBURG ist das kleine Schiff der großen Möglichkeiten. Die HAMBURG kommt an Piers und Liegeplätze, die von großen Schiffen nicht angelaufen werden können. Ihre wahre Größe liegt im Minimalen. „Um Längen voraus” sagt das Sprichwort, aber manchmal ist weniger mehr! Vor allem, wenn es um Schiffslängen geht. So erreicht die HAMBURG auch solche Destinationen, die für andere Schiffe und andere Reise-Veranstalter unerreichbar sind. Plantours Kreuzfahrten, der Reiseveranstalter mit Sitz in Bremen, baut auf diesen Vorteil und richtet seine Routen danach aus. Der HAMBURG-Passagier hat keine Wasserrutsche, keine Kletterwand und keine Eislauffläche. Dafür hat er das Privileg, ziemlich exklusiv ganz besondere und oft entlegene Paradiese erkunden zu können.
Wer eine Karibik-Reise auf der HAMBURG bucht, segelt quasi auf den Spuren von Columbus. Auch 525 Jahre nach dem berühmtesten Entdecker kann man selbst noch so einiges in „Westindien” entdecken. So läuft die HAMBURG beispielsweise Port Antonio auf Jamaika an. Eine 70 Meter kurze Pier, auf der die Palmen direkt neben dem Poller stehen. Der Passagier geht in Badehose über die Gangway an Land, weil ja der Strand nur wenige Schritte weiter beginnt. Glasklares Wasser, Urwald, Karibik-Feeling. Drüben, eine halbe Brustschwimmstunde entfernt, liegt die Insel, die Errol Flynn einst von seinen Hollywood-Gagen erworben hatte. Welchen Erben sie jetzt gehört, weiß nicht mal der Bürgermeister, der hier „major” heißt und dessen Ururgroßeltern mit ihren Macheten auf Jamaika schon Zuckerrohr gesäbelt haben, als hier die Engländer den Rum erfanden. Die „Schwarzarbeiter” kamen aus Afrika, und zwar nicht freiwillig, wie man weiß. Jetzt ist Flynn’s Insel verwaist. Ein paar verfallene Holzbauten, viele Lianen und Schmetterlinge, der Dschungel holt sich zurück, was ihm gehört. Eine amerikanische Weltumseglerin hockt am Strand und untersucht mit einer Lupe Foraminiferen. Sie ist Meeresforscherin und geht der Entstehung des Lebens auf der Erde nach. Sie kennt das Meeresforschungs-Institut in Bremerhaven, „yes, named after Alfred Wegener”, und kennt sogar die Bark SEUTE DEERN, die an der Wesermündung dümpelt, sie ist freundlich und glad to meet me, und als ich zurückschwimme zum Liegeplatz der HAMBURG, winkt sie mir nach. Ich werde sie nie wiedersehen, aber ich weiß jetzt, was Foraminiferen sind.
Vorn unter dem Steven der HAMBURG sitzen sechs, sieben Maschinisten und Matrosen aus der Ukraine auf dem Wulstbug und freuen sich über diese seltene Sitzgelegenheit in der Karibischen See. Ich selbst hatte vorher auch noch nie auf einem Wulstbug gesessen. Was für ein feeling, auf jener roten Stahlnase zu sitzen, die sonst das Meer und die Wellen teilt! So was geht eben nur auf einem so kleinen Dampfer. Den Passagieren auf großen Schiffen bleibt ihr Wulstbug immer anonym. Die meisten wissen gar nicht, dass es so etwas gibt. Von weit dahinten, von der Insel da drüben, winkt die amerikanische Seglerin herüber. Sie legt ab. Mast- und Schotbruch, Mädchen! So allein, so mutig Kurs Kapstadt über den Atlantik, und dagegen all die Depri-Jammerlappen in unseren Psychopraxen, sinne ich ihr so nach, und denke an Einhandsegler und Luxusdampfer und über Unterschiede im Leben, und winke zurück, und allmählich verschwindet das Segel Kurs Südsüdost im fernen Dunst weit da draußen über der Karibischen See …

Ohnsorg-Theater und Jamaika
Jamaika kenne ich aus vielen Erlebnissen und Erinnerungen. Vor dreißig Jahren schon habe ich die Insel mit Heidi Kabel erkundet. Richtig, mit dieser unvergessenen „Volksschauspielerin” aus dem Hamburger Ohnsorg-Theater. Aber dieser Begriff hat sie immer geärgert, obwohl er ja als Ehrentitel gemeint war. Schauspielerin sei sie, und Sängerin, und – na klar – für das „Volk” stehe sie auf der Bühne, aber „Käfer” sei doch viel schöner als „Volks-Wagen” und Udl schöner als Volkspolizist. Den Begriff „Volks …” verband sie mit Propaganda und Parteigenossen und ausgestreckten Armen, mit Uniformen und Sieg und Heil und DDR – und das alles gehe ihr total gegen den hanseatischen Strich, sagte sie mir, während wir damals im Jeep von Montego Bay nach Kingston Town schaukelten. Heidi hatte ein Lied geschrieben: „Es fuhr einmal ein Buddelschiff ganz sinnig nach Jamaika” – und dieses Lied wollten wir nun Radio Jamaika vorstellen. Ich drehte darüber einen Film für den NDR. Die Kollegen in Kingston waren begeistert, sie holten einen Gitarristen, Heidi Kabel sang live im Studio, unsere Musikmission war ein voller Erfolg. Sogar Harry Belafonte, berühmter Sohn der Insel Jamaika, sang über Heidi’s Buddelschiff, und später soll Bob Marley die Melodie ebenfalls aufgegriffen haben.
Wir waren damals zu Gast in Schulen, auf Märkten und in überaus gastfreundlichen Rasta-Familien, ließen uns diese phantastische Geschichte erzählen vom äthiopischen Kaiser Haile Selassi, den die Rastafarians auserkoren hatten zu ihrem Gott, der dann tatsächlich eingeflogen ist von Addis Abeba nach Kingston Town mit seiner göttlichen Boing 707. Alle anderen Gläubigen haben ja ziemlich tote Götter in ihren diversen Himmeln oder Paradiesen, von denen keiner weiß, wo sie wirklich sind, über, unter oder neben uns, der christliche „Herr Gott”, Allah, Buddha, Wishnu und all die anderen Götter verbergen sich ja in einer cloud, die man „Jenseits” nennt, aber Haile Selassi, der kam als irdischer Gott in Uniform tatsächlich nach Jamaika und fuhr im Bentley huldvoll grüßend durch die Holperstraßen, die Rastas mit ihren kunstvoll geflochtenen dreadlocks, ihren Rasta-Locken, jubelten verzückt, und als er Jahre später starb, da fiel ganz Jamaika in tiefe Trauer.
Dies alles kam mir in den Sinn, als ich jetzt mit der HAMBURG wieder nach Jamaika kam. Auch meine damaligen Radio-Reportagen über Jamaika als karibisches Drogen-Dorado, über Bob Marley als Friedensengel, wie er mit seinem berühmten Konzert in Kingston den Bürgerkrieg auf der Insel verhinderte, wie er später, tückisch an Krebs erkrankt, verzweifelt Hilfe in Deutschland erhoffte, vergeblich damals bei dem berühmt-berüchtigten „Krebs-Arzt” Dr. Issels im weiß verschneiten Oberbayern, und dann – tief enttäuscht und todkrank – zurückkehrte nach Jamaika, um in der Sonne seiner Heimat zu sterben. Die Musikwelt weinte. „Oh island in the sun” sang Harry Belafonte, but the „Yellow bird”, der Vogel Jamaikas, der zwitscherte nicht mehr. Der Reggae, den er der Welt schenkte, wird weiterleben. Bob Marley wurde auf Jamaika in seinem Geburtsort Seven Miles mit seiner Gitarre begraben. Wenn ich an ihn denke, werde ich traurig, aber muss auch summen, und meine Füße fangen an zu wippen.

Kehrseite der Medaille: Menschenmassen
Wir legten mit der HAMBURG auch in anderen Häfen der Karibik an. Je kleiner ein Liegeplatz desto schöner! Aber auf manchen Inseln erlebten wir auch, wie Karibik-Träume ersticken – in den Touristenströmen der internationalen Kreuzfahrt. Für mich am Schrecklichsten war St. Maarten, eine kleine Antilleninsel, die sich die Niederlande und Frankreich teilen. Der Hafen heißt Philippsburg und hat einen kilometerlangen Betonkai, an dem beiderseits die Kreuzfahrtriesen anlegen. Schiffe aus aller Welt, aber die meisten und größten kommen auf ihrer karibischen Rundreise aus Miami und haben bis zu 6.000 „Paxe” und 2.000 Crewmitglieder an Bord. Die Passagiere sind überwiegend Amis, viele von ihnen ziemlich übergewichtig. Die deutlich schlankeren Crews kommen vor allen von den Philippinen, aus Indonesien und aus Ländern, die man früher „Ostblock” nannte. Als wir dort festmachten, wirkte die HAMBURG wie ein Rettungsboot zwischen all diesen Riesenpötten. Acht der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt hatten dort gleichzeitig festgemacht. Rund 40.000 Menschen ergossen sich innerhalb eines einzigen Tages an Land. Hunderte von Bussen krochen wie vollgefressene Raupen über die Insel. An den Aussichtspunkten wird drei Minuten angehalten, um aus den Fenstern filmen und fotografieren zu können (sofern die blasse smartphone-Generation überhaupt aufschaut vom ständig eingeschalteten Display). Das hat für mich nichts mehr zu tun mit karibischer Romantik. Das ist maritimer Massentourismus mit zweifelhaftem Eroberungscharakter. Also hege ich die Bitte an die Reiseplaner: nehmt Abstand von solchen „Destinationen”!

Zwischen Revolution und Rum: Traumziel CUBA
Den richtigen Riecher haben die Plantours-Routenplaner mit ihrer Destination Cuba. Da gehören sie zu den Wegbereitern. Oder, sozialistischer ausgedrückt, zu den Pionieren. Cuba jetzt zu sehen und zu erleben, ist eine historische Chance. Das geht nur noch zwei, drei Jahre. Vielleicht ein bisschen länger. Aber das Ende der sozialistischen Ära ist abzusehen. Nach Cuba jetzt zu reisen ist wie in die DDR in den Jahren 1986, 87, 88. „Das Alte stirbt, und Neues wächst aus den Ruinen” (Goethe). Wenn Raúl Castro stirbt, wird der amerikanische Dollar ins Land strömen. Kapital schlägt Kommunismus. Das wollte Karl Marx nicht wahrhaben. Aber die Geschichte hat Marx und Engels widerlegt. Ob das wirklich zum Nutzen oder gar zum Segen der Menschheit ist, darüber macht man sich bei solch einem Cuba-Törn ständig und überall Gedanken. Die Vorteile des Sozialismus à la Che Guevara und Fidel Castro sind auf Schritt und Tritt zu sehen, vor allem wenn man Cuba mit anderen lateinamerikanischen Staaten vergleicht. Aber eben auch die enormen Nachteile!
Auf Cuba gibt es zwar immer noch Lebensmittelkarten, vor allem für importierte Nahrungsmittel. Aber Obst und Gemüse, Bananen und Zucker gibt es gut und reichlich. Die Cubaner – notgedrungen – ernähren sich sichtbar gesünder als andere Bevölkerungen. Man sieht auffällig viel mehr schlanke, sportliche Menschen als anderswo. Die Bevölkerung wirkt extrem gesund und leistungsfähig. Und außerdem sehr lebenslustig. Überall auf Straßen und Plätzen wird Musik gemacht. Man singt und spielt und tanzt mit ansteckender Lebensfreude. In den Schulen sieht man keine fetten Kinder. Sportunterricht wird großgeschrieben. Sogar auf Straßen und Plätzen mitten in der Stadt, auf den historischen Pflastersteinen ihrer bewegten Geschichte, üben schon die Kleinsten mit sichtbarer Freude. Sie turnen, rennen und schießen Tore – siehe Fotos. Übrigens: Cubanische Boxer und Leichtathleten gehören zu den besten der Welt. Sie unterliegen besonderen Ausreise-Bedingungen.

Die wohl beste medizinische Versorgung in ganz Lateinamerika
Das Gesundheitssystem in Cuba ist einmalig auf der Welt. Allein in Havanna gibt es über 20 große Kliniken, ebenso viele in Santiago de Cuba, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die meisten der Ärzte wurden ausgebildet in Russland, der DDR und anderen ehemaligen „Ostblockstaaten”. Viele von ihnen sprechen ausgezeichnet deutsch. Sie geben ihr medizinisches Wissen weiter an die jüngere Ärzte-Generation. Alle cubanischen Patienten werden in der Regel auf Staatskosten behandelt. Standesunterschiede, Behandlungsunterschiede, Kassenzugehörigkeiten gibt es nicht. „Krank ist krank, und gesund ist gesund, alle werden gleichbehandelt”, erklärt uns Roberto, der uns mit seinem gelben Staats-Tuktuk durch die Stadt fährt. Er bekommt dieses Dreirad von einer staatlichen Taxi-Genossenschaft zur Verfügung gestellt und zahlt dafür – umgerechnet – 15 Euro pro Tag. Was er darüber hinaus verdient, darf er behalten. „Unsere Krankenhäuser sind muy bien”, erklärt er uns, „aber wir empfinden es als extrem unfair von der westlichen Welt, dass auch Medikamente dem Embargo unterliegen!”
Die cubanische Wirtschaft ackert Tag und Nacht, um das Volk satt zu kriegen. Vor 1990 war das noch leichter, trotz des harten Handels-Embargos der USA und der westlichen Welt. Denn die Sowjetunion bezog die größte Menge ihres Zuckers und nahezu alle Südfrüchte für das damalige Riesenland aus Cuba. Aber seit die Sowjetunion gestorben ist und Russland überall in der Welt einkaufen kann, ist diese wichtigste Wirtschaftsstütze weggebrochen. Die Abnehmer für kubanische Waren sind rar geworden. Zu rar? Cuba schuldet Russland jedenfalls noch rund 16 Milliarden Dollar. Dieses Geld wird die Zucker-Insel nie zurückzahlen können. Man verhandelt zur Zeit über einen Schuldenerlass. Und das mit der Zucker-Insel, das stimmt auch nur noch bedingt. Denn schon seit der „Erfindung” der Zucker-Rübe in Europa ist die Abhängigkeit der Welt vom Zuckerrohr vorbei. Wie sang einst Caterina Valente: „Ich seh’ dich knien im hohen Rohr und höre von Ferne der Freiheit Chor” … Viele ehemalige Zuckerrohr-Plantagen verrotten traurig und arbeitslos in den Inselebenen. Mit Rum und Tabak läuft es offenbar ein bisschen besser. Zwar produzieren auch Jamaika, Grenada, Porto Rico und andere Karibik-Konkurrenten Rum und Zigarren in bester Qualität. Aber die cubanischen Mädchenschenkel, auf denen die Zigarren in den Tabakfabriken nach wie vor gerollt werden, sind nach wie vor die schönsten. Sagen jedenfalls die Cubaneros.

„Cuba Cars” – Nostalgie in Lack und Chrom
Sprit und Diesel importierte Cuba bisher vor allem aus Venezuela. Zu Sonderpreisen unter Sozialisten. Aber dort liegt jetzt die Wirtschaft brach. Venezuela ist pleite und zieht andere lateinamerikanische Staaten mit in hohe Defizite. Also ist Benzin auf Cuba sehr begehrte Mangelware. Dennoch lebt die Legende. Die „Cuba Cars” sind ja inzwischen weltberühmt. (Übrigens: ein ganz neuer toller Bildband des Verlags Delius Klasing zeigt diese Oldtimer in ihrer ganzen Pracht!) Weil der Import neuer Autos extrem hohen Einfuhrzöllen unterliegt, jahrelang sogar total unterbunden war, haben die findigen Cubaner Hunderte von Oldtimern in Gang gehalten. So sieht man auf Cubas Straßen viele schmucke Chevrolets, Oldsmobiles, Fords und andere Ami-Schlitten aus den Fünfzigern des vergangenen Jahrhunderts. Uralt-Modelle, in Detroit gebaut vor 60, 70 Jahren, über die Jahrzehnte liebevoll restauriert, manche mangels originaler Motoren nachträglich ausgerüstet mit russischen Lastwagen- und Traktormotoren. Entsprechend röhren sie durch die Altstadt und entlang des Malécon, der Prachtstraße von Havanna, dessen einzige Pracht die abendlichen Senoritas sind – Youngtimer im Vergleich zu all den alten Autos.
Aber diese historischen Schlitten beeindrucken mit ihrem Chrom und ihren einst angesagten Farben wie violett, rosé, giftgrün, orangerot oder azurblau. Schauen Sie sich unsere Fotos an. Man kann so einen offenen Schlitten mit Fahrer für 40 Dollar die Stunde mieten und damit durch Havanna rollen. Übrigens: fast alle der vielen tausend Motorräder auf den Straßen Cubas sind MZ-Modelle aus der DDR. Sie werden jetzt eifrig nachgebaut, unter welcher Lizenz, das weiß kein Mensch. Aber die Chinesen kopieren ja auch massenweise Motorräder und Beiwagenmaschinen von BMW. Bei uns in Deutschland kauft man stattdessen fast nur noch japanische Maschinen. Ich glaube, das alles nennt man Globalisierung …

Als die Cuba-Krise die Welt in Atem hielt
Vieles bezog Cuba bis 1990 aus der Sowjetunion. Vor allem Getreide, Traktoren, Landmaschinen, Elektrogeräte, Flugzeuge, Fischdampfer. Als Gegenleistung lieferte Cuba vor allem Zucker, Südfrüchte und Gesinnungstreue … und – 1962 – einen Startplatz für sowjetische Atomraketen, die auf amerikanische Großstädte gerichtet werden sollten. Chruschtschows Bedrohungs-Szenario war fast einsatzbereit, als der CIA die Abschussrampen gerade noch rechtzeitig entdeckte damals. Sofort hielt Kennedy diese denkwürdige Fernseh-Rede, in der er die Sowjetunion ultimativ aufforderte, die Bauarbeiten sofort einzustellen. Die mit Raketen beladenen sowjetischen Frachter wurden kurz vor ihrem Bestimmungshafen Santiago de Cuba zum Abdrehen gezwungen und Cuba einer strikten Seeblockade unterworfen. Eine Wut-Konferenz der Russen jagte die nächste. Schließlich musste Chruschtschow einlenken und die militärische Bedrohung beenden. Wütend polterte er in der UN-Hauptversammlung los und schlug mit dem Schuh auf’s Rednerpult. Aber Kennedy gab keinen Zentimeter nach. Als Gegenleistung war er lediglich bereit, die amerikanischen Raketen aus der Türkei abzuziehen. Diese Cuba-Krise hätte damals um ein Haar den dritten Weltkrieg ausgelöst.
Dreißig Jahre später, 1991, zerbrach die Sowjetunion und löste damit auf Cuba eine eklatante Notlage aus. Nicht nur politisch und militärisch, sondern auch ökonomisch hatten die Cubaner ihren wichtigsten Verbündeten verloren. Cuba stand am Abgrund. Wie sich der isolierte Inselstaat aus dieser Notlage herausgewunden hat, das erscheint einem aus heutiger Sicht sehr respektabel. Man denkt darüber nach, wenn man wie wir das Land bereist. Das Cuba, wie es jetzt aussieht, wie es fast 60 Jahre lang den „Fidelismo” überstanden hat, dieses Cuba ist einzigartig auf der Welt. Anders als etwa in Nordkorea wird kein Personenkult mehr betrieben. Seit Fidel Castro gestorben ist, scheint der Insel-Sozialismus fast überholt und anachronistisch. Es fühlt sich so an, als liebäugelten seine Nachfolger schon so ein bisschen mit dem Glitzern von Las Vegas. Vom „maximo lider” wieder zu den ersehnten „dollares americanos”? Mit einem Wiederaufbau zu früherer Pracht würde Havanna alle anderen Metropolen Lateinamerikas überholen. Weil die Bausubstanz so einmalig ist in diesem Teil der Welt. Zwar sieht man noch keine Schilder von Engel & Völkers, aber die Immo-Haie lauern schon, die alten Gemäuer lechzen nach Restauration. Und die Gewinnaussichten für die internationale Immobilienbranche scheinen phänomenal. Barack Obama hat zum Ende seiner Amtszeit als erster amerikanischer Präsident seit 60 Jahren wieder Cuba besucht. Trump wird nicht lange auf sich warten lassen.

Blick zurück ganz ohne Zorn: Wie eine Zucker-Insel Weltgeschichte schrieb
In den Fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war Havanna ja schon im Begriff, ein ähnlich bedeutsames Spielerparadies zu werden wie Las Vegas. Das Land war damals weitgehend abhängig von den Zucker-Baronen der USA. Mehr als 90 Prozent der Zuckerernte wurden nach Miami, Los Angeles und New York verschifft. Und auch die amerikanische Drogenmafia scharrte damals schon mit goldenen Hufen, weil sie glaubte, die Insel vollends erobern zu können. Und jetzt, im Jahr 2017? Jetzt fühlt es sich wieder ähnlich an. Weil die cubanische Variante des Kommunismus, der Fidelismus, in den letzten Zügen liegt. Es scheint also, als würde sich die Geschichte gerade wiederholen.
Schauen wir zurück: nach Kriegsende 1945 witterten die Kriegsgewinnler der Wall Street auf Cuba ein kommendes Dollarparadies, der verhasste cubanische Diktator Batista, käuflich, korrupt und amerika-hörig, ließ die Arbeiter auf den Zuckerrohr-Plantagen ausbeuten und schikanieren, es herrschten damals auf Cuba Zustände wie später in Chile, Nicaragua und Paraguay … und manchen anderen lateinamerikanischen Ländern noch heute. Der über Jahre aufgestaute Hass der Unterdrückten brodelte, bis sie dann hochkochte: la Rrrrevolución.
Ein junger Hitzkopf namens Fidel Castro brach sein Jurastudium in Florida ab und kehrte, brennend vor Wut und Empörung, heim in sein unterdrücktes Land. Er trommelte Tausende von Unterstützern von den Plantagen und aus den Städten an die Waffen, nutzte seine brillante Rednergabe und rief auf dem Rathausbalkon in Santiago de Cuba die Revolution aus! La Rrrevolución! Entsetzen in Washington, Jubel in Moskau! Das verhasste Batista-Regime reagierte mit militärischer Übermacht und Härte, Fidel Castro und seine Getreuen mussten sich in die Berge zurückziehen, aber die Sowjetunion lieferte den Aufständischen moderne Waffen, immer mehr Cubaner aus dem einfachen Volk schlossen sich der Bewegung an, auch ein politischer Anführer namens Che Guevara, der trieb das Volk in offenen Aufruhr gegen den verhassten Diktator, und als Fidel Castro und Che Guevara gemeinsam mit Tausenden von Freiheitskämpfern am Neujahrstag 1959 in Havanna einzogen, entstand aus dieser Revolution der erste sozialistische Staat Lateinamerikas. Der 1. Januar ist seitdem Nationalfeiertag auf Cuba.
Sorry, diese Reportage soll ja kein Geschichtsunterricht sein. Aber wenn wir, die Passagiere der HAMBURG, auf den berühmten Balkon des Rathauses in Santiago de Cuba schauen, auf dieses blaue Geländer, an dem sich Fidel damals wütend festgeklammert hat, auf die große palmengesäumte Plaza davor, und uns die aufgewühlte Menschenmenge von damals vor Augen halten, wenn unsere Phantasie die zehntausend geballten Fäuste sieht, dann gehen die Gedanken doch zurück zu jenen Ereignissen, die die Welt so viele Jahre in Atem gehalten haben. Und man fragt sich ein ums andere Mal: okay, Fidel Castro hat eine propagandistische Riesenwelle gefahren, er wurde vom damaligen Ostblock hochgejubelt wie kaum ein anderer, aber war es wirklich alles so falsch, wie es uns unsere eigenen Propagandisten damals und noch heute glauben ließen? Cuba war so viele Jahre eine terra ikognita, ein völlig isolierter Inselstaat, den wir alle viel zu wenig kannten, um uns eine eigene Vorstellung zu machen. Jetzt haben wir die Möglichkeit, und es sind Veranstalter wie Plantours, die diese Erkundungen möglich machen. Große Entdeckungsreise mit einem kleinen Schiff. Auch Ende des Jahres, im November, umrundet die HAMBURG wieder die 1.200 Kilometer lange Insel Cuba.

Besuch am Grab des „maximo lider”
Wenn ich Ihnen schon Santiago de Cuba beschreibe, dann will ich den Friedhof nicht vergessen. Diesen weltberühmten weißen Marmorfriedhof Santa Ifigenia. Ich kenne keinen – sagen wir grandioseren – Friedhof als diesen. Sehr gepflegt, sehr weiß, sehr künstlerisch, eine Landschaft aus Alabaster und Marmor, ich empfinde ihn wie eine steingewordene Sinfonie von Edvard Grieg. Weniger der Trauer gewidmet als der überlebenslangen Achtung vor den Toten. Mit welcher Handwerkskunst und welcher Meisterschaft sich hier die besten ihrer Zunft im wahren Sinn des Wortes „verewigt” haben, all die Steinmetze und Bildhauer dieser Insel, das lässt einen beim Gang über diesen Friedhof ein ums andere Mal innehalten. Schauder bei 38° Celsius. Ein heißer Gang durch die Kälte der Ewigkeit. Jeder Grabstein, jede Gedenktafel ein Kunstwerk für sich. Worte für Tote wie gemeißelte Philosophien des Lebens.
Und in diese Welt der hehren Worte hat sich Fidel Castro – wortlos betten lassen. Nichts als die fünf Buchstaben F i d e l finden sich in dunkelgrün auf dem hellen Naturstein über seinem Grab. F i d e l – nichts weiter. Fünf Buchstaben für einen Mann, der Weltgeschichte geschrieben hat. Fünf Buchstaben für eine ganze Epoche lateinamerikanischer Geschichte. Seine Anhänger stehen in langer Trauerschlange. Einzelne Menschen, Familien, Belegschaften, Schulklassen. Viele bringen rote Nelken mit. Die rote Nelke, Blume der Revolution. Bei uns legen die Kommunisten der Linken sie alljährlich auf die Gräber von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Ob Sahra Wagenknecht auch schon an Fidels Grab gewesen ist? Übrigens, da muss man trotz aller Nachdenklichkeit doch schmunzeln: Fidel Castros Nachbar auf dem Friedhof ist: Carlo Bacardi. Rum und Revolution – in der Ewigkeit können sie endlich anstoßen. Auf Kapital und Kommunismus. Salute, Cuba libre!

Cuba wird weltweit mit „C” geschrieben
Auch ich schreibe Cuba original mit „C”, weil sogar der Brockhaus es so schreibt. Wir schreiben ja auch nicht Kankun, Kasablanka, Kadiz oder Kordoba. Cuba mit „C” – so hat es schon Columbus geschrieben, der original ja Christophero Colon geheißen hat und Italiener war. Cuba mit „C” hat auch Hemingway geschrieben, der mehr als 10 Jahre seines literarischen Schaffens auf dieser seiner Lieblingsinsel verbrachte. Wer nach Havanna kommt, vielleicht auf einem der nächsten Cuba-Törns der HAMBURG, der sollte Hemingways Zimmer 511 im Hotel Ambos Mundos besuchen. Dort hat er immer wieder gewohnt und gearbeitet, sein Bett und seine Schreibmaschine stehen noch da, dort entstand ja auch sein Meisterwerk „To whom the bell tolls” – zu Deutsch: „Wem die Stunde schlägt”. Das war übrigens das erste Buch von Hemingway, das ich – noch als Schüler – gelesen habe. „Fiesta” und „Der alte Mann und das Meer” kamen später. Und dann, noch ein paar Bücher später, „Jenseits von Afrika” und „Über den Fluss und in die Wälder” – aber da mochte ich ihn nicht mehr. Weil ich Großwildjäger zutiefst verachte. Hemingway, der Waffennarr, hat sich am Ende selbst erschossen.
Havanna – das ist wie stehengebliebene Geschichte. Mauern und Paläste aus kolonialer spanischer Epoche. Man schlendert durch die historischen Straßen, keine Reklameschilder, weder „Starbucks” noch „Coca Cola”, ein reales sehr lebendiges Museum aus 500 Jahren spanischer, englischer, amerikanischer und schließlich eigener cubanischer Geschichte. Im Kriegsjahr 1762 haben die Engländer Cuba mal für kurze Zeit von den Spaniern erobert. Dann einigte man sich aber schnell auf einen Tausch: England bekam das von Spanien besetzte Florida, und die Spanier erhielten dafür Cuba zurück. Das Straßenbild Havannas ist original spanisches Mittelalter: Dicke Mauern, hohe Säulen, mächtige Festungen, so wie auch in Madrid und Barcelona und Toledo gebaut wurde damals.
Wer mit dem Schiff anlegt in Havanna, der ist schon mitten drin in der pulsierenden Altstadt. Keine 500 Meter sind es vom Pier bis zu den berühmten Straßen und Plätzen des historischen „Habana vieja” – diesem Weltkulturerbe der UNESCO. Havanna! Die grandiose Plaza in der Mitte. Capitolio, Museo Nacional, Castillo San Salvador. Man sollte zu Fuß gehen. Es lohnt sich! Etliche Mojito-Bars ringsum, meist ganz oben auf den Dachterrassen von Hotels oder kleinen Restaurants. Man bezahlt mit CUC, das sind Cuba Pesos, der Umtausch von Euro oder Dollar ist zwar offiziell ungesetzlich, wird aber überall akzeptiert, auf dem Tauschbon steht dann „Namibia” – deren Geld darf man wohl tauschen. Ähnliche Mätzchen kennt man ja auch noch aus der DDR …
Große Geschäfte gibt es kaum, keine Werbung, keinen Schilderwald, das Auge ruht sich aus, man sieht mehr Wesentliches, muss sich optisch umgewöhnen, der Blick kann das wirklich Wichtige erfassen und wird nicht abgelenkt durch all den verbalen Müll, den wir bei uns ja tausendfach und unbewusst erleiden. So nimmt man sie viel intensiver wahr, all die freundlichen Menschen ringsum. Kann sich auf Gesten und Gesichter konzentrieren. Viele, viele Kinder. Keine nusscremedicken Schreihälse nach der Veggie-Mama, sondern fröhliche Kinder, die Kreidekästen auf das Pflaster malen und Tüdelbänder spannen und seilhüpfen und toben nach Herzenslust. Und keine Bettler! Kein einziger ist mir begegnet. Ausgestreckte Hände nur zur Begrüßung. Kriminalität gibt es auf Cuba kaum. Diebstahl ist so gut wie unbekannt. Da ja allen alles gehört, braucht man nicht zu klauen. So jedenfalls das allgemeine Credo. Cuba gilt als das sicherste Land Lateinamerikas. Der Menschenschlag ist meist hellbraun, Völkerkundler nennen sie Kreolen, sie bezeichnen sich selbst als „pardos”, deren meist nordafrikanische Vorfahren sich mit den Spaniern vermengten. Im Gegensatz zu den schwarzen „morenos” anderer Karibikinseln, deren Vorfahren aus den äquatornahen Breitengraden Afrikas stammen. Dichter beschreiben den cubanischen Menschenschlag poetisch gern als „mahagonical”.

Guantanamo?
Na klar haben wir nach Guantanamo gefragt. Das ist eine kleine Stadt im Südosten Cubas, aber besonders bekannt ist der Distrikt wegen des berüchtigten amerikanischen Gefangenenlagers nahe der Küste dort. Das ist so: Cuba war ja immer Spielball der kolonialen Mächte. Bis 1895 gehörte die Insel zum Spanischen Weltreich. Die Spanier hatten aber immer wieder mit heftigen Sklaven-Aufständen zu kämpfen und sahen sich auch einem immer selbstbewusster auftretenden Nordamerika gegenüber. Als die Spanier dann „aus Versehen” im Hafen von Havanna das amerikanische Schlachtschiff MAINE versenkten, war es mit ihrer kolonialen Herrlichkeit vorbei. Die Amerikaner erklärten Madrid den Krieg und gewannen ihn innerhalb von nur drei Jahren. Das war dann das Aus für die spanische Kolonialherrschaft. Die USA übernahmen die Kontrolle über Cuba, diese größte Insel der Karibik. 1902 erklärte der Inselstaat seine Selbständigkeit, allerdings zunächst unter dem fortdauernden „Schutz” der USA. Als Gegenleistung für diesen Schutz ihrer Unabhängigkeit mussten die Cubaner damals ein bestimmtes Gebiet an ihrer Südostküste an die USA abtreten, als Stützpunkt für die amerikanische Marine. So ist der damals geschlossene Vertrag über den amerikanischen Militärstützpunkt Guantanamo bis heute gültig. Er wurde weder von den cubanischen Diktatoren Machado und Batista noch von Fidel Castro je in Frage gestellt.

Die HAMBURG, ein Schiff für besondere Reisen
Die HAMBURG ist, wie schon zu Beginn gesagt, ein Schiff für besondere Reisen. Als frühere COLUMBUS von Hapag-Lloyd hat sie schon viele besondere Törns bewältigt. Nur knapp 500 Passagiere sind an Bord. Überwiegend Neugier-Touristen mit besonderem Anspruch. Nämlich dem Anspruch, Neues zu erkunden oder Altes wiederzuentdecken. Der Luxus an Deck kann sich deshalb auch in Grenzen halten. Auf jeden Schickimicki wird verzichtet. Dafür sind die Kabinen geräumig und gut eingerichtet, die Duschen groß genug und die Kojen sehr bequem. Den Fernseher benutzt man kaum, weil es draußen an Deck fast immer was zu sehen gibt. Den dunklen Anzug oder gar Smoking kann man getrost zu Hause lassen. Eine gute Kamera und ein Fernglas können sinnvoller sein.
Die HAMBURG ist sehr international bemannt. So sagt man auch, wenn die Hälfte der Mannschaft weiblich ist. „Befraut” gibt es nicht in der Seefahrt. Auch die „Frauschaft” gehört zur Mannschaft. Sorry, Ihr Grüninnen. Dafür sind aber alle Schiffe weiblich. Vielleicht ein Trost für Emanzinnen wie Schwarzer, Roth, Künast oder Göring-Eckhart. Willkommen an Bord, Ihr Ladies. Der Kapitän und seine Nautiker, die Seeleute an Deck und auch die Kabinenstewardessen kommen aus der Ukraine. Angeheuert in Odessa. Die Stewards und Stewardessen in Speisesaal, Palmengarten und an Deck kommen von den Philippinen, angeheuert in Manila. Die Besatzung der HAMBURG ist also sehr international, und entsprechend angenehm und locker ist auch die Bordatmosphäre. Man redet deutsch und englisch und spanisch – und alle kommen bestens miteinander klar. Sogar der Mann am abendlichen Mikrofon ist ein türkischstämmiger Hamburger mit Wohnsitz Ungarn und einer geradezu bezaubernden Ungarin an seiner Seite. Timur Cevic ist sein Name, er sorgt mit dem Bordorchester und etlichen Künstlern für das Wohlbefinden seiner Gäste. Seine Duette mit Pablo, dem Nachtbarsänger, sind musikalischer Genuss.
Hoteldirektor, also zweitwichtigster Mann in der Bordhierarchie, ist der Deutschtürke Osman Ozpolat. Er hat seinen Laden im Griff. Alles funktioniert von der Zahlmeisterin bis zum Fotoshop. Den Kreuzfahrtdirektor Peter Schulze Isfort kann man kaum übersehen, denn er ist zwei Meter groß und kompetent in allen erfreulichen und weniger erfreulichen Lebenslagen. Der Chefkoch ist Inder, der Restaurantchef Ukrainer, die Barchefin vor allem blond … wir haben keinen Spielverderber erlebt, auch nicht unter den Passagieren, was ja durchaus nicht selbstverständlich ist. Die Liegenreservierer und Besserwisser müssen gerade auf anderen Schiffen unterwegs gewesen sein. www.plantours-partner.de
Auch Ihnen wünsche ich eine gute Zeit an Bord, wenn Sie wieder auf Seereise gehen. Vielleicht begegnen wir uns ja mal. Mast- und Schotbruch, Ihr Herbert Fricke.

17305 Cuba Fricke In Port Antonio passt nur die HAMBURG an die PierIn Port Antonio, an der Nordost-Küste Jamaikas, passt nur die HAMBURG an die Pier.

17305 Cuba Fricke Am Nachmittag werden die Cubaner fidelHavanna – am Nachmittag werden die Cubaner fidel.

17305 Cuba Fricke Alte Ami Schlitten als TaxenAlte Ami-Schlitten als Taxis. 17305 Cuba Fricke Auch das sind Taxis auf Cuba Auch das sind Taxis auf Cuba.

17305 Cuba Fricke Auf diesem Balkon hat schon Hemingway seinen Mojito geschluerft

Auf diesem Balkon hat schon Hemingway seinen Mojito geschlürft.

17305 Cuba Fricke Musik an allen Ecken und Enden

Überall auf Cuba – Musik an allen Ecken und Enden.

17305 Cuba Fricke Die Pracht hat 60 Jahre durchgehaltenDie Pracht hat 60 Jahre lang durchgehalten.

17305 Cuba Fricke Sozialismus auf schoenen BeinenSozialismus auf schönen Beinen. 17305 Cuba Fricke Wo liegt Cubas Zukunft Wo liegt Cubas Zukunft? Ist das Ende der sozialistischen Ära abzusehen?

17305 Cuba Fricke Das Katholische auf Cuba hat ueberlebtSantiago de Cuba – das Katholische hat auf Cuba überlebt.

17305 Cuba Fricke Auf dem mittleren Balkon hat Fidel Castro die Revolution ausgerufenAuf dem mittleren Balkon hat Fidel Castro Revolution ausgerufen.

17305 Cuba Fricke Der Fiedhof Santa Ifigenia in Santiago de CubaDer Fiedhof Santa Ifigenia in Santiago de Cuba. Weniger der Trauer gewidmet als der überlebenslangen Achtung vor den Toten.

17305 Cuba Fricke 0467 FIDEL steht auf seinem Grab sonst nichtsNichts als die fünf Buchstaben F i d e l finden sich in dunkelgrün auf dem hellen Naturstein über seinem Grab. F i d e l – nichts weiter. 17305 Cuba Fricke Grabnachbar Bacardi zwischen Rum und RevolutionFidel Castros Nachbar auf dem Friedhof ist Carlo Bacardi. Rum und Revolution. Salute, Cuba libre!

17305 Cuba Fricke Moderne Kunst vor alter Pracht in HavannaModerne Kunst vor alter Pracht in Havanna.

17305 Cuba Fricke Seine Hohner Ziehharmonika ist so alt wie Eduardo selbstSeine Hohner-Ziehharmonika ist so alt wie Eduardo selbst. 17305 Cuba Fricke frueh uebt sich auf Cuba Sport wird großgeschrieben. Sogar auf Straßen und Plätzen der Stadt.
17305 Cuba Fricke Die HAMBURG findet ueberall ein Plaetzchen 0145Die MS HAMBURG findet überall ein Plätzchen, hier in Road Town auf Tortula. 17305 Cuba Fricke Begruessung auf der Bruecke ukrainischer Kapitaen Vladimir Vorobyov und deutscher Reporter Herbert Fricke Begrüßung auf der Brücke zwischen ukrainischem Kapitän Vladimir Vorobyov und deutschem Reporter Herbert Fricke.

17305 Cuba Fricke Kreuzfahrer Invasion auf St Maarten Ina KurzDie Kehrseite: Der Hafen heißt Philippsburg auf St. Maarten und hat kilometerlange Betonkais, an dem beiderseits die Kreuzfahrtriesen anlegen.

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